Ferbern..... und was mache ich nachts ?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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greenie bird
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Re: Ferbern..... und was mache ich nachts ?

Beitrag von greenie bird »

@ Ilka: gern geschehen :)

@Maryam...vielleicht beruhigt es Dich, wenn ich Dir sage, dass unsere Nächte auch so sind :D
*müde Grüße!*
Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...

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Re: Ferbern..... und was mache ich nachts ?

Beitrag von Mysti »

Meine Nacht war um 3:00 vorbei... seitdem bin ich wach. Aber dann kann ich wenigstens heut früher einschlafen.

Ihr kriegt das schon hin. Sind alles nur Phasen und später wirste dich womöglich nach soviel Kindesnähe sehnen.

Ich wünsch euch alles Liebe... und lasst euch das Eis schmecken! ;o)
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Anjuma
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Re: Ferbern..... und was mache ich nachts ?

Beitrag von Anjuma »

Maryam+Leo hat geschrieben:finde ich aber auch und wenn er lieb is darf er auch mal lecken *lach*
Dein Mann oder Leo? 8) Du, ich wär da egoistisch und würde es ganz alleine essen :D
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Minchen
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Re: Ferbern..... und was mache ich nachts ?

Beitrag von Minchen »

ich schreibe dir heute abend, wenn ich zwei hände hab und falls ich wegen drei nicht schlafenden kindern nicht einschlafe... :wink:

kopf hoch, das wird alles wieder besser, auch ganz ohne nachhelfen! versprochen!
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
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Mäusebrot
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Re: Ferbern..... und was mache ich nachts ?

Beitrag von Mäusebrot »

Maryam+Leo hat geschrieben:Also ein Bettschutzgitter passt nicht so recht ran, ich hab eins hier das Kracht immer ab.

Wie hoch hmmm ich kann jetzt nicht messen aber es ist relativ hoch wie ich finde. 90 cm ? so was in der Art.

Unser Bett steht mit der Fußseite und der einen Seite an der Wand. Summa Summarum ist das Kopfende offen und die Seite wo das Beistellbett steht (eben am Fußende seitlich, weil ja das Beistellbett oben steht) und genau da unten ist er auch rausgefallen, obwohl ich eigentlich da liege, aber ich habe mich im Schlaf umgedreht und da war Platz :(

In der Mitte kann er nicht schlafen, das wäre ja noch eine akurate Lösung, aber da ist jemand dagegen :(

Etwas hinlegen kann ich da leider nicht, weil da 80 cm sind bis zur Wand, bzw. Tür die da ist.


Ihr habt doch so wie ich das verstanden habt, noch das ein mal zwei Meter Bett??? Warum schläfst du nicht da? Bett an die Wand schieben und Baby innen schlafen lassen, habe ich auch lange gemacht. Erst jetzt beim dritten habe ich unser 2 mal 2 Meter Bett alleine, ich habe nachts auch keine Unterstützung, da mein Mann Schicken arbeitet und wir uns so entschieden haben das wenigstens er Schlaf bekommen sollte, den er eh noch zu wenig hat. Aber an sich ist es kein Problem mit Baby in einem ein mal ein Meter Bett zu schlafen..wenn das kleine der Wandseite liegt. Oder die Matratze raus, Bett raus und die Matraze auf dem Boden.

Schau mal hier schlafen sooooo viele Mütter mit ihrem Baby im Bett und das schon seit Jahren (ich selber seit fast acht Jahren, mein Mann ist aus Afrika er KENNT das gar nicht anders... dort schlafen die Mütter immer mit ihren Kinder im Bett, und leben noch)... wieso sollte es nur bei euch nicht gehen? Also das Bett so zu sichern das der kleine nicht rausfällt? Und wieso sollte nur bei euch das Kind ständig rausfallen?
Meine Kinder konnten übrigens mit 8 Monaten selber aus dem bett rausklettern, es ist gut wenn die das früh lernen, immer wieder zeigen. Immer wieder mit wachem Kind mal im Bett liegen und zeigen zeigen zeigen. Wenn die das wach können ist das auch im Schlaf hilfreich.

Bei uns wurde es schwierig als ich den dritten hatte und morgens immer den grossen in die Schule bringen musste. Ich habe mir dann ein Buch gekauft. Eben genau das Schlafen statt schreien!!! Was hier schon mehrfach genannt wurde! Das lohnt sich wirklich.

Mein kleiner ist jetzt 19 Monate, schläft immer noch nicht durch, hat immer noch Horrornächte hier und da, aber insgesamt wurde es besser (und er nimmt seit kurzem wieder nen Schnuller, das ist doch ein wenig bei usn die Rettung, da er sich oft durchs nuckeln beruhigen kann)
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Mohnblume
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Re: Ferbern..... und was mache ich nachts ?

