17 Monate gestillt- nun Abstillen. Wie am besten?

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laelia1831
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Re: 17 Monate gestillt- nun Abstillen. Wie am besten?

Beitrag von laelia1831 »

JA zu prinzesschen: Ich sehe es genau so, aber eher so wie Sabsi, dass so ein Denken wohl eher später stattfindet (unabhängig jetzt vom Stillen).

Aber Sabsi will ich gern noch sagen: Klar, geschieht Urvertrauen auf einer anderen Ebene und wird in diesem Alter noch immer Thema sein. Allerdings nicht mehr so Elemantar wie es im ersten Lebensjahr der Fall ist. UND: Sicher gehört dazu NICHT NUR das Stillen. Urvertrauen hat nicht nur damit zu tun dem Kind die Sicherheit zu geben, dass es die Brust bekommt (bzw. ERNÄHRT wird - ja in dem Zusammenhang betrachte ich das Stillen rein aus dieser Perspektive) - denn Mütter die nicht stillen konnten und die Flasche geben müssen, können ihrem Kind genau so viel Urvertrauen mit geben. Weil Mütter auf die instinktiven Bedürfnisse ihrer Kinder, nach Liebe, Nähe und dem Bedürfnis nach dem Hungerstillen, AUCH OHNE das Stillen eingehen.
DESHALB sehe ich es nicht so, dass ich meinem Kind einen Schaden zufüge indem ich es mit 1,5 Jahren nicht mehr NACHTS stillen möchte.

Aber ich möchte euch gerne darüber informieren, dass ich NOCH IMMER nachts stille, aber eben nicht JEDES MAL wenn er wach wird. Damit nehme ich meinem Kind sicher nicht das Vertrauen darin, dass ich für ihn Da bin, wenn er Nähe und Liebe braucht. Im Gegenteil: ICh habe sogar das Gefühl er findet es so wie es ist super. Er darf nicht jedes Mal an die Brust Fordert es aber auch nur noch in den Frühen Morgenstunden ein - dann gebe ich ihm aber auch was er braucht. Davor reicht es ihm auch die Wasserflasche zu nehmen (was mir einfach zeigt er hat dann Durst und will nicht unbedingt kuscheln) und "wirft" sich dann nach hinten und sagt "Heia" - will also wieder in sein bett. Wenn er sich nach dem Trinken an mich kuschelt nehme ich ihn mit rüber und dort schläft er dann in unserem Bett weiter (oder er lässt sich in das große Anstellbett legen, welches wir dort noch zusätzlich haben).


Was ich aber noch gerne zu nwsurgeons Post loswerden möchte:
Wenn mir der Rücken wehtut, da meine Kleine am liebsten auf mir liegt beim Stillen, biete ich ihr an in Seitenlage zu stillen, das tut sie deutlich weniger gerne. Sie hat dann die Wahl zu stillen (in Seitenlage) oder eben nicht, und je nachdem wie dringend ihr Stillwunsch ist, trifft sie selbst eine Entscheidung. So oder so, mein Rücken ist entlastet.
Ich möchte jetzt nicht gehässig klingen, aber ich finde das klingt schon sehr paradox zu dem was du zuvir geschrieben hast. IWir sollen als Mütter hinnehmen, das wir immer "hintenan" sind. Sie Erschöpfung eben anders kompensieren (früher Schlafen, 1x weniger putzen und Kochen). Du kompensierst deine Rückenschmerzen dann durch eine Bequeme Schlafposition, die dein Kind dazu zwingt in einer für sie UNBEQUEMEN Position zu stillen (oder nicht). Vorher gibst du deinem Kind natürlich auch die Freie Entscheidung zu stillen, aber du weist genau, solange sie in ihrer Liebsten Stillposition liegt (auf dir drauf), würde sie sich nciht dagegen entscheiden zu STillen.
NUN da sie aber dann nicht in ihrer bequemsten Position liegt, würde sie eher schonmal sagen, dass sie es dann lieber lässt.
Kalr hast du davon Rückenschmerzen, Aber dann dreh dich doch zur Seite, wenn du fertig gestillt hast ;-).

