meine freundin ist vor 4 monaten wieder mama geworden, ihr erstgeborener ist 3 jahre alt. sie hat ihren großen sohn, wenn ich mich recht erinnere, 20 monate gestillt, da hat er sich dann selbst abgestillt und stillen war auch nie weiter ein thema für ihn. bis jetzt vor 4 monaten der kleine kam - seither möchte er erneut an die brust und begleitet sein anliegen mit brüllen, trotzen, um sich schlagen, den kleinen bruder schlagen, spielzeug kaputt machen, usw.
meine freundin ist schrecklich hin und hergerissen - einerseits tut er ihr sehr, sehr leid, sie spürt seine verzweiflung und hilflosigkeit und sie fühlt sich, als hätte sie versagt mit ihrer vorbereitung darauf, dass er ein geschwisterchen bekommt (sie haben ihn während der schwangerschaft da wirklich ganz lieb begleitet und er hat sich auch sehr auf seinen kleinen bruder gefreut - bis er ihn das erste mal stillen gesehen hat, ab da war aus) und überlegt, ihn doch wieder an die brust zu lassen, andererseits hat sie angst, dass sie ihm dann signalisiert, mit schlagen, beißen, treten und zerstören ans ziel zu kommen.
ich bin hier leider ein denkbar schlechter ratgeber, bei mir hat das stillen bei meiner ersten tochter nicht geklappt (mehrere schwere brustentzündungen, milchfluss kam nicht mehr in gang, damals leider auch lückenhafte beratung) und da meine tochter immer noch gern stillen würd, würd mich vermutlich das schlechte gewissen erdrücken