Beitrag von Mohnblume »

Hallo Maryam, hab den Thread auch grad erst gelesen. Zum Ferbern wurde ja schon alles gesagt, und du hast ja selbst durch deinen Instinkt gemerkt, dass das falsch ist. wollte dir nur kurz mut machen und mit den anderen in das Müttermantra einstimmen: Es ist nur eine Phase... es ist nur eine Phase... ;-)

Aber zum Thema aus dem Bett fallen, ich glaube das ist echt extrem selten und ich würde es einfach wieder "riskieren", da es doch echt zehntausendmal entspannter ist, mit dem Kleinen im Familienbett zu schlafen. Das eine Mal, wo er rausgerobbt ist, wird sich sehr wahrscheinlich nicht wiederholen - das war wahrscheinlich einfach ein dummer Zufall, dass er ausgerechnet die "Lücke" getroffen hat, wenn ansonsten alle Seiten des Betts gesichert sind. Mein Purzel konnte übrigens auch mit ca einem Dreivierteljahr selbst aus dem Bett klettern, das lernen die Kleinen ganz schnell.

Das mit deinem Mann musst du aushandeln, ist nicht immer leicht (weiß ich aus eigener Erfahrung...), aber er muss verstehen, dass die Bedürfnisse eures Babys da Vorrang haben. Es ist ja wirklich nicht sooo lange dass die Kinder so klein sind, die Zeit ist schnell rum und da kann man sich so lange echt mal arrangieren *find*

Wichtig ist halt, dass du ihn nicht vollkommen "wegdrängst" (willst du ja auch nicht, so wie ich es verstehe), denn das belastet die Beziehung natürlich schon, wenn der Mann zugunsten des Babys immer den Kürzeren zieht. Dann zieht er sich logischerweise auch selbst mehr und mehr zurück. Einbeziehen ist da eindeutig die bessere Strategie, auch wenn man da die Männer auch manchmal in den Hintern treten muss dazu (denn Rückzug ist ja auch so bequem, macht ja dann alles die Frau... :roll:)
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Muschelsucherin
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Re: Ferbern..... und was mache ich nachts ?

Beitrag von Muschelsucherin »

Prima, dass du es eingesehen hast! :D


Zur nächtlichen Stillfrequenz:
Meine Tochter hat viele Monate lang stündlich gestillt und in Spitzenzeiten sogar alle 20 Minuten.

Jetzt wird es besser.
Sie wacht noch 2 bis 3 Mal auf. :D
Liebe Grüße von B. mit Bär (März 2008), Maus (März 2010) und

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Nilo
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Re: Ferbern..... und was mache ich nachts ?

Beitrag von Nilo »

wegen des bettes: wir hatten bei unserem übrigens lange zeit einfach die füße abgeschraubt
Nilo mit Maxi (08/00), Midi (02/06) und Mini (06/08)
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Minchen
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Re: Ferbern..... und was mache ich nachts ?

Beitrag von Minchen »

So, bis auf einen schlafen alle... 8)

Weißt Du, im ersten Moment war ich wie alle anderen auch sehr schockiert, wie jemand in diesem Forum darauf kommt, so eine Frage zu stellen. Doch nach der Lektüre Deines Postings und einiger Zeit zum Nachdenken und -fühlen war es mehr Verständnis als Unverständnis. Ich gehe mal davon aus, dass Dein Baby bisher gut schlief und Dich diese Veränderung nun ziemlich heftig getroffen hat. Jedenfalls schriebst Du irgendwo, dass er unter der Spieluhr einschlief? Gerade dann ist verständlich, dass Dich die Situation so fertig macht. :(

