"Fremde" Muttermilch für Neugeborenes ok?

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Lösche Benutzer 1828

Re: "Fremde" Muttermilch für Neugeborenes ok?

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Wenn sie normal entbindet, dann wird sie ja sicher nicht notfallmäßig danach sofort in den OP geschoben - oder werden durch die Geburt KOmplikationen erwartet?
Dann hätte sie ja noch die Zeit im Kreißsaal zum Stillen.

Und zum "meine Kinder wollten die ersten 24 Stunden nichts" - meine sehr wohl . Die waren eigentlich dauerangedockt und sonst hätten sie wohl sehr geweint.
Tragling
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Re: "Fremde" Muttermilch für Neugeborenes ok?

Beitrag von Tragling »

Meine Kleine hat auch sofort angedockt und blieb dann so :D

In diesem besonderen Fall würde ich mich halt auf alles vorbereiten und trotzdem so flexibel wie irgend möglich bleiben...

Schafft Deine Schwester nach der Geburt Bonding u Anlegen - super.

Geht das nicht, dann springst Du eben ein - wobei ich mich auch nach dem Baby richten würde, vielleicht geht sich das erste Stillen ja doch aus.

Und sollte sie schlimmstenfalls länger als nur 2,3 Stunden weg sein, dann bist Du da.

Mir wäre es lieber, mein Baby würde die Milch meiner Schwester bekommen, als mit Zuckerwasser od künstlicher Milch gefüttert zu werden.
Und ich wüsste mein Baby liebevoll in Familienobhut, während ich ausfalle. Als irgendwo in einem Säuglingszimmer...

Es kommen noch so unendlich viele, schöne Stillmomente, die dann über das versäumte, erste Stillen hingweg helfen werden.
Lg Lizzy mit Hannah (geb. 03/2010) und Theo (geb. 01/2013)
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Amber
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Re: "Fremde" Muttermilch für Neugeborenes ok?

Beitrag von Amber »

Ist ja eigentlich schon alles gesagt (toll wie Ihr füreinander da seit!)...

Bei mir Im Geburtsvorbereitungskurs hatte eine andere Mama auch so eine Zyste, musste ständig zum Spezialisten deswegen, und dann...war bis vor der Geburt die Zyste verschwunden! Einfach so vom Körper zurückgebildet, keiner weiß warum... Lasst die Situation einfach auf Euch zukommen, keiner weiß was passieren wird. Hauptsache, Ihr seid füreinander da (und den Papa nicht vergessen!).
"On ne connaît son chemin que quand on arrive au bout." (Le Destin - Bénabar) 🎶
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Leela
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Re: "Fremde" Muttermilch für Neugeborenes ok?

Beitrag von Leela »

Ich kann nichts hilfreiches beisteuern, aber ich finde das:
Minja hat geschrieben:Ich wäre bereit ihr Baby zu stillen, bis sie es selbst kann
so toll von Dir! :)
Grüße von Leela mit '11, '14, '20 und '21.
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Minja
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Re: "Fremde" Muttermilch für Neugeborenes ok?

Beitrag von Minja »

Wir hoffen auch das die Zyste sich noch ein bisschen zurückbildet, man muss jetzt einfach abwarten was passiert wenn das Baby größer ist und auf die Zyste drückt...das schlimmste wäre das diese platzt(in den Bauchraum) dann müsste sie nach der Op zunächst auf Intensiv und lange hochdosiert Antiotika bekommen. Sie hat schon viele Zysten(unzählige Op's) gehabt und sich nach Jahren gegen weitere Operationen entschieden.
Wir haben eine liebe Hebamme, unsere Mutter und ich begleiten die Geburt. Der Vater ist zurzeit noch nicht soweit das er dabei sein mag. Da müssen wir schauen ob sich das noch ändert, er wird aber keinesfalls ausgeschlossen. (er braucht einfach noch Zeit...)

Wir hatten vor ein paar Tagen über Geburt usw. gesprochen- da hat sie mich gefragt. Deswegen denke ich das es ihr recht ist. Es ist ihr erstes Kind, wir sind ehrlich zueinander- ein Nein würde sie klip und klar aussprechen.

Wie ich schon gesagt habe, wir gehen ganz positiv an die Sache ran! Ich bin eher diejenige die sich auch mal sorgt...
große Motte 01/11, Flummi 05/14 und Knöpfchen 10/20
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Re: "Fremde" Muttermilch für Neugeborenes ok?

Beitrag von Haselnuss »

Ich finde wirklich schon wie ihr mit der Situation umgeht :D
Liebe Grüße Melanie mit kleiner Maus 08/2010, kleinem Frosch 06/2012, kleinem Bär 08/2014 und kleiner Schnecke 08/2016
Frenchy
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Re: "Fremde" Muttermilch für Neugeborenes ok?

Beitrag von Frenchy »

Ich finde das so schön! Mir wär es auch lieber, wenn mein Baby Muttermilch von jemanden anders bekommt, als künstliche Milch. Und Du bist noch die Schwester und dazu habt Ihr eine sehr enge Beziehung zueinander. Was gibt es besseres?

Ich wünsche Euch alles Gute und bin gespannt was Du berichten wirst
Grüßle Frenchy
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Imix
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Re: "Fremde" Muttermilch für Neugeborenes ok?

Beitrag von Imix »

Hallo Minja,
falls deine Schwester wirklich in den OP müßte, dann auch eindeutig von mir die Stimme lege deine Nichte/Neffen an. So empfiehlt es die WHO übrigens auch.

Wenn ein NG nur an der eigenen Mutter stillen würde, würde das gegen seinen Überlebensinstinkt sprechen. NG gehen an jede Brust dran. Wie sollte es denn sonst überleben, wenn die Mama z.B. nicht mehr wäre? Trotzdem können sie schon durch Geruch und Stimme sehr gut unterscheiden, ob das Mama ist oder nicht. Ich würde mir auch gar keine Gedanken machen, dass du dich in die Stillbeziehung drängst. In dem Moment,in dem deine Schwester anlegen kann, hat sich das Thema erledigt.
LG von Imix mit süßem Wirbelwind *(10/2010) und kleinem Sonnenschein *(4/2013)
Hebamme, Still- und Laktationsberaterin (IBCLC)
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Re: "Fremde" Muttermilch für Neugeborenes ok?

Beitrag von greenie bird »

klimaforscherin hat geschrieben: Tantenmilch die zweitbeste nach Muttermilch.
Tantenmilch, hihihi :D
Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...

Gazelle (08/07)+Katerchen (07/10)
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Re: "Fremde" Muttermilch für Neugeborenes ok?

Beitrag von seidenfalter »

Finde es auch total toll und auch eigentlich ganz natürlich, würde das wahrscheinlich für meine Schwester auch machen!
Seidenfalter mit Sohnemann (09/2011)
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