@danat: ist ja ein sehr gutes zeichen, wenn deine nase schon nicht mehr positiv ist
MRSA Übertragung durch Muttermilch
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vivi
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Re: MRSA Übertragung durch Muttermilch
ich wollte nur noch kurz etwas zum "krankenhaus"- keim sagen: jeder 5. (!) mensch hat MRSA in der nase. es ist durchaus nicht nur ein krankenhauskeim. problematisch wird dieser keim leider, wenn man schwer krank ist und die eigene abwehr geschwächt ist. deshalb sollte man schon versuchen, ihn loszuwerden.
@danat: ist ja ein sehr gutes zeichen, wenn deine nase schon nicht mehr positiv ist
darf man diese salbe auch bei deinem sohn anwenden.
@danat: ist ja ein sehr gutes zeichen, wenn deine nase schon nicht mehr positiv ist
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14
- danat
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Re: MRSA Übertragung durch Muttermilch
Hast du eine Idee, wie man diese Keime los werden könnte?vivi hat geschrieben:ich wollte nur noch kurz etwas zum "krankenhaus"- keim sagen: jeder 5. (!) mensch hat MRSA in der nase. es ist durchaus nicht nur ein krankenhauskeim. problematisch wird dieser keim leider, wenn man schwer krank ist und die eigene abwehr geschwächt ist. deshalb sollte man schon versuchen, ihn loszuwerden.
Ich habe heute was gelesen, dass eine Studie wohl sogar 60 % ergab - 60 % der Menschen hätten den Keim auf ihrer Haut. Aber es ist ja auch ein bisschen davon abhängig in welchem Land man lebt - es ist nicht "gottgegeben" oder unveränderbar. Holland z.B. packt das Problem ja wohl viel besser an.
Man "darf" wohl nicht wirklich ... wie das oft ist mit Medikamenten bei Babys. Hab auch schon drüber nachgedacht. Scheue mich halt davor. Mittlerweile ist er ja aber auch schon wieder 3 Monate älter als damals - als es zur Diskussion stand. Vielleicht sollte ich mich trauen.vivi hat geschrieben:@danat: ist ja ein sehr gutes zeichen, wenn deine nase schon nicht mehr positiv istdarf man diese salbe auch bei deinem sohn anwenden.
Liebe Grüße von danat
mit dem großen Frühlingskind (03/2011) und dem kleinen Frühlingskind (04/2014).
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Re: MRSA Übertragung durch Muttermilch
Das Hauptproblem ist glaub ich, das im Krankenhaus MRSA Patienten unter strenger Quarantäne stehen. Entlassen werden sie irgendwann, egal ob noch MRSA da ist oder nicht und "draussen" gelten sie wieder als gesunde Menschen. Können den Keim also überall verteilen und wenn sie wieder mal ind KH gehen, haben die meisten schon vergessen das sie mal positiv waren und kommen nicht in Quarantäne und die Verbreitung geht weiter...
Hilft dem Kleinen jetzt zwar nicht, aber trotzdem alles gute!!
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Re: MRSA Übertragung durch Muttermilch
Achja, und über die Muttermilch finde ich auch blödsinn. Der Keim muss schon irgendwie dahin kommen. Also eher wie schon beschrieben durchs Stillen in den Nasen-Rachen-Raum.
- Selina79
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Re: MRSA Übertragung durch Muttermilch
Oh Nein, das ist ja echt traurig
Ich wünsche dem Kleinen alles Gute 
- danat
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: MRSA Übertragung durch Muttermilch
Dass das Stillen schuld ist, glaube ich auch nicht. Da gelangen sie ja nur in den Nasen-Rachen-Raum. Da werden sie bei dem kleinen Mann bestimmt auch nachweisbar sein.
Aber wie das mit dem Stillen so ist ... ich bin am Anfang ganz schön ausgelaufen - wahrs. war ich die reinste Keimschleuder. Dann haben wir halt auch Dinge gemacht, die man mit MuMi halt so machen kann - ins Badewasser, auf den Po etc.
Und unser kleiner sabbert ja auch alles voll und knabbert alles an - also auch ne kleine Keimschleuder.
Allerdings fehlt immer noch eine Eintrittswunde. Da kann ja fast nur der Nabel des kleinen Mannes in Frage kommen, aber ich hätte jetzt auch etwas "armnäheres" vermutet.
Aber wie das mit dem Stillen so ist ... ich bin am Anfang ganz schön ausgelaufen - wahrs. war ich die reinste Keimschleuder. Dann haben wir halt auch Dinge gemacht, die man mit MuMi halt so machen kann - ins Badewasser, auf den Po etc.
Allerdings fehlt immer noch eine Eintrittswunde. Da kann ja fast nur der Nabel des kleinen Mannes in Frage kommen, aber ich hätte jetzt auch etwas "armnäheres" vermutet.
