Ich weiß gar nicht, ob man mir noch was raten kann, aber vielleicht hilft mir ja jammern auch schon. Oder vielleicht hat jemand doch ne tolle Idee, auf die ich einfach noch nicht gekommen bin.
Ich mag nicht mehr soooo viele Unterbrechungen nachts haben. Mein Sohn ist 16,5 Monate alt und wacht immer noch so oft nachts auf. (Gefühlt als einziger bzw. wenigstens am häufigsten noch in seinem Alter in meinem Bekanntenkreis.)
Ich habs heute nacht mal wieder aufgeschrieben, das ist relativ repräsentativ, es geht auch oft NOCH schlechter.
Von 19.30 - 20.05 ins Bett gebracht (einschlafstillen), nachmittags gabs ein Krabbelgruppentreffen - er war also definitiv müde. Aber ob nachmittags Action ist oder eher ruhig macht nachts keinen großen Unterschied.
Dann zu folgenden Zeiten wach, bzw. stillen damit er weiterschläft:
23.10-23.15
01.00-01.10
02.15-02.50
04.00-04.05
04.10-04.20
04.35-04.50
05.15-05.30
06.05-06.30
06.45-06.55
07.10-07.20
08.15 wach.
Das Einschlafstillen dauert eigentlich immer so zw. 20-30 Minuten. Das find ich auch total in Ordnung und wenn ich nur noch zum Einschlafen und vielleicht 2-3 mal nachts Stillen müsste wäre alles ganz entspannt und ich würde mich gar nicht beschweren. Aber so bin ich nachts nur noch genervt.
Wenn er sich ne halbe Stunde lang nachts nicht abdocken lässt, bin ich genervt.
Oder wenn es so scheint, als würde er wieder fest schlafen, nachdem er abgedockt ist, ich dreh mich um, kuschel mich selber ein, mach die Augen zu, stell mich auf Schlaf ein, er wacht auf. Argh!
Was anderes als Einschlafstillen geht einfach gar nicht.
Vor einem guten Monat war ich ein paar Tage im Krankenhaus, da gab es die Gelegenheit, dass er sich von seinem Papa hätte ins Bett bringen lassen können, ohne dass ich da bin - es ging GAR nicht, es endet in panischem Schreien und er wurde mir ins KH gebracht und hat da mit mir geschlafen. Es wurde nicht nur einmal versucht, das klappt einfach gar nicht.
Tragen in der Manduca zum Einschlafen klappt tagsüber total gut, abends würde es teilweise gehen aber sehr schwierig und Ablegen unmöglich. Wenn man abends zum Einschlafen trägt, wird der Abend sehr lang und nachts müsste man ständig aufstehen und versuchen, ihn durch Tragen zu beruhigen. Dafür hab ich keine Kraft, ehrlich gesagt...
Andere Möglichkeiten, die mir einfallen: singen, streicheln, kuscheln, einfach nur daneben liegen, auf den Arm nehmen, auf dem Arm rumtragen, .... nicht mal im Ansatz akzeptiert. Wenn er merkt, dass er nicht gleich die Brust kriegt, wird erst ein bisschen gejammert und wenn sie dann immer noch nicht kommt fällt er in wirklich herzzerreißendes Schreien.
Das halten wir ja nicht lange durch, also kann er dann wieder Stillen.
Er schläft bei uns im Bett. Es macht keinen Unterschied, ob er von uns eingekuschelt wird oder er eine ganze Betthälfte zur Verfügung hat.
Er kriegt seeehr viel Nähe von uns, 2-3 Mal in seinem Leben ne Stunde "fremdbetreut" von Verwandten, die er kannte und wir waren stets erreichbar. Wird/wurde nie schreien gelassen. Hat also eigentlich keinen Grund, irgendwas aufholen zu müssen nachts. Schnuller oder Flasche nimmt er nicht.
Inwzsichen schläft er wenigstens nach dem ersten Einschlafen in aller Regel mind. 2 Stunden, manchmal 3, ganz selten 4. Aber ab dann gehts abwärts, teilweise halb- oder gar viertelstündlich.
Ich hab darauf keine Lust mehr! Und denk mir auch immer, dass das doch nicht sein kann, das das soo schwierig ist mit dem Schlafen.
Gehts jemandem noch ähnlich, gibts aufmunternde Worte oder sogar noch Ideen?
Alles hilft!
Danke!