So das ist jetzt alles nicht mein Ernst gewesen ;-): Aber ich wollte mal zeigen wie sich Mütter hier fühlen, die EINDEUTIG Rat dafür suchen wie sie am besten SANFT Abstillen können (aus welchen Gründen auch immer) und stattdessen in jedem Satz suggeriert kriegen, dass sie schlechte Mütter sind, weil sie überhaupt vorhaben ab zu stillen.
laelia mit Räuber (05/2010) an der Hand, trägt und stillt die Räubertochter (12/2015) mit Hingabe
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nwsurgeon
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Re: 17 Monate gestillt- nun Abstillen. Wie am besten?

Beitrag von nwsurgeon »

Hallo,
@ laelia hintenanstehen heißt ja nicht nie "dran" zu sein, wenn meine 2jährigen schon eine Stunde auf meiner Brust gelegen und gestillt hat, kann ich halt auch mal sagen, der Mama tut der Rücken weh, wenn Du noch trinken möchtest dann bitte in Seitenlage, die sie ja nicht ablehnt (nur eben nicht bevorzugt :wink: ).
Jede Mama muß in ihrem eigenen Alltag schauen wo die Streßfaktoren sind und gucken wo gut Einfluß genommen werden kann.
Ich finde es nur nicht schön, wenn das Stillen immer an allem "Schuld" sein soll (der Übermüdung, der körperlichen Erschöpfung, dem schlechten Wetter, der engen Mutter-Kind-Bindung, etc.).
Und ich denke halt, dass viele Streßfaktoren "hausgemacht" sind, wie z.B. das Kind "muß" jetzt aber durchschlafen, das Kind "soll" in seinem Bett schlafen, das Kind soll jetzt nachts nicht mehr stillen/ Hunger haben, usw..
Und ich selber schwebe natürlich auch nicht voll tiefenentspannt durch den Alltag, und manchmal schnauze ich meine Kinder an, wenn sie nerven, und manchmal sage ich einfach zu meiner Großen, nein wir lesen jetzt nicht noch 10 Bücher denn es ist schon 22.00 Uhr und Schlafenszeit. Allerdings versuche ich mir bevor ich von meinen Kindern ein bestimmtes Verhalten erwarte (oder versuche anzuerziehen), zu überlegen, ob sie das überhaupt schon "leisten" können.
Lieben Gruß
nwsurgeon mit zwei großen Mädels (10/2006 und 09/2009), Hündin *2019 und Stute *2017
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laelia1831
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Re: 17 Monate gestillt- nun Abstillen. Wie am besten?

Beitrag von laelia1831 »

Das stimmt wohl, aber dann sollte wenigstens DER MUTTER die um Rat fragt zugesprochen werden, dass sie selbst schon am besten weis wo die Ursache liegt.
Und meine körperliche Erschöpfung kommt nunmal vom Stillen - Nicht vom Schlafmangel. Denn den hatte ich auch schon bevor ich Mutter war (Nachtdienste etc.). Mit der nächtlichen Unterbrechung komme ich klar. Nur das Stillen zerrt an mir, und das schon immer. er wurde auch nicht viel besser, als ich nicht mehr VOLL gestillt habe.
Und wenn mal jemand meinen Thread richtig lesen würde, wüsste jeder hier, dass ich NICHT vom Durchschlafen gesprochen habe.

Ich merke bereits eine deutliche Verbesserung meines "Zustands". Es gab inzwischen einige Nächte, in denen ich gar nciht gestillt habe, sondern den Kleinen nur zum Kuscheln bzw. zum Shclafen in unser BEtt holte und er ausschließlich Wasser trank. Ich hatte in keiner Minute den Eindruck, er leidet. Und wenn er zahnen würde (zum Beispiel), dann würde ich es unter anderem auch daran merken, dass er nicht nur 1-2x wach wird, sondern danns hcon bis zu 6x in einer Nacht (oder öfter) und so würde ich ihm dann auch entgegenkommen und ihn wieder jedes Mal stillen.
Ich handele nämlich durchaus Bedürfnisorientiert. Eben in diesem Moment, weil der Kleine Zahnungsschmerzen hat und mehr leidet als ich, wenn mir die "Energie" buchstäblich "ausgesaugt" wird. Anders, wenn er NICHT unbedingt stillen möchte, weil er nur die Nähe braucht. Dann sehe ich keinen Grund mich in Grund und Boden zu Stillen.

