Wie Stillen schmackhaft machen?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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JUST-ME
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Re: Wie Stillen schmackhaft machen?

Beitrag von JUST-ME »

Ich finde sie klingt aber nicht so sehr nach "Hebammensprechstunde", das Buch ist doch recht "alternativ" (was jetzt nicht negativ kingen soll, ich hab das Buch auch und find es super), aber für ne Mama die ungeplant ss ist, raucht und nicht stillen mag vlt eine Spur zu viel.
Ich würde mit sowas wie "Das Mami-Buch" anfangen, darin wird alles nur oberflächlich aber zumeist richtig erklärt, es sind schöne Bilder drin :D und die Mama stillt, und das auch recht lange... und es wird zu Anfang auch gezeigt das ss sein und stillen nicht immer toll ist, aber auch die Vorteile vom stillen aufgezeigt.

Ein Argument gegen Rauchen in der SS und später ist auch die höhere SIDS Rate bei Kinder von Rauchermamas.
Liebe Grüße von ME mit Mini-ME (*06/10) an der Hand und Micro-ME (*02/12) im Arm

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jusl
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Re: Wie Stillen schmackhaft machen?

Beitrag von jusl »

- zumal die Hebammensprechstunde stilltechnisch nicht gerade auf dem neuesten Stand ist (ich erinnere mich dumpf an schon lang überholte Teegabe-Empfehlungen beim Neugeborenen usw.)
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MelCel
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Re: Wie Stillen schmackhaft machen?

Beitrag von MelCel »

Ich glaub helfen könnte auch, wenn du sie an eine fähige Hebamme vermittelst, also in ein paar Wochen wenn die Hebammensuche aktuell wird (weiß nicht wie lange vorher man bei euch mit dem Suchen beginnen muss). Wenn sie da jemand hat, der ein bisschen auf ihrer Wellenlänge ist und bei der sie vielleicht den Geburtsvorbereitungskurs machen kann und dort vermittelt bekommt, dass Stillen keine exklusive Angelegenheit für absolute Super-Mamas ist sondern einfach NORMAL stehen die Chancen vielleicht gut, diese Abwehrhaltung zu lösen. Vielleicht kennst du ja jemand der da geeignet ist?
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blueberry
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Re: Wie Stillen schmackhaft machen?

Beitrag von blueberry »

jusl hat geschrieben:- zumal die Hebammensprechstunde stilltechnisch nicht gerade auf dem neuesten Stand ist (ich erinnere mich dumpf an schon lang überholte Teegabe-Empfehlungen beim Neugeborenen usw.)
Jepp, aus dem Grund stand hier meine sonst recht nette NAchsorge-HEbamme (die Familienbett und alles empfahl) auch mit Lebertee fürs Baby auf der Matte in den ersten Tagen nach der Geburt :roll:
---------------

Ansonsten unterschreibe ich mal bei denen, die beim Ausgangsposting NICHT an die Hebammensprechstunde oder Lothrop als empfehlenswerte Literatur dachten. Ich hab das Stillbuch gelesen und fand es stellenweise (auch in der neuen Version) so esotherisch, dass ich Angst hätte, jemandem das Stillen zu vergraulen, nur weil sie denkt "also wenn ich so ticken muss, um zu stillen, dann ist das nichts für mich". (Ich denke da nur an so SAchen wie "die Brust nährend berühren" und so :roll: :lol: )

Und: ja, diesem "Stillen ist total bequem und praktisch" sollte man ehrlicherweise ein "wenn die ersten 4 bis 8 Wochen überstanden sind" hinzufügen... Aber wie Jusl zeitiger schon sagte, vielleicht sind hier Fakten und Infos nicht so das gefragte...
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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Urania
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Re: Wie Stillen schmackhaft machen?

