Zur Vorgeschichte: Meine Tochter ist 4 Monate als und wir haben frühzeitig mit Abpumpen und Flaschenfütterung angefangen, weil ich eigentlich einmal die Woche für 3-4 h einen Termin hatte. Das klappte so ca. 3-4 Wochen (im 2. Lebensmonat). Mit zwei Monaten verweigerte das Kind die Flasche von jetzt auf gleich und schrie lieber 3 h alles zusammen, bis ich wieder da war.
Jetzt - nach 2 Monaten - gab es ganz überraschend einen Durchbruch. Kind spielte mit einer kleinen Tupperdose, nahm sie ständig zum Mund, ich mache Wasser-Saft-Gemisch rein und Kind zieht meine Hand mit der Tupperdose zum Mund, öffnet den Mund und macht Trink- (oder so komische Kau-)Bewegungen und schluckt. Ohne Manscherei und Kleckerei, als wenn sie nie etwas anderes gemacht hätte.
Es scheint ihr auch einfach Spaß zu machen - sie guckt jedesmal, wenn ich aus einem Glas trinke und ist ganz begeistert, wenn aus ihrer Tupperdose was rauskommt.
Sooo. Jetzt habe ich prinzipiell was gegen Saft (ich wollte sie halt locken, hatte keine MuMi parat und dachte, Wasser ist zu langweilig, obwohl im 2. Versuch sie auch das genommen hat), würde aber gern dieses Trinken unterstützen. Ich habe jetzt im Sommer zwar keine regelmäßigen Termine mehr, die mich 3-4 h vom Kind trennen, aber im September fängt die Betreuung durch die Tagesmutter an und meine größte Sorge war bis heute, was das Kind in der Zeit essen/trinken soll.
Soll ich nun regelmäßig kleine Mengen abpumpen und ihr per Tupperdose reichen oder lieber Wasser? Beikost ist in weiter Ferne - das bekommt sie erst, wenn sie das genauso einfordert, wie sie heute das Trinken eingefordert hat.
Sorry für den langen Text, aber ich fürchte, sonst wäre das ganze nicht verständlich gewesen.