Aber Sabsi will ich gern noch sagen: Klar, geschieht Urvertrauen auf einer anderen Ebene und wird in diesem Alter noch immer Thema sein. Allerdings nicht mehr so Elemantar wie es im ersten Lebensjahr der Fall ist. UND: Sicher gehört dazu NICHT NUR das Stillen. Urvertrauen hat nicht nur damit zu tun dem Kind die Sicherheit zu geben, dass es die Brust bekommt (bzw. ERNÄHRT wird - ja in dem Zusammenhang betrachte ich das Stillen rein aus dieser Perspektive) - denn Mütter die nicht stillen konnten und die Flasche geben müssen, können ihrem Kind genau so viel Urvertrauen mit geben. Weil Mütter auf die instinktiven Bedürfnisse ihrer Kinder, nach Liebe, Nähe und dem Bedürfnis nach dem Hungerstillen, AUCH OHNE das Stillen eingehen.
DESHALB sehe ich es nicht so, dass ich meinem Kind einen Schaden zufüge indem ich es mit 1,5 Jahren nicht mehr NACHTS stillen möchte.
Aber ich möchte euch gerne darüber informieren, dass ich NOCH IMMER nachts stille, aber eben nicht JEDES MAL wenn er wach wird. Damit nehme ich meinem Kind sicher nicht das Vertrauen darin, dass ich für ihn Da bin, wenn er Nähe und Liebe braucht. Im Gegenteil: ICh habe sogar das Gefühl er findet es so wie es ist super. Er darf nicht jedes Mal an die Brust Fordert es aber auch nur noch in den Frühen Morgenstunden ein - dann gebe ich ihm aber auch was er braucht. Davor reicht es ihm auch die Wasserflasche zu nehmen (was mir einfach zeigt er hat dann Durst und will nicht unbedingt kuscheln) und "wirft" sich dann nach hinten und sagt "Heia" - will also wieder in sein bett. Wenn er sich nach dem Trinken an mich kuschelt nehme ich ihn mit rüber und dort schläft er dann in unserem Bett weiter (oder er lässt sich in das große Anstellbett legen, welches wir dort noch zusätzlich haben).
Was ich aber noch gerne zu nwsurgeons Post loswerden möchte:
Ich möchte jetzt nicht gehässig klingen, aber ich finde das klingt schon sehr paradox zu dem was du zuvir geschrieben hast. IWir sollen als Mütter hinnehmen, das wir immer "hintenan" sind. Sie Erschöpfung eben anders kompensieren (früher Schlafen, 1x weniger putzen und Kochen). Du kompensierst deine Rückenschmerzen dann durch eine Bequeme Schlafposition, die dein Kind dazu zwingt in einer für sie UNBEQUEMEN Position zu stillen (oder nicht). Vorher gibst du deinem Kind natürlich auch die Freie Entscheidung zu stillen, aber du weist genau, solange sie in ihrer Liebsten Stillposition liegt (auf dir drauf), würde sie sich nciht dagegen entscheiden zu STillen.Wenn mir der Rücken wehtut, da meine Kleine am liebsten auf mir liegt beim Stillen, biete ich ihr an in Seitenlage zu stillen, das tut sie deutlich weniger gerne. Sie hat dann die Wahl zu stillen (in Seitenlage) oder eben nicht, und je nachdem wie dringend ihr Stillwunsch ist, trifft sie selbst eine Entscheidung. So oder so, mein Rücken ist entlastet.
NUN da sie aber dann nicht in ihrer bequemsten Position liegt, würde sie eher schonmal sagen, dass sie es dann lieber lässt.
Kalr hast du davon Rückenschmerzen, Aber dann dreh dich doch zur Seite, wenn du fertig gestillt hast
So das ist jetzt alles nicht mein Ernst gewesen