Hilfe!
Ich hab das Gefühl, wir sind auf dem abstillenden Ast

- seit mein Junior Beikost bekommt, möchte er am Liebsten nichts anderes mehr. WIr haben klassisch mit 6 Monaten angefangen, aber er steht auf stückig und futtert (wenn es nach ihm geht) alles, was ihm in die Finger kommt (DAS kontrolliere immer noch ICH). An (für mich) schlechten Tagen stillt er lediglich nachts 2mal (abends um 22/23 Uhr und morgens vor 6 irgendwann), an guten Tagen "darf" ich ihn auch vormittags stillen. Meist schiebt er jedoch einfach die Brust weg, dreht den Kopf weg und drückt den Rücken durch. Im schlimmsten Fall beisst er einfach in die Warze. Er wartet einfach, bis es Mittagessen gibt, das heißt, er könnte von der letzten Stillmahlzeit irgendwann früh morgens im Bett (vor 6 Uhr) bis zum Mittagsbrei (gegen 12-13 Uhr) durchhalten - zwar quengelig, aber er nimmt die Brust nicht, oder nur selten. Im Prinzip kann ich ihm vormittags jetzt einfach Milchbrei machen, damit er überhaupt noch was isst. Mittags gibts Gläschen (keine Lust selbst zu kochen beim 2.), nachmittags Obst, abends Milchbrei. Eigentlich ist schon viel zu viel ersetzt, aber nicht, weil ICH Das wollte, sondern weil ER es einforderte.

Was soll ich machen, wenn er angewidert die Brust wegschiebt, wieder und wieder.
Mir geht das alles viel zu schnell, hatte ich mich doch mit dem Gedanken an LZS angefreundet. Aber so wies aussieht muß ich ja froh sein, wenn ich noch bis 12 Monate stillen darf

- ich brauche dringend Zuspruch und am besten die Versicherung, daß es wieder besser wird (kann mir eh keiner geben)! Ich komm mir schon vor wie eine der Mamis, bei der der Satz "Er wollte nicht mehr an die Brust" einfach nur eine Ausrede ist
Ach, ich könnt heulen...