das sehe ich tatsächlich nicht so. es geht hier schon um den bedarf des kindes.Leogecko hat geschrieben:Stillen nach Bedarf heißt ja auch, dass auch dein Bedarf gedeckt wird.
Warten bis er sich meldet oder einfach anlegen?
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Re: Warten bis er sich meldet oder einfach anlegen?
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Re: Warten bis er sich meldet oder einfach anlegen?
Ja natürlich wird sich in erster Linie an den Beadarf des Kindes gehalten, aber wenn die Brüste so voll sind, würde ich sie auf jeden Fall anbieten. Wenn das Baby dann trotzdem nicht trinken will, wird eben ausgestrichen. So habe ich das gemacht und würde es auch immer wieder so tun. Muss ja jeder selber entscheiden, aber ich bin gut so gefahren.tania hat geschrieben:das sehe ich tatsächlich nicht so. es geht hier schon um den bedarf des kindes.Leogecko hat geschrieben:Stillen nach Bedarf heißt ja auch, dass auch dein Bedarf gedeckt wird.
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jusl
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Re: Warten bis er sich meldet oder einfach anlegen?
Also wenn es um "Stillen nach Bedarf" als "Fachbegriff" geht, dann meint Stillen nach Bedarf tatsächlich den "Bedarf von Baby UND Mutter". Baby schläft, Mutter platzt, Mutter weckt Baby deswegen zum Stillen - DAS ist definitiv auch Stillen nach Bedarf.
Und wichtig im Hinterkopf zu behalten ist dabei auch, dass zwar die allermeisten Babys ihren Bedarf 1. selbst gut fühlen und 2. auch gut anzeigen und 3. die Mutter diese Anzeige auch kapiert. Aber dies gilt leider nicht für ausnahmslos ALLE Babys: Manchmal hakt es bei einem oder mehreren dieser drei Punkte. (Ein Baby mit starker Gelbsucht z.B. hat i.d.R. einen erhöhten(!) Bedarf, kann diesen aber häufig nicht oder nicht vollständig anzeigen(!). Die Mutter sollte das Baby dann eindeutig häufig wecken und stillen - dies IST Stillen nach Bedarf, auch wenn "1." und/oder "2." vorübergehend nicht erfüllt sind.)
Ein junges Baby, welches noch kaum oder keine Beikost isst, aber sich nur 3x in 24 Stunden meldet, hat eindeutig einen höheren Bedarf als es in dem Moment anzeigt. "1.", "2". und/oder "3." laufen dann - warum auch immer - gerade nicht glatt. Stillt die Mutter dann von sich aus öfter, stillt sie dennoch "nach Bedarf" des Babys.
LG;
Julia
Und wichtig im Hinterkopf zu behalten ist dabei auch, dass zwar die allermeisten Babys ihren Bedarf 1. selbst gut fühlen und 2. auch gut anzeigen und 3. die Mutter diese Anzeige auch kapiert. Aber dies gilt leider nicht für ausnahmslos ALLE Babys: Manchmal hakt es bei einem oder mehreren dieser drei Punkte. (Ein Baby mit starker Gelbsucht z.B. hat i.d.R. einen erhöhten(!) Bedarf, kann diesen aber häufig nicht oder nicht vollständig anzeigen(!). Die Mutter sollte das Baby dann eindeutig häufig wecken und stillen - dies IST Stillen nach Bedarf, auch wenn "1." und/oder "2." vorübergehend nicht erfüllt sind.)
Ein junges Baby, welches noch kaum oder keine Beikost isst, aber sich nur 3x in 24 Stunden meldet, hat eindeutig einen höheren Bedarf als es in dem Moment anzeigt. "1.", "2". und/oder "3." laufen dann - warum auch immer - gerade nicht glatt. Stillt die Mutter dann von sich aus öfter, stillt sie dennoch "nach Bedarf" des Babys.
LG;
Julia