Unsere Tochter ist nun 8 Monate alt und wurde 6 Monate voll und nach Bedarf gestillt. Sie ist aber immer leichter und schlanker als andere Kinder gewesen. Der Kinderarzt hat uns bei den U-Untersuchungen gesagt, dass er keinen Grund sieht zuzufüttern. Da unsere Tochter nur leicht unter dem Durchschnitt beim Gewicht sei, aber dafür über dem Durchschnitt bei der Körperlänge liegt.
Trotzdem hat mich das Gefühl nie wirklich losgelassen, dass sie vielleicht zu wenig Kallorien bekommt. Daher war ich sehr froh wenn sie an der Brust getrunken hat und habe sie immer trinken lassen, auch wenn sie eingeschlafen ist. Daher denke ich, trinkt sie auch heute noch ausgiebig lange .. bzw. schläft an der Brust ein. Nach dem sechsten Monat haben wir langsam versucht die Beikost einzuführen... nun führen wir schon zwei Monate die Beikost "langsam" ein
Nun zu unserer verunsicherung: Wenn ich jetzt so weiterstille, und ihr immer erlaube an die Brust zu gehen, wann sie mag, wird sie dann jemals die Beikost brauchen und wollen? Denn nun ist es sogar so, dass unsere Tochter in der Nacht fast alle zwei Stunden an die Brust will - und das nicht zum Nuckeln, sondern sie trinkt so lange, wie der Milchschussreflex da ist und die Milch fließt ... danach saugt sie nicht weiter sondern bleibt noch ein wenig an der Brust (..sie saugt also vielleicht garnicht die sämige kalorienreiche Milch) ... denn sie ist zwar total munter, lernt das Krabbeln, plappert vor sich hin.. nimmt aber immernoch nur gaanz langsam zu ..
Wie soll ich mich nun also verhalten? Nachts die Brust nicht mehr geben, damit sie tagsüber doch hunger auf beikost und mehr Kallorien hat? Meine Süsse in der Nacht weinen und hungern lassen? ..vor der Vorstellung grasut es mir sehr!! ... Wie war es bei euch??
Danke für eure Antworten im voraus!!