Ich bin sehr empathisch was KInder angeht, sonst wäre ich in meinem Beruf ganz falsch. Als Kinderkrankenschwester muss ich nunmal auch Bedürfnisse erahnen die nicht geäußert werden können, deshalb trifft es mich immer besonders wenn von mir als MUTTER dann davon ausgegangen wird, ich hätte kein Gespür für mein Kind und könnte mir nicht denken, was Kinder können müssen und was nicht.
Wäre ich eine Mutter die meinen würde, mit 6 Monaten müssen Kinder durchschlafen und sind nachts physiologisch gesehen nicht mehr vom Stillen abhängig weil ich das Stillen als reine Ernährung ansähe, dann wär ich wohl nie in so einem Forum gelandet ;-)
laelia mit Räuber (05/2010) an der Hand, trägt und stillt die Räubertochter (12/2015) mit Hingabe
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nwsurgeon
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Re: 17 Monate gestillt- nun Abstillen. Wie am besten?

Beitrag von nwsurgeon »

laelia1831 hat geschrieben: So das ist jetzt alles nicht mein Ernst gewesen ;-): Aber ich wollte mal zeigen wie sich Mütter hier fühlen, die EINDEUTIG Rat dafür suchen wie sie am besten SANFT Abstillen können (aus welchen Gründen auch immer) und stattdessen in jedem Satz suggeriert kriegen, dass sie schlechte Mütter sind, weil sie überhaupt vorhaben ab zu stillen.
Weißt Du,
ich habe einfach das Gefühl (Achtung keine allgemeine Feststellung sondern nur meine persönliche Erfahrung aus zwei Kindern), dass es quasi unmöglich ist ein Kind im Alter zwischen 1 und 2 Jahren SANFT abzustillen (bei meinen beiden wäre es nicht gegangen). Wenn sie Säuglinge sind klappt es ja oft ihnen "die Flasche in den Hals zu schütten" und sie "vergessen" was Stillen ist. Sind die Kinder älter als zwei kann man schon ein bisschen diskutieren und aushandeln. Aber genau in dem Alter Deines Kleinen, ich weiß nicht ... , die kleinen Mäuse können endlich ihre Wünsche verbal äußern und tun das auch, aber aushandeln nach dem Motto erst in 10 Minuten oder nur wenn es draußen hell ist oder ähnliches ich glaube das funktioniert halt noch nicht. (Und ich glaube, deshalb hast Du auch keinen konkreten Ratschlag bekommen.)
Aber auch das kannst nur Du alleine ganz individuell beurteilen, und wenn Du einen Weg findest wie es sich für Euch alle gut und richtig anfühlt, dann ist es doch prima. Und solltest Du aus Deinem Weg eine allgemeingültige Regel ableiten können, schreib ein Buch, das wird DER Bestseller :wink:
Ich wünsch Dir noch viel Kraft für Euren Weg
lieben Gruß
nwsurgeon mit zwei großen Mädels (10/2006 und 09/2009), Hündin *2019 und Stute *2017
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Re: 17 Monate gestillt- nun Abstillen. Wie am besten?

Beitrag von laelia1831 »

Ich finde aber, man kann nicht von seinen Kindern auf ALLE KInder shcließen. Sicher wird das auf die meisten Kinder zutreffen. Und Wenn man das aus der Sicht des Entwicklungsstandes in dem Alter betrachtet gehört Geduldig sein können sicher noch nicht dazu ;-): Da gebe ich dir vollstens Recht. UND ich gehe auch konform mit Vicci, was sie generell darüber schreibt (Über das STillen eines Kindes im Allgemeinen und die Emotionale Seite wie Kinder es empfinden).
Vollstes Verständnis und Übereinstimmung mit meiner Meinung und Erfahrung.

Ich bin jung, habe nur ein Kind zur Welt gebracht. Aber ich habe 1. Durch das Aufwachsen in einer Großfamilie und 2. durch meinen Beruflichen Werdegang und meine eigene "Forbildung" was (unter anderem) die emotionale Entwicklung von Säuglingen angeht einfach das GEFÜHL es MUSS doch irgendwie möglich sein.
JEde Mutter kennt ihr Kind am Besten.
So weist du genau, dass es bei deiner Tochter gut funktioniert wenn du Rückenschmerzen hast, wenn du dich zur Seite drehst, sie trotzdem noch ihrem Eigenen Willen zu folgen eben mit dem "Harken" Das es eben dann nicht in der gewünschten Stillposition weiter geht.
ICH weis hätte ich das so versucht, dann hätte Lukas geschrien und geschrien und geschrien.
Ich konnte die ersten 6 Monate überhaupt nicht anders schlafen als auf dem Rücken, weil mein Kind überhaupt nicht anders schlafen konnte, als indem er auf mir lag. JEde andere Position von mir RUNTER (auch wenn er NEBEN mir im Familienbett lag) hat dazu geführt, dass die Nacht zuende wäre, weil er einfach nciht merh eingeschlafen wär und geschrien hätte.

