Warum ist Brei "böse"?

Was kommt nach dem Vollstillen?

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LaLeMi
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Re: Warum ist Brei "böse"?

Beitrag von LaLeMi »

Ja, wenn's arg ist, bekomme ich den Brei auch entgegengespuckt oder den Löffel aus der Hand gehauen :lol:
Lieben Gruß von LaLeMi mit den beiden Maimäusen 2007 und 2010 und dem Septembermäuserich 2013

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klimaforscherin
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Re: Warum ist Brei "böse"?

Beitrag von klimaforscherin »

tania hat geschrieben:ich habe hier noch nie gelesen, dass brei "böse" ist.

die empörung hier im forum richtet sich gerne gegen mahlzeiten ERSETZEN anstatt fröhlich vorher, hinterher (und währenddessen :roll: ) zu stillen.
In diversen "Die-Umwelt-will-mir-ihre-seltsame-Meinung-nahelegen-Aufreg-Freds" kann man diesen Eindruck gewinnen. ("Pürierstäbe wachsen nicht auf Bäumen" habe ich schon öfters mal gelesen.)
Zum "Mahlzeiten ersetzen": Auch daran kann ich nichts Schlimmes finden, wenn tatsächlich "Mahlzeiten ersetzt sind". Das muss ja nicht zwangsläufig heißen, dass ein Baby zum Essen gezwungen wurde. Scheint ja wohl Babys zu geben, die schnell das Essen für sich entdecken. Ich verstehe nicht, warum man deswegen nun empört sein muss.
Grüße
klimaforscherin
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Muschelsucherin
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Re: Warum ist Brei "böse"?

Beitrag von Muschelsucherin »

Naja, eigentlich kamen bei uns eher Mahlzeiten hinzu, als das diese ersetzt wurden.

Das Baby stillt den ganzen Tag über nach Bedarf, bei uns eigentlich immer noch recht häufig, fast wie beim Vollstillen. Zusätzlich nimmt es eben dann an den Mahlzeiten teil und isst dabei etwas. :wink:
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ClauWi-Trageberaterin GK
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LaLeMi
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Re: Warum ist Brei "böse"?

Beitrag von LaLeMi »

Ich denke, die Empörung kommt dann auf, wenn es halt den Eindruck macht, als ginge es nicht vom Baby aus. Und Babies brauchen nun mal halt auch noch eine Menge X an Milch im ersten LJ. Drum heißt es ja auch Beikost und nicht Ersatzkost.
Jedes Essen ist der Beginn des Abstillprozesses, ganz klar. Aber halt eben entweder eines initiierten oder vom Baby ausgehend.
Und die "Pürierstäbe wachsen nicht auf Bäumen" kann ich denke ich mit meiner Argumentation oben nachvollziehen, wenn man halt etwas püriert, nicht weil es einem ggf. besser schmeckt so (z.B. Kartoffelpü und Kartoffel und Apfelmus und Apfel), sondern weil das Kind in seinem Entwicklungsstand X es anders gar nicht zu sich nehmen könnte. Dann ist es nicht Teil des natürlichen Prozesses.
Lieben Gruß von LaLeMi mit den beiden Maimäusen 2007 und 2010 und dem Septembermäuserich 2013

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tania
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Re: Warum ist Brei "böse"?

Beitrag von tania »

mahlzeiten ERSETZEN halte ich tatsächlich für falsch im ersten lebensjahr. aber "böse" finde ich das nicht.
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Teazer
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Re: Warum ist Brei "böse"?

Beitrag von Teazer »

klimaforscherin hat geschrieben:("Pürierstäbe wachsen nicht auf Bäumen" habe ich schon öfters mal gelesen.)
Dieses Argument führe ich auch an, allerdings im Zusammenhang mit der Angst, dass Kinder mit einer höheren Wahrscheinlichkeit beim blw ersticken würden. Ich denke, jede/r sollte es selbst entscheiden und vor allem auf sein Baby hören. Da gibt es kein richtig und kein falsch.
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Kerstin
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Re: Warum ist Brei "böse"?

Beitrag von Kerstin »

Baba hat geschrieben:Naja, eigentlich kamen bei uns eher Mahlzeiten hinzu, als das diese ersetzt wurden.

Das Baby stillt den ganzen Tag über nach Bedarf, bei uns eigentlich immer noch recht häufig, fast wie beim Vollstillen. Zusätzlich nimmt es eben dann an den Mahlzeiten teil und isst dabei etwas. :wink:
Genau! Ich wüßte gar nicht, welches Stillen eine Mahlzeit sein soll. Deshalb habe ich z.B. meinem Kinderarzt gesagt, wenn er gefragt hat, welche Mahlzeiten wir schon ersetzt haben, wir haben keine Mahlzeiten. Da hat er immer lauter Fragezeichen in den Augen gehabt und das Thema gewechselt. :lol:
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AigU42

Re: Warum ist Brei "böse"?

Beitrag von AigU42 »

tania hat geschrieben:mahlzeiten ERSETZEN halte ich tatsächlich für falsch im ersten lebensjahr. aber "böse" finde ich das nicht.
Nun, ich denke, das kommt doch auch darauf an, wie das "ersetzen" stattfindet.
Mein Großer hat ganz klassisch mit gut 6 Monaten die ersten Löffelchen Brei bekommen und fand so großes Gefallen daran, dass er so viel gegessen hat, dass er nicht mehr danach stillen wollte. Genau so wenig, wie ich einem Kind den Löffel "reinstopfen" kann, geht das mit der Brust.
Und vorher Stillen wäre auch nicht gegangen, da er beim Essen immer total ausgerastet ist :lol: Also vor Begeisterung ;)

Ich kann dem Kind ja kaum den Brei verweigern, nur weil ICH gerne mehr Stillen möchte.

Mein Mädchen hat dann übrigens gar nie Brei gegessen, sie ließ sich auch nie füttern, alles nur selber. So hat sie 11 Monate voll gestillt + winzige Bissen von dem, was es eben bei uns gab. Und kurz vor ihrem 1. Geburtstag gings dann los mit dem richtigen Essen in erstaunlichen Mengen. Dann auch gleich alleine mit Löffel und Gabel. ( und na klar Fingern :mrgreen: )

Der kleinste im Bunde hat nun seinen ersten Brei bekommen. Erster Tag ein paar Löffelchen. Gestern dann ein halbes Glas :shock: und strikte Stillverweigerung hinterher.
Nun weiß ich noch nicht, was tun ... vielleicht hier mal nen eigenen Thread eröffnen :lol:

Aber Fazit: So lange man nach den Bedürfnissen des Kindes, der Mutter und der Familie im gesamten schaut, ist (fast) nichts falsch - egal ob Brei oder Fingerfood ... es muss halt passen :D
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tania
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Re: Warum ist Brei "böse"?

Beitrag von tania »

ich bezog mich nicht auf child-led ersetzen :wink:
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mayra
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Re: Warum ist Brei "böse"?

Beitrag von mayra »

Altraia hat geschrieben:Man kann Kindern sogar Mund und Nase zuhalten, wenn sie partout nicht essen wollen, dann müässen sie schlucken. Das sind Tipps von Großmüttern, früher machten viele das so :? .
Ja, das war so. Meine Großtante, heute 93, war Hebamme und sie riet meiner Oma, meine Mutter bzw. ihre Geschwister mit dem Bein an den Tisch zu binden, während sie auf dem Töpfchen saßen, damit sie "es lernen". Ich weiß leider nicht, ob sie das gemacht hat (oder auch GsD nicht?)...
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