eigentlich bin ich erfahren und weiß von dem ganzen Theater, das die lieben Mitmenschen wegen des Stillens über 3 Monate hinaus machen. Aber ich habe gerade eine Krise. Liege krank im Bett mit gebrochene Knochen und bin auf Hilfe angewiesen. Muß eine fremde Frau anstellen, weil die Omas und Opas nicht "können". Was sagt diese Person, anstatt sauberzumachen oder auch nur einen ihrer Aufträge zu erledigen: "Sie müssen unbedingt abstillen, sie brauchen die Nährstoffe für sich" und das nicht nur einmal. Daneben habt sie mir noch erklärt, dass meine 19 Monate alte Tochter umgehend in die Kita gehört, weil ein Geschwister kein Ersatz für die Kindergesellschaft sei.
Selbst mein Vater meint mit 72 ununterbrochen, dass ich abstillen muß, um Medikamente zu nehmen (sind aber keine verordnet
Die Ärztin ist baff entsetzt, was das Stillen noch soll. Der Jungspund von Arzt neulich meinte "SIe wissen aber schon, dass das schadet?" Als er das nicht begründen konnte, meinte er, dass es zumindest in der Allergieprävention nichts nützt. (Als ob ich ausschließlich zu Allergieprävention stille). dann habe ich bei der Beratung der deutschen Gesellschaft für Ernährung angerufen wegen Differenzen bei Beikostempfehlung USA-Deutschland und die hatte sowas unglaubliches noch nie gehört und gleich ihre Kollegin geholt, die meinten ich muß doch abstillen, dem Kind fehlt was.
Wenn man gerade Sorgen hat, fehlt einem auch mal die Kraft, das alles wegzustecken. Bei meinem Großen habe ich das nicht so in erinnerung. Da ging das Gerede mit 3 Monaten los, aber es hörte mit einem Jahr auf. Entweder muß ich heimlich gestillt haben (bis 2,8) oder alle haben mich aufgegeben, ich weiß es nicht mehr. Am liebsten würd ich sagen "HAltet euch raus, das ist meine Sache!" Aber dafür bin ich wieder zu nett.
Könnt ihr mich aufbauen?
manja