Ostheopatin empfiehlt weniger zu Stillen?

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Mohnblume
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Re: Ostheopatin empfiehlt weniger zu Stillen?

Beitrag von Mohnblume »

Ich wollte noch mal anmerken, dass die Diagnose "Bauchweh" bei den sogenannten Dreimonatskoliken auch nicht unumstritten ist. Es ist wohl nicht geklärt, ob es wirklich Bauchweh ist, was die kleinen Mäuse schreien lässt - ob es Bauchweh infolge von Überreizung oder Anpassung oder sonstwas ist, oder ob überhaupt Bauchweh, oder sonstige Gründe. Tröstlich ist nur, dass es ganz sicher aufhört! wenn nicht nach drei Monaten, dann nach vier oder fünf.
Ich kenne das auch noch von meinem Kleinen, man ist als Eltern ganz hilflos und verfällt fast in eine "Aktivitätspanik", nur um IRGENDWAS zu tun was das kleine Würmchen beruhigt. Alle möglichen Bäuchleinöle, Rumtragemethoden, Änderungen in der Ernährung, mehr Stillen, weniger Stillen, andere Milch (wenn man Flasche füttert)...
jeder schwört auf was anderes, und ich glaube oft ist es nur die Tatsache dass man das Gefühl hat, etwas zu tun, was "hilft". Am wichtigsten, vielleicht einzig wichtig und richtig: Nähe und Geborgenheit spenden und für das Kleine da sein, wenn es schreit.
Und das bedeutet natürlich auch Stillen! Vpr allem bei eurer Geschichte, weil ihr ja noch auf dem Weg zum endgültigen Vollstillen seid, würde ich da auf jeden Fall lieber öfter anlegen als weniger. Und wenn sie sich dabei beruhigt, ist ja alles bestens :-)
mit dem Großen (01/10) und dem Kleinen (07/13)
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fanzi
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Re: Ostheopatin empfiehlt weniger zu Stillen?

Beitrag von fanzi »

Huhu,
wo wohnst du? Es gibt nen wirklich fähigen Kiss-Doc in Hannover....Der Mann heißt Göhmann. Einmal die Blockade gelöst und alles wird gut...
lg
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annikki
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Re: Ostheopatin empfiehlt weniger zu Stillen?

Beitrag von annikki »

@ fanzi

so einfach ist es dann doch nicht. bei meinem großen haben wir nach jedem wachstumsschub oder einem sturz / stoß auf den kopf wieder neue probleme. auch husten ist für kiss kinder immer wieder problematisch und kann neue blockaden auslösen. kiss bedeutet nicht immer kopf-induziert. die ursachen können auch in den inneren organen liegen, die sich dann auf den kopf auswirken.

mit einmal ist es nicht getan. leider, zumindest bei uns nicht. :(
Liebe Grüße Anni

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Re: Ostheopatin empfiehlt weniger zu Stillen?

Beitrag von Martina78 »

Mohnblume, vielen Dank! Genau diesen Zuspruch brauche ich momentan, denn ich kann sie nicht, nicht stillen. Und wenn sie nicht stillen mag, dann zeigt sie es auch. Dann wird sie halt getragen.

Fanzi, ich wohne in Bremen, aber ich habe am 29.08. einen Termin bei einer Osteopathin nähe Nienburg. Empfehlung von meiner Hebamme, die sollen dort auch richtig gut sein. Allerdings ist es die letzten Tage alles etwas besser geworden. Mal sehen ob wir dahin fahren oder ob ich den Termin noch absage. Manchmal ist man ja auch so damit beschäftigt, dass man die Verbesserungen gar nicht merkt. Und die Osteopathin bei der ich war, hat ja trotz ihrer Tipps eine Blockade im Nackenbereich und im Blockaden im Bauch (?) gelöst.

Ach sie hat mir auch noch empfohlen LactoBaby oder so ähnlich zu kaufen? Das muss wohl ähnlich wie Lefax wirken. Wir bleiben aber weiter bei Kümmelzäpfchen und Chamomilla Globulis. Ich schaue jetzt halt auf das, was ich esse.
vorher kawurina :)

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annikki
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Re: Ostheopatin empfiehlt weniger zu Stillen?

Beitrag von annikki »

blockaden können sich auch in den inneren organen bilden.
mein großer hatte angefangen von einem tag auf den anderen wieder einzupullern. immer kurz vor dem aufstehen (v.a. beim mittagschlaf) gings in die hose. wie sich nach einem monat leiden für uns alle herausstellte eine blockade in der blase, die mit einem handgriff behoben war und seitdem keine nassen hosen und betten mehr.

ich würde den termin nicht absagen. lieber den osteopath mal drüberschauen lassen und dabei immer denken: beschränk dich auf deine aufgabe, stillen ist meine aufgabe. so mach ich das immer.
Liebe Grüße Anni

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Re: Ostheopatin empfiehlt weniger zu Stillen?

Beitrag von honigbienchen »

kawurina hat geschrieben: ich habe am 29.08. einen Termin bei einer Osteopathin nähe Nienburg. Empfehlung von meiner Hebamme, die sollen dort auch richtig gut sein. Allerdings ist es die letzten Tage alles etwas besser geworden. Mal sehen ob wir dahin fahren oder ob ich den Termin noch absage.
Hallo, hierbei würde ich dich gerne ermuntern auch zu fahren, wnens schon besser zu sein scheint. Schaden kanns jedenfalls nicht und ich denke mir, lieber einmal zu viel nachgeschaut, als einmal zu wenig. Aber das wären jetzt meine Gedanken.
Manchmal verbessert sich die Symptomatik ohne das der "Grund" behoben ist.

Und noch eine Frage zu dem, dass du sie nicht stillen kannst. Stillt ihr da jetzt gar nicht mehr? Pumpst du ab? Oder stillst sie nur auf der einen Seite nicht?
Habe das jetzt nicht so ganz verstanden.
Annette

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Re: Ostheopatin empfiehlt weniger zu Stillen?

Beitrag von Martina78 »

Ich stille nur noch links und habe rechts mehr oder weniger abgestillt. Aber meine Hebamme war heute da und sie sagte, dass ich ruhig weiter reduzieren kann (aufs Wiegen hat sie auch verzichtet, da Lenchen speckig ist). Also man sieht, dass sie nicht verhungert. *freu* Sie meinte auch, dass ich trotzdem fahren sollte.
vorher kawurina :)

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