Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

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Sakura
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Re: Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

Beitrag von Sakura »

klimaforscherin hat geschrieben:Das einzige Mal, in dem m.W. Stillen nach der Uhr dem Stillen nach Bedarf entspricht, ist doch bei der Neugeborenengelbsucht
haha... geniales argument. ja, stillen nach der uhr, kommt halt nur darauf an, wie man die uhr stellt :D
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klimaforscherin
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Re: Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

Beitrag von klimaforscherin »

Alle 2 Stunden.
Aber der gewichtige Unterschied ist "mindestens" und "höchstens".
Grüße
klimaforscherin
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greenie bird
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Re: Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

Beitrag von greenie bird »

meine große hat den Bestrahlungsrhthmus von 2std. nie abgelegt und ich konnte die Uhr nach IHR stellen (bis auf wenige Ausnahmen)
alle 2 std. zuzel, zuzel.

ich habe so tolle Bücher von meiner Mutter bekommen- natürlich von 'früher' und da stand als Begründung für's alle 4 Sts. stillen: es hat sich erwiesen, dass es besser ist.
Meine Mutter sagte mir auch öfter, wenn ich fragte Warum? : 'Das ist eben so'

Nun bin ich aber alt genug um wirklich zu Fragen was sich wie auswirkt.
Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...

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Sakura
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Re: Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

Beitrag von Sakura »

greenie bird hat geschrieben:ich habe so tolle Bücher von meiner Mutter bekommen- natürlich von 'früher' und da stand als Begründung für's alle 4 Sts. stillen: es hat sich erwiesen, dass es besser ist.
Meine Mutter sagte mir auch öfter, wenn ich fragte Warum? : 'Das ist eben so.
ja, ich hatte mit meiner mutter auch heftige diskussionen in der schwangerschaft, als ich sagte, dass heutzutage nach bedarf gestillt wird, und zwar auch nachts. "aber kind, du musst doch auch mit deinen kräften haushalten und du musst doch nachts schlafen und ausgeruht sein...". lustigerweise sind die nächte nicht unser problem, sondern die tage empfinde ich als anstrengend. und auch nicht das stillen, sondern das nicht-schlafen meines kindes. und klar, als ich baby war, hätte ich natürlich problemlos immer geschlafen und nie geschrien.... also, entweder, ich war als baby so desillusioniert, dass ich tatsächlich nicht mehr geschrien habe, oder es ist der efffekt, das in der erinnerung früher alles einfacher war... :roll:
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Funkelstern
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Re: Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

Beitrag von Funkelstern »

Um Da auch mal kurz was zu zu sagen. Bei einem strikten Rythmus von x Stunden besteht die nicht zu unterschätzende Gefahr das die Brust nicht ausreichend stimuliert wird und die Milchmenge abnimmt! Das sind dann die Mütter die "ohne Grund" auf einmal nicht mehr genug Milch haben.

Mal davon ab was für Märchen alle zu Tage treten warum dieser Abstand sinnvoll sein soll.

2 Stunden sind ja heute weiter verbreitet und schon nicht optimal, aber 4 Stunden Abstand führen nicht selten zum Abstillen. Wenn die Schwangere also vor hat Ihre Stillzeit sicher zu gefährden ist dies ein ziemlich gutes Mittel dahin.

LG
Andrea
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Sakura
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Re: Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

Beitrag von Sakura »

Funkelstern hat geschrieben: 2 Stunden sind ja heute weiter verbreitet und schon nicht optimal, aber 4 Stunden Abstand führen nicht selten zum Abstillen.
jo. jetzt kriege ich gleich wieder angst, denn mein kind trinkt FREIWILLIG nur alle 4 stunden. (normalerweise. die letzten zwei tage waren es alle 2 stunden).
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Flädi
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Re: Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

Beitrag von Flädi »

jo. jetzt kriege ich gleich wieder angst, denn mein kind trinkt FREIWILLIG nur alle 4 stunden. (normalerweise. die letzten zwei tage waren es alle 2 stunden).
sakura, dein kind ist noch so klein, dass für die zukunft 2 stunden wohl eher die regel als 4 stunden sein werden. 8) meine kinder hatten als mini-babys eher längere abstände als dann etwas später.

