Ich finde es toll, wie ihr lebt.
Und danke für die Hilfestellung hier.
A. hatte viele Unverträglichkeiten. Es war fast nichts mehr möglich. Z.B. keine Nüsse, keine Eier, keine Äpfel, keine Zitrusfrüchte, kein Getreide (außer Buchweizen, Mais, Hirse), verschiedene Gemüse wie Kohlrabi und Blumenkohl und so weiter...ach so, komplett keine Tiermilchprodukte, kein Zucker.Maha hat geschrieben:Hallo Paula,
Ich finde es gut, dass du so viel Rücksicht auf deinen Sohn nimmst, bei einer Nahrungsumstellung und es langsam angehen möchtest! Was hat er für Unverträglichkeiten? Wir haben auch Allergien und Unverträglichkeiten und ich lerne nun seit zwei Jahren intensiv mit ihnen individuell ihre für sie verträgliche Ernährung zu finden. Manchmal muss man immer wieder anpassen und vor allem immer sehr aufmerksam sein. Ich finde es gar nicht so schlecht, denn so lernen die Kinder schon sehr früh auf sich und ihren Körper acht zu geben und sie lernen, was für ein Einfluss alles was sie zu sich nehmen auf ihren Körper hat. für einige ist es am anfang sehr schwer, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Und irgendwann wird man sogar dankbar dafür
Wir machen jetzt eine Bioresonanztherapie. Und es ist nur noch Weizen, Zucker, Nüsse ...
Mein Sohn hatte eben total zu kämpfen wegen der Umstellung, weil er eben auf ganz viel Liebgewonnenes verzichten musste.
Jetzt kommt wieder mehr dazu im Zuge der Therapie.
Aber unsere Ernährung hat sich sowieso verändert durch die Umstellung.
Es ist noch gesünder geworden. Und ich habe viele neue Lebensmittel kennengelernt.
Und dadurch bin ich auch auf Rohkost gestoßen.
Jetzt aber wieder komplett umzustellen, wäre für meinen Sohn nicht so toll.
Er ist eh schon ein "Alien" im Kindergarten, bekommt immer extra Essen.
Aber er macht das eigentlich ganz gut und er weiß mit seinen 5 Jahren bestimmt schon mehr über Ernährung als so manch "Ottonormalverbraucher".
Er nimmt von sich aus immer Obst zum Essen.
Auf der anderen Seite ist bei ihm der "Herdentrieb" voll ausgeprägt und er möchte eben wie die anderen sein.
Mit dem Kindergarten klappt es ja mit den Unverträglichkeiten ganz gut.Hmmm, Kindergarten, Schule,...Das wichtigste ist, dass du dir sicher bist und das auch so rüber bringst! Wenn du den Menschen genaue Anleitungen gibst (auch schriftlich wenn nötig), dann werden sich die meisten daran halten, vor allem, wenn du ihnen sagst, dass dein Kind schlecht auf etwas reagiert. Und wenn dir bewusst ist, dass es nicht schlimm ist, wenn ein Kind kein Brot essen darf,(es gibt noch so viele andere und viel sinnvollere Nahrungsmittel!) Es kommt auch sehr auf die innere Einstellung an. Denn wenn ihr einige Dinge bewusst sind, wird dein Sohn auch besser damit umgehen können und auch andere Menschen, dein Kind besser unterstützen.
Wahrscheinlich habe ich eine Blockade, weil ich denke, dass eine Art und Weise sich zu ernähren bestimmt weniger anerkannt wird, als eine medizinische Notwendigkeit mit Attest vom Arzt.
Klar, braucht es mehr Wissen.Betreffend deiner Bücher, die du erwähnt hast. Das sind ein paar interessante Anregungen dabei, aber um ein Kind optimal (roh) zu ernähren, braucht es meiner Meinung nach, etwas mehr Wissen. Ich würde dir sehr empfehlen auf http://www.allesroh.at auf dem Forum zu schauen und deine Fragen zu stellen. Da hat es andere Mütter, die langsam auf Rohkost umstellen. angelika hat enorm viel Wissen, rund um die Ernährung, hat selber viele Allergien und lebt selber schon viele Jahre roh. Sie ist aber nicht fanatisch und weiss auch , dass 100% nicht immer nur sinnvoll ist.
Ich freue mich, hier oder anderswo weiter mit dir austauschen zu können!
Wie macht ihr es denn im Moment im Kindergarten?
Ich wollte die Bücher nur für andere Leserinnen hier erwähnen.
Im Forum hab ich mich schon umgeschaut.
Nett ist es da!
Momentan liebäugle ich sogar mit einer Ausbildung zur Ernährungsberaterin (mit Schwerpunkt Vitalkost/Rohkost).
Die beginnt allerdings schon ganz bald und ich weiß nicht, wie das zeitlich hinhaut.
Aber das wäre ideal.
Im Moment bekommt A. nur Essen, dass er verträgt. Gekocht.
Die Köche dort haben eine Liste und an die halten sie sich.