Die Message: Jedes Kind ist anders (entwickelt sowohl geistig als auch motorisch). Manche brauchen viel Körpernähe, andere wehren sie sogar ab aus irgendeinem Grund. MEine kleine Schwester konnte bis sie 7 Jahre alt war überhaupt nicht bei meiner Mutter im Bett shclafen. Sie MUSSTE in einem eigenen Bett schlafen um überhaupt Ruhe zu finden. Das hab ich bis dahin noch nie erlebt. Dann kam eine Phase, da konnte sie GAR NICHT ohne im Familienbett zu liegen schlafen. Und erst mit 8 oder 9 normalisierte sich alles wieder. PEndelte sich ein.

Ich will überhaupt nciht sagen "alles ist mit Erziehung möglich". Aber ich denke mit HERUMPROBIEREN, Immer die Bedürfnisse im Blick habend, kann jeder SEINEN Weg finden. Wir stillen nachts jetzt teils, teils nicht. Je nachdem was in welcher Nacht gerade funktioniert. Ich bin damit zufrieden und fühle mich sogar besser. MEin Kind überrascht mich, lehnte heute nacht sogar 2x das Stillen ab. Ich habe ihn gefragt als er "Dinken" wollte ob er "Brust trinken will bei Mama" und er wedelte mit der Hand vorm Gesicht und sagte "neeiiin, - wasser!" . Gegen Morgen (so ab 3 Uhr) wollte er dann die Brust und er bekam sie.
Das mag für einige hier im FOrum vielleicht überhaupt nciht entspannend klingen (oder vielleicht anstrengender als einfach zu stillen), aber auch hier ist es wieder so, dass wir nunmal alle verschieden sind.
Was ganz irre an der Sache ist, ist dass Lukas von ganz alleine anfing. Solang ich keinen "konkreten Plan" hatte und hier (mit) diskutiert habe stillte ich jede Nacht weiter wie immer. Ab und zu kam es vor, da ging mein mann hin und gab ihm halt Trinken aus der Flasche (Also er hat nachts diese Trinklernflasche mit Silikonsauger von N*K) und vielleicht fing es damit an, aber im Grunde zeigte mir mein Sohn dann immer öfter, dass er Wasser trinken möchte. Und er sagte auch eindeutig wenn er noch in seinem Bett weiter shclafen wollte ("heian" + nach hinten "fallen lassen" = sein Bett, "heian"+an mich kuscheln = Familienbett).

Ich denke wir fahren so ganz gut, ohen bestimmtes "Programm" und weiter rein instinktiv zu handeln. Das Stillen in der Nacht so allmählig ausschleichen zu lassen.
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Re: 17 Monate gestillt- nun Abstillen. Wie am besten?

Beitrag von nwsurgeon »

laelia1831 hat geschrieben:Ich finde aber, man kann nicht von seinen Kindern auf ALLE KInder shcließen.

Da bin ich absolut Deiner Meinung, und bin hoffentlich nauch nicht anders "rübergekommen".

Sicher wird das auf die meisten Kinder zutreffen. Und Wenn man das aus der Sicht des Entwicklungsstandes in dem Alter betrachtet gehört Geduldig sein können sicher noch nicht dazu ;-): Da gebe ich dir vollstens Recht. UND ich gehe auch konform mit Vicci, was sie generell darüber schreibt (Über das STillen eines Kindes im Allgemeinen und die Emotionale Seite wie Kinder es empfinden).
Vollstes Verständnis und Übereinstimmung mit meiner Meinung und Erfahrung.

