was ich bis vor kurzem dachte - unglaublich, oder?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Mel82
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was ich bis vor kurzem dachte - unglaublich, oder?

Beitrag von Mel82 »

Liebe Roxy,
Ich hab genau wie du gedacht.
Stillen max. 6 Monate, wenn's denn überhaupt klappt, weil da ja fast nie so ist usw.
Beistellbett hatte ich auch angeschafft, weil es so praktisch ist, dass man nicht aufstehen muss.
Hatte auch Fläschchenwärmer und sowas, aber zum Glück alles nur geliehen.
Und jetzt? Die Maus wird in 2 Wochen 6 Monate alt, wir stillen weiterhin, sie schläft bei uns im Bett und uns geht's gut damit :-)
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sana
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Re: was ich bis vor kurzem dachte - unglaublich, oder?

Beitrag von sana »

*g* ich kann mich zu euch gesellen. Als die Kleine 4 Monate alt war beschloss ich dass ich neue Stillbhs brauchte. Dann kam mir in den Kopf, dass sich das ja gar nicht mehr lohnen würde, für die Kurze Zeit so viel Geld auszugeben. Als wir anfingen mit Beikost, hab ich echt geweint, weil ich dachte: jetzt wos so toll läuft ist es bald vorbei! Unsere Tochter hat mich aber eines besseren belehrt. Essen ist toll aber nichts geht über Mama. ;-) In wenigen Wochen wird sie ein Jahr und wir stillen immer noch!! :-)

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Keelis
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Re: was ich bis vor kurzem dachte - unglaublich, oder?

Beitrag von Keelis »

Ich freue mich hier gelandet zu sein...
Einfach weil ich niemanden kenne, der aus Überzeugung stillt und trägt.
Mir war intuitiv klar, das ich vieles einfach anders machen möchte als es in meinem Umfeld üblich ist. Der 1. Schritt war in einen Trageladen zu gehen und dort wurde mir Julia Dibberns geborgene Babys empfohlen. Für mich die Türe in eine andere Welt. Außerdem bin ich dann auf dieses Forum gestoßen und freue mich sehr hier lesen und schreiben zu können.
Ich würde mich wohl sonst sehr "alleine" fühlen denn jede noch so gute Theorie bleibt grau. Es entspannt mich zu hören das die Praxis eben doch etwas anderes ist. Vieles relativieren kann und das man mit seinen Problemen nicht alleine ist.
"Wer glaubt gut genug zu sein, hat aufgehört besser zu werden"

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Clauwi GK 05/2012 & MK 07/2012
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nahlahh
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Re: was ich bis vor kurzem dachte - unglaublich, oder?

Beitrag von nahlahh »

"Geborgene Babys" habe ich jetzt vor kurzem auch gelesen, nachdem unsere Kleine seit ihrer Geburt bei uns im Bett schläft, getragen und hoffentlich noch lange gestillt wird, wir aber immer öfter komische Kommentare dazu zu hören bekommen :?
Aber ich kann mich hier anschließen - ich hab auch am Anfang der Schwangerschaft noch gedacht, Baby könnte ruhig allein in seinem Bettchen schlafen und Stillen - joa das macht man ja so vier oder fünf Monate, dann wird mit Brei angefangen... Und schwupp: nach der Geburt fühlte sich das alles nicht mehr richtig an :lol:
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Ginevere
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Re: was ich bis vor kurzem dachte - unglaublich, oder?

Beitrag von Ginevere »

Ja, sowas dachte ich auch.
Deshalb haben wir auch nur 7 Monate Elternzeit für mich eingeplant beim ersten Kind. Ein großer Fehler. :?

Dabei habe ich mich echt für gut informiert gehalten. Habe sogar Bücher/Broschüren übers Stillen gelesen, hatte die Hebammensprechstunde hier usw. Aber da stand das nirgends so wirklich konkret drin denke ich. Die Werbung von Herrn Hipp mit dem glücklichen Flaschenkind war mir da wohl doch eher vor Augen. :roll:
LG Gini
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Mera
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Re: was ich bis vor kurzem dachte - unglaublich, oder?