Beitrag von Urania »

Ich würde stillen als modern bezeichnen :wink: Die moderne Frauen können alles,stillen,Babykost selbst kochen,tragen.Sie sind kreativ,selbständig.Sie brauchen keine Ratgeber wie "Jedes Kind kann schlafen lernen" :wink:
Man macht etwas schmackhaft in dem man das auf eine höhere Stufe stellt. Wenn man stillen kann aber nicht will weil es unbequem ist,oder wenn man auf Zigaretten/Alkohol nicht verzichten will ,ist das OUT. Stillen ist ein Schritt zu Selbständigkeit,genau so wie Arbeit,wenn man stillt ist man unabhängig ,von Hersteller,Öffnungszeiten,man ist so zu sagen eine "Ich AGe" :lol:
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Re: Wie Stillen schmackhaft machen?

Beitrag von Ginevere »

Ich würde auch erstmal abwarten.
Zu Beginn meiner Schwangerschaft war ich auch nicht so ein Still-Verfechter. Zwar habe ich nie gesagt, dass ich nicht stillen möchte weil es bei uns in der Familie eine ganz normale Sache ist, die einfach dazu gehört. Aber ich konnte mir durchaus auch vorstellen, nicht zu stillen.

Erst in der Schwangerschaft habe ich mich dann mit dem Thema beschäftigt. Und nach und nach bin ich darauf gekommen, was das für eine tolle Sache ist.

Vielleicht geht es ihr ja ähnlich.
Ich würde ihr nichts aufzwingen sondern einfach locker darüber sprechen wenn es sich ergibt.
LG Gini
… mit A🩰 3/09 und E 🏐 3/12
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Robo-mami
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Re: Wie Stillen schmackhaft machen?

Beitrag von Robo-mami »

JaNiNis-Mom hat geschrieben:Lass Sie damit in Ruhe, je mehr TamTam Du machst, desto weniger interessiert ist Sie. Die Schwangerschaft dauert ja noch ~ 8 Monate und die Zeit arbeitet Pro Stillen :wink: . Wenn Sie erst mal das Baby spuert ergibt sich vielleicht eher die Gelegenheit darueber zu reden, aber ich wuerd es nicht darauf anlegen, Sie zu uebereden.
Ich unterschrieb nur mal ganz faul....
Licht und Liebe Robo-mami

Ps: meine Leertaste klemmt leider ab und an.
katrinsternenmeer
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Re: Wie Stillen schmackhaft machen?

Beitrag von katrinsternenmeer »

Zum Thema Rauchen:
Das die Kleinen nach der Geburt unruhig sind, hat Tigger schon geschrieben, das geht aber nicht weit genug.
Babys, deren Mütter in der Schwangerschaft geraucht haben, machen nach der Geburt einen Entzug durch!!!
Sie durchleben also das, was jeder Raucher, der erfolglos versucht hat, mit dem Rauchen aufzuhören, nicht durchgestanden hat.
Und das in einem Moment, in dem sie mit der Aklimatisierung in unserer hellen, lauten, kalten Welt, in der sie das erste Mal Dinge wie Hunger oder Schmerzen fühlen, wohl eigentlich genug zu tun haben, oder?
Ich will es nicht beschönigen, auch wenn man während der Schwangerschaft mit dem Rauchen aufhört, macht das Ungeborene einen Entzug mit. Aber das doch immerhin in einem Ort, an dem es bestmöglich geschützt, versorgt und geborgen ist.
Je früher man aufhört, desto besser!
Und wenn man das nicht kann oder will, muss man sich drauf einstellen, dass das Kind in seinen ersten Lebenstagen recht ausdauernd weint und schreit - und das mit gutem Recht!

Zum Thema Stillen:
nwsurgeon hat die Argumente in ihrem Post super schön aufgezählt.
Genau das hat mich auch in der Schwangerschaft zum Stillen überzeugt.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich trotzdem die Vorstellung -dass Milch aus meinen Brüsten kommt, mit der ich mein Kind ernähren soll- ziemlich befremdlich und etwas gruselig fand. Ich kann Deine Schwester also auf der emotionalen Ebene verstehen.
Ich würde die sachlichen Argumente nennen. Ich denke sowas wie "es ist aber soooo schön" zieht gerade am Anfang nicht.
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