Mein erster Sohn schlief mal für ein paar Tage gut. Am Anfang schlief er zumindest in der ersten Nachthälfte noch einigermaßen, ab dann war häufiges Stillen angesagt, gegen spätestens 6 war die Nacht vorbei. Aber das GING ja noch. Aber auch da war ich teilweise schon arg müde, Unterstützung von meinem Mann hatte ich aber zumindest morgens. Ich hielt mich daran fest, dass mir viele Leute sagten, mit einem halben Jahr gäbe es im Schlafverhalten eine Veränderung, Kinder die gut schliefen, schlafen dann schlechter und umgekehrt. Alles super, meiner schlief ja schlecht, also konnte es nur besser werden. 8)
Aber meistens kommt es anders als man denkt und er schlief NOCH schlechter. :( Abends konnte ich nicht mehr weg aus dem Bett - ich stillte am Ende beim hin und herlaufen und versuchte dann, ihn abzulegen - meistens ohne Erfolg. Und wenn es klappte, war er kurze Zeit später wieder wach. Es war zum wahnsinnig werden, vor allem weil ich abends immer alleine war und nie Zeit für mich hatte. Und ja, ich kann gut verstehen, dass einen das an den Rand bringt. Vor allem beim ersten Kind, bei dem man noch nicht erlebt hat, dass solche Phasen vorbei gehen und es sich auch nicht vorstellen kann, so gern man auch würde.
ALLES drehte sich nur noch darum. Ich hätte Millionen dafür bezahlt, wenn mein Kind nur geschlafen hätte, ehrlich. Ich konnte meine Augen tagsüber kaum noch offenhalten - Mittagschlaf mit Kind? Unmöglich, der musste beim Schlafen permanent getragen werden. In der schlimmsten Phase hab ich mir mein morgens brüllendes Kind umgebunden und bin im Schlafanzug raus, weil ich mich nicht mehr getraut habe, ihn wieder auszuwickeln, weil er endlich schlief... Mit ner Tasse Kaffee in der Hand lief ich dann um die Häuser... 8) Wenn ich Glück hatte, hatte ich abends ne Stunde für mich, in der ich mal was essen konnte, dann war es schon spät und ich bin hinterher ins Bett, weil ab ungefähr Mitternacht alle halbe Stunde gestillt oder dauergenuckelt wurde. Beruhigung durch Papa? No way! Also nicht, dass mein Mann das nicht gemacht hätte, aber bei Papa hat er sich so richtig in Rage gebrüllt.
In meiner Verzweiflung landete ich dann plötzlich hier. Ferbern kam für mich damals schon nicht in Frage, ich kannte die Hintergründe. Aber bei uns mangelte es seinerzeit am Familienbett. Der Kleine hatte bei uns geschlafen, aber da er anfing sich zu drehen und ich genau Deine Sorgen hatte, haben wir ihn ausquartiert, Außerdem hatte mein Mann die große Sorge, wir würden ihn nicht mehr aus unserem Bett herausbekommen - das übliche eben.
Hier wurde mir dann aber genau dazu geraten. Und so versuchte ich es. Mit dem Ergebnis, dass er direkt beim ersten Versuch (stillen im Familienbett und dann wegschleichen) schlief und ich den Abend für mich hatte! :D Mein Mann durfte dazu dann nichts mehr sagen - schließlich war ich es, die jeden Abend stundenlang zu tun hatte.
Es gab natürlich auch andere Tage, da half nur Poposchuckeln oder eben laaaaaange nuckeln lassen. Das wichtigste überhaupt aber war, dass ich mich damit abfinden konnte, es als gegeben hinnahm und nicht mehr mit meinem schlimmen Schicksal haderte. Es bringt ja nichts. Davon würde er auch nicht besser schlafen. :roll: 8)
Tatsächlich war es einfach irgendwann vorbei - von heut auf morgen. Ja, es hat lange gedauert, aber es ging vorbei. Und heute ist die Erinnerung daran überhaupt nicht mehr negativ, wirklich nicht. :wink: Übrigens ist er nur ein einziges Mal aus dem Bett gefallen, da hatte ich die Bettwurst am Fußende vergessen. Ansonsten ging es gut mit Bettschutzgittern und Stillrolle. Im Schlaf klettern sie zum Glück nicht herum.

Mein zweites Kind übrigens schlief NOCH schlechter - vor allem wurde er noch bis vor kurzem fast jeden Abend nochmal wach und ließ sich ausschließlich von mir beruhigen. Es ging nichts. Und ja, auch das hat mich zeitweilig mächtig genervt, weil ich alle drei Male, die ich ausging (in die nähere Umgebung) mitten im Essen losrennen musste um ihn zu beruhigen. :roll:

Vielleicht tröstet es Dich, dass nun beide (2 und 3 Jahre alt) mehr oder weniger durchschlafen und abends auch nicht mehr wach werden. Auch meine Kleinste ist bisher schlafmäßig ein kleines Wunder.

Was ich Dir noch raten würde: also neben dem Familienbett (welches wir übrigens inzwischen gewollt von allen zu fünft beschlafen) kann ich Dir eine Federhängewiege empfehlen - die haben wir vor allem nachts oft im Einsatz, wenn das jeweils kleinste Kind nicht wieder einschlief nach dem Stillen oder sich auch abends nicht anders beruhigte. Klappt eigentlich immer und man selbst kann entspannt daneben sitzen, lesen, am Laptop surfen oder was auch immer. Und sonst nimm Dir doch ein Hörbuch mit zum Einschlafstillen. Oder ein richtiges Buch. Mach es Dir gemütlich mit Deinem Baby! Die Zeit ist so schnell vorbei - das klingt so platt, ist aber leider so wahr. :( Ich weiß, in der Situation KANN man es sich überhaupt nicht vorstellen, man ist einfach zu fertig, zu verzweifelt. Du kannst mir wirklich glauben, ich weiß GANZ GENAU, wie Du Dich im Moment fühlst. Das ist so schwer, aber Du wirst es schaffen! Du siehst, auch diese wirklich anstrengende Zeit hat mich nicht vom weiteren Kinderkriegen abgehalten! :mrgreen:

Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute!
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
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Minchen
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Re: Ferbern..... und was mache ich nachts ?

Beitrag von Minchen »

Ups, viel geworden... :oops: Aber das Thema liegt mir immer so am Herzen...
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
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