Natürlich wachsen weder Gläschen noch Pürierstäbe auf Bäumen aber jeder wird ja wohl die Kartoffeln (die auch nicht auf Bäumen wachsen) vor Verzehr kochen (sogar im TM?).
Ich habe das Gefühl, Breikost ist (besonders hier
Vermutlich hat der Steinzeitmensch seinem Kind das Essen vorgekaut. Nun, meine Kariesbakterien will ich ungern an mein Kind weitergeben, deswegen kann ich als moderner Mensch einen Pürierstab nutzen. Zwar sind dann nicht meine Verdauungsenzyme beigemischt, es ist aber immerhin schon mechanisch zerkleinert.
Auch in vielen anderen Kulturen wird heutzutage Breikost (nicht: Gläschenkost) gegessen (und das nicht nur von Babys).
Was ist also so schlimm daran?
Wenn mein Baby Brei essen würde, würde es das bekommen. Es bekommt das, was es von seiner Entwicklung her verarbeiten kann, das ist individuell je Baby anders und man muss es ausprobieren.
Ich sehe Breikost als Übergang zur festen Kost und auch danach noch als Bereicherung des Speiseplanes. Auch ich esse Griesbrei, Apfelmus und Kartoffelpüree.
So, und jetzt dürft Ihr über mich herfallen.