liebi grüessli
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Funkelstern
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Re: Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

Beitrag von Funkelstern »

Sakura,
keine Panik, Du stillst doch nach Bedarf, es gibt eben auch die Ausnahmen. Gefährlich ist halt immer stoisches halten an selbst erdachte Zeiten. Ausserdem gibt es ja noch andere Anzeichen für eine gesunde Entwicklung.
Es ist doch ein großer Unterschied ob ein gut gedeihendes Kind, zum Glück für die Mutter, von alleine seltener stillt oder ob es dazu gezwungen wird. Wenn Du wirklich Sorge hast das die Milch nicht reicht, ist es besten Du spricht mal in Ruhe mit einer Beaterin darüber und lässt Dir die Anzeichen für eine ausreichende Milchversorgung erklären. Dann bist Du in Entwicklungsschüben gut gerüstet.
Tief durch atmen.

LG
Andrea
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L-Mama
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Re: Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

Beitrag von L-Mama »

Minchen hat geschrieben:
Sakura hat geschrieben:Minchen, ich habe eben Deine Signatur gelesen, und sie hat mir die Tränen in die Augen getrieben. Mein Sahnemäusel ist eben erschöpft auf meinem Arm eingeschlafen, nachdem sie zwei Stunden am Stück in meinen Armen gebrüllt hat. Deine Signatur ist genau das, was ich jetzt brauchte...
((((Sakura)))) Hab schon einiges von Euch gelesen und bewundere Deine Ruhe, mit der Du Deinen Alltag scheinbar bewältigst! :shock: :wink:
Mein Großer ist auch ein seeeeehr ansprruchsvolles Kind und in Summe mit den beiden anderen ist das hier schon ganz schön anstrengend. Irgendwann muss man versuchen, die Dinge positiv zu sehen, sich wieder an den Kindern freuen können, denn schließlich haben wir sie ja gewollt. Sie sind alle - und damit meine ich nicht nur meine - wunderbare Wesen und können uns soooo viel geben, wenn wir es nur zulassen. Mir hat es inzwischen einen vollkommen neuen Blick auf das Leben und die Welt gegeben...

Verzeiht das OT... :wink:
Minchen, mir auch -das Leben ist so schön mit Kind!!!!!!!
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Re: Argumente Pro/Contra Stillen nach der Uhr

Beitrag von Kitabuna »

Nachtfrau hat geschrieben:
und sie hat sich sehr drüber aufgeregt, dass praktisch alle ihrer mitschülerinnen der meinung waren, was sie da gelernt hätten sei totaler quatsch, sie würden niiiie nach bedarf stillen, wenn sie mal kinder hätten, sonst tanzt einem das kind ja auf der nase rum, und länger als 4-6 monate stillen sei ekelhaft, usw, ich erzähl nicht weiter, sonst reg ich mich nur auf. :evil:
Das ist ja übel :evil:
Zum Glück sind nicht alle so. Meine Mutter ist sehr für "LZS". Da hab ich schon öfter zu hören bekommen: "Schade, dass du nicht mehr stillst, gerade jetzt wo er krank ist, könnte er es so gut gebrauchen" (Hat sie ja recht :) ) Und ich hab zwei Jahre gestillt. Gut, nicht außergewöhnlich lang, aber bei ihr hört es sich dann so an, als hätte ich schon nach zwei Monaten abgestillt. :lol: Die Hebammenkolleginnen die ich kenne sind da ähnlich.

Zum eigentlichen Thema: Irgendwo hab ich mal gelesen (müsste ich mal "in mich gehen" wo das war), dass ein Stillabstand von 1,5 Stunden - zumindest bei "empfindlichen" Babys - sinnvoll ist. Argumentation war irgendwie so, dass ansonsten die vorige Mahlzeit noch nicht richtig verdaut sei und dann ständig halbverdaute auf frische Nahrung treffe und das dann Bauchweh verursacht.
Weiß da jemand was? Kann natürlich auch Blödsinn sein, aber für mich hat sich das schlüssig angehört. :?:
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