Beitrag von Mera »

hi,

kenn ich. allerdings hab ich mir keine gedanken gemacht ob das stillen vllt. nicht klappen könnte, da war ich sehr optimistisch. aber auch ich hab nur 6 monate weit gedacht...und dann fiel mir auf, dass die babys ja immer noch milch brauchen. und mir leuchtete nicht ein, warum ich jetzt, wo wir ein eingespieltes team waren auf einmal den zauber mit den fläschen (flässchen??) abziehen sollte. also haben wir weiter gestillt. insgesamt 38 monate. ;-)
LG, Mera
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Schnullerpuppe
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Re: was ich bis vor kurzem dachte - unglaublich, oder?

Beitrag von Schnullerpuppe »

Ich reih mich mit ein. :wink: Was ich alles dachte und erzählt habe, vor allem am Anfang der Schwangerschaft. Als würde nach 6 Monaten (wenn man denn überhaupt solange "stillen kann") die Milch mit einem Hahn abgedreht werden. :roll: Ich hatte glücklicherweise ab dem 7. Monat ein Beschäftigungsverbot und somit viel Zeit, mich durchs Netz zu lesen und bin auf diese und ähnlich tolle Seiten gestossen. :)
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zierfisch
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Re: was ich bis vor kurzem dachte - unglaublich, oder?

Beitrag von zierfisch »

Ich hab gedacht, wenn man mit beikost-einführung fertig ist, kriegt dass baby brei und wasser. ;) ich wär völlig geplättet, als eine Freundin ihr 9 monate altes kind gestillt hat. Im Dezember hab ich dem Großen mit 27 monaten noch ernsthaft gestillt, im April hat er nach Mausis Geburt nochmal so getan, als er gesehen hat, wie der Kleine stillt. Tjaja, so kanns kommen.
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honigtopf2010
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Re: was ich bis vor kurzem dachte - unglaublich, oder?

Beitrag von honigtopf2010 »

Au fein! Ich dachte auch irgendwie nach 6 Monaten wäre Schluss. Haha... da wollte ich sogar wieder voll arbeiten. Hab glücklicherweise schon nach 2 Wochen kapiert, wie falsch ich lag. :-) Ging es nicht nur mir so.
die Große 03/10 und der Lütte 03/13 - Breast in Peace!
Kassiopeia
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Re: was ich bis vor kurzem dachte - unglaublich, oder?

Beitrag von Kassiopeia »

Ich bin noch ganz neu hier und NOCH nicht schwanger, aber ich habe das noch nie so gesehen, wie viele hier schildern :runzel

Der Körper "denkt" sich schon etwas bei allem. Wieso sollte die Milch plötzlich nach eine rbestimmten Anzahl von Monaten weg sein? Auf diese Idee wäre ich vor diesem Thread gar nicht gekommen :mrgreen:
Genauso sind Tragetücher und -hilfen für mich vor diesem Forum schon logisch gewesen. Ich habe schon als Kind bei Verwandten gesehen, dass sie ihre Babys und Kinder zum beruhigen auf den Arm genommen haben und seit einigen Jahren sehe ich auch immer mehr Tragehilfen auf der Straße. So kam ich dazu mich darüber zu informieren :)
Danach bin ich dann indiesem Forum hier gelandet :)

Ich selbst bin ein Flaschenkind gewesen. Meine Mutter wollte stillen, aber sie konnte nicht. Trotz aller Bemühungen hatte sie keinen Tropfen Milch. Seltsam, aber gibt es wirklich.
Und wenn ich an die Geschichte meiner Oma denke, sage ich eher, man kann froh sein, wie WEIT man heute schon ist. Bei meiner Oma hatten sie damals die Brust aufgeschnitten (!) als ein Milchstau zur Brustentzündung wurde und einfach nicht weggehen wollte. Deshalb war meine Oma 6 Wochen ohne ihr Neugeborenes in der Klinik :shock: Baby war bei ihrer Schwester... Kein Wunder, dass meine Oma danach so viel Angst hatte, dass sie es beim nächsten Kind gar nicht mehr versucht hat.

Was Stillen, Familienbett/eigenes Zimmer etc angeht, bin ich da noch tiefenentspannt. Wie es kommt, kommt es. Ich lege mich auf nichts fest. Auch nicht was die Geburt angeht.
Das festlegen kommt noch früh genug, wenn das Baby da ist :mrgreen:
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