Ich bin jung, habe nur ein Kind zur Welt gebracht. Aber ich habe 1. Durch das Aufwachsen in einer Großfamilie und 2. durch meinen Beruflichen Werdegang und meine eigene "Forbildung" was (unter anderem) die emotionale Entwicklung von Säuglingen angeht einfach das GEFÜHL es MUSS doch irgendwie möglich sein.
JEde Mutter kennt ihr Kind am Besten.
So weist du genau, dass es bei deiner Tochter gut funktioniert wenn du Rückenschmerzen hast, wenn du dich zur Seite drehst, sie trotzdem noch ihrem Eigenen Willen zu folgen eben mit dem "Harken" Das es eben dann nicht in der gewünschten Stillposition weiter geht.
ICH weis hätte ich das so versucht, dann hätte Lukas geschrien und geschrien und geschrien.
Ich konnte die ersten 6 Monate überhaupt nicht anders schlafen als auf dem Rücken, weil mein Kind überhaupt nicht anders schlafen konnte, als indem er auf mir lag. JEde andere Position von mir RUNTER (auch wenn er NEBEN mir im Familienbett lag) hat dazu geführt, dass die Nacht zuende wäre, weil er einfach nciht merh eingeschlafen wär und geschrien hätte.

Die Message: Jedes Kind ist anders (entwickelt sowohl geistig als auch motorisch). Manche brauchen viel Körpernähe, andere wehren sie sogar ab aus irgendeinem Grund. MEine kleine Schwester konnte bis sie 7 Jahre alt war überhaupt nicht bei meiner Mutter im Bett shclafen. Sie MUSSTE in einem eigenen Bett schlafen um überhaupt Ruhe zu finden. Das hab ich bis dahin noch nie erlebt. Dann kam eine Phase, da konnte sie GAR NICHT ohne im Familienbett zu liegen schlafen. Und erst mit 8 oder 9 normalisierte sich alles wieder. PEndelte sich ein.

Ich will überhaupt nciht sagen "alles ist mit Erziehung möglich". Aber ich denke mit HERUMPROBIEREN, Immer die Bedürfnisse im Blick habend, kann jeder SEINEN Weg finden.

Genau das meinte ich.

Wir stillen nachts jetzt teils, teils nicht. Je nachdem was in welcher Nacht gerade funktioniert. Ich bin damit zufrieden und fühle mich sogar besser. MEin Kind überrascht mich, lehnte heute nacht sogar 2x das Stillen ab. Ich habe ihn gefragt als er "Dinken" wollte ob er "Brust trinken will bei Mama" und er wedelte mit der Hand vorm Gesicht und sagte "neeiiin, - wasser!" . Gegen Morgen (so ab 3 Uhr) wollte er dann die Brust und er bekam sie.
Das mag für einige hier im FOrum vielleicht überhaupt nciht entspannend klingen (oder vielleicht anstrengender als einfach zu stillen), aber auch hier ist es wieder so, dass wir nunmal alle verschieden sind.
Was ganz irre an der Sache ist, ist dass Lukas von ganz alleine anfing.

Das meinte ich mit. man kann schlecht mit "Erziehung" einwirken.

Solang ich keinen "konkreten Plan" hatte und hier (mit) diskutiert habe stillte ich jede Nacht weiter wie immer. Ab und zu kam es vor, da ging mein mann hin und gab ihm halt Trinken aus der Flasche (Also er hat nachts diese Trinklernflasche mit Silikonsauger von N*K) und vielleicht fing es damit an, aber im Grunde zeigte mir mein Sohn dann immer öfter, dass er Wasser trinken möchte. Und er sagte auch eindeutig wenn er noch in seinem Bett weiter shclafen wollte ("heian" + nach hinten "fallen lassen" = sein Bett, "heian"+an mich kuscheln = Familienbett).

Ich denke wir fahren so ganz gut, ohen bestimmtes "Programm" und weiter rein instinktiv zu handeln. Das Stillen in der Nacht so allmählig ausschleichen zu lassen.
Wenn meine Kleine Abends Wasser will und "Durst" schreit, brauche ich ihr auch nicht mit Stillen zu kommen, dann muß es Wasser sein.
Und mal will sie in Ihrem Bett schlafen (und wehe ich will sie zu mir ins Bett holen), mal an mich gekuschelt, ich akzeptiere es halt wie es kommt.
LG

P.S. ist doch schön, dass wir ja eigentlich einer Meinung sind :) .
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Re: 17 Monate gestillt- nun Abstillen. Wie am besten?

Beitrag von laelia1831 »

nwsurgeon hat geschrieben: P.S. ist doch schön, dass wir ja eigentlich einer Meinung sind :) .
:wink:

Abstillen ist wohl wirklich keine gute Bezeichnung. denn gestillt wird ja auch abends und (meistens) morgens weiterhin, wenn es nachts nicht der Fall ist.
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