Liebe Grüße von danat
mit dem großen Frühlingskind (03/2011) und dem kleinen Frühlingskind (04/2014).
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- MamavonAlina
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Re: MRSA Übertragung durch Muttermilch
das wir auch nicht mehr so eng gesehen. Hier in Ö gibts so ne Quarantäne nicht mehr (zumindest nicht in den KH und Heimen die ich kenne.ocampa hat geschrieben:Das Hauptproblem ist glaub ich, das im Krankenhaus MRSA Patienten unter strenger Quarantäne stehen. Entlassen werden sie irgendwann, egal ob noch MRSA da ist oder nicht und "draussen" gelten sie wieder als gesunde Menschen. Können den Keim also überall verteilen und wenn sie wieder mal ind KH gehen, haben die meisten schon vergessen das sie mal positiv waren und kommen nicht in Quarantäne und die Verbreitung geht weiter...
Hilft dem Kleinen jetzt zwar nicht, aber trotzdem alles gute!!
@danat:
MRS überlebt übrigens auf unbelebten Oberflächen bis zu 4 Wochen (da hab ich wohl gut aufgepasst in der Schule). Das macht es denke ich mit nem baby nochmal schwieriger ihn loszuwerden.
Die Kleinen sind ja nun mal überall dran mit den Händchen und dann kommen die Händchen in den Mund.
Da hilft nur desinfizieren.
Aber wie hier auch schon geschrieben wurde. Gefährlich ist MRS im Normalfall nicht.
Lästig sicherlich. Es fühlt sich sicherlich nieman wohl bei dem Gedanken sich mit etwas angesteckt zu haben.
Bei mir in der Arbeit wurden täglich desinfektionsmassnahmen durchgeführt. Also Möbel, Boden etc. als auch der Patient wurde mit desinfizierenden Waschlotionen gewaschen.
Für MRSA im Nasen-Rachenbereich gibts Tinkturen die aufgetragen werden.
Darf man die für babies nicht nehmen?
Sonnst kannst du es ja auch gleich bleiben lassen. Du bekommst es ja doch immer wieder von deinem baby
Alles Gute für euch
Ella
Alina Sophie, geboren am 5.3.2011
Lilli Maria, geboren am 13.11.2013
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- Kirschquark
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Re: MRSA Übertragung durch Muttermilch
naja, MRSA ist nicht gefährlich wenn er nicht z.B. wie im EIngangsposting beschrieben, eine Entzündung verursacht.
MRSA-besiedelte Wunden heilen mies bis gar nicht ohne entsprechende Antibiose und man kann ihn halt fröhlich weiterverteilen, wenn man ihn hat und es nicht weiß.
In D werden im KH MRSA positive Patienten isoliert und alle - von der REinigungskraft bis zum Besucher - dürfen das Zimmer nur mit Häubchen, Mundschutz und Überkittel betreten.
Die gesamten Oberflächen im Zimmer werden mit Desinfektionsmittel gewischt, der Patient wird mit einer speziellen Lotion und auf besondere Weise (je nach Lotionherstellerangaben) gewaschen, er muss mit einer speziellen Lösung gurgeln und die Nase wird eben mit der Nasensalbe behandelt. Mit der Waschlotion müssen auch täglich die Haare gewaschen werden, das Bett muss täglich frisch bezogen werden und dabei wird auch die Matratze desinfizieren abgewischt.
Wie das in Heimen gehandhabt wird, weiß ich nicht, ich weiß aber, dass das DRK z.B. jedesmal das "Auto" putzen muss und das dann zwei Stunden nur steht, wenn sie einen MRSA-Patienten transportiert haben.
MRSA-besiedelte Wunden heilen mies bis gar nicht ohne entsprechende Antibiose und man kann ihn halt fröhlich weiterverteilen, wenn man ihn hat und es nicht weiß.
In D werden im KH MRSA positive Patienten isoliert und alle - von der REinigungskraft bis zum Besucher - dürfen das Zimmer nur mit Häubchen, Mundschutz und Überkittel betreten.
Die gesamten Oberflächen im Zimmer werden mit Desinfektionsmittel gewischt, der Patient wird mit einer speziellen Lotion und auf besondere Weise (je nach Lotionherstellerangaben) gewaschen, er muss mit einer speziellen Lösung gurgeln und die Nase wird eben mit der Nasensalbe behandelt. Mit der Waschlotion müssen auch täglich die Haare gewaschen werden, das Bett muss täglich frisch bezogen werden und dabei wird auch die Matratze desinfizieren abgewischt.
Wie das in Heimen gehandhabt wird, weiß ich nicht, ich weiß aber, dass das DRK z.B. jedesmal das "Auto" putzen muss und das dann zwei Stunden nur steht, wenn sie einen MRSA-Patienten transportiert haben.
LG
Hannah
mit Mukolinchen *31.08.06 und Schlüpfling *03.01.13 und Sterngucker *03.09.16
Hannah
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