das problem bei schnuller bei den ganz kleinen ist, soweit ich weiß, dass sie damit ihren hunger "übernuckeln" können, und sich später melden, als wenn sie keinen schnuller hätten. diese gefahr ist wohl besonders bei kleinen, eher schwachen kindern akut. sagte mir man mir jedenfalls im krankenhaus. heißt, das baby kriegt zu wenig milch, und die brust wird nicht ausreichend stimuliert. und doch, saugverwirrung ist eine reale gefahr. sie trifft nicht alle kinder, ich kenne eines, das seit monaten problemlos mit flasche UND brust ernährt wird. aber es gibt auch andere. meine hatte nach zwei tagen stillhütchen eine massive saugverwirrung, und hat nie korrekt saugen gelernt.
es gab hier mal die diskussion am finger nuckeln, und dass das keine saugverwirrung auslöst. unsere püppi hat nie den schnuller akzeptiert, und monatelang an unseren fingern gelutscht. nachts: mama/papa auf den rücken legen, kind in seitenlage auf den mama-papa-bauch, dann kann mama/papa das kind bequem am finger nuckeln lassen, ohne dass das handgelenk einen orthopäden braucht
däumchen: ich kenne eineige ehemalige däumchenlutscher. die haben alle perfekte zähne und nie eine zahnspange gehabt. und die spangenkinder, die ich kenne, hatten alle einen schnuller. hängt im individuellen fall wahrscheinlich aber auch vom saugbedüftnis des babys ab. unsere motte lutscht insgesamt keine ganze stunde pro tag am däumchen.