ich bin total k.o. und mir ist gerade zum heulen.
Unsere Nächte sind katastrophal. Meine Kleine (14 Monate) meldet sich nachts alle 30 -40 min und muss gestillt werden. Das schon seit 2 Monaten. Sie ist kräftig am zahnen. Wir haben schon vom Kiarzt Nurofen gegen Schmerzen verschrieben bekommen. Wird damit auch etwas besser. Aber ich kann ihr das ja nicht monatelang geben.
Ich möchte nachts nicht mehr oder nicht mehr so viel stillen. Aber sie lässt sich nicht anders beruhigen. Mein Mann darf sie noch nicht mal anfassen, dann schreit sie noch lauter.
Mittlerweile bin ich viel zu müde, um überhaupt noch Auto zu fahren. (Hab letzte Woche paarmal fast ein Unfall gebaut) Das heißt, das ich auch noch hier im Ort festsitze und meine Bekannten noch nicht mal mehr besuchen kann. Irgendwie fühle ich mich lebendig begraben.
Letzte Woche war ich ein paar Tage bei meinen Eltern. (wohnen leider weit weg) Mein Vater hat mir die Kurze tagsüber öfters abgenommen, so dass ich mich hinlegen konnte. Seit dem geht es wieder etwas.
Mein Vater meinte, das er sich gut vorstellen kann, das ich Abends erschossen bin, bei dem Wirbelwind. Sie sitzt keine min still.
Meine Mutter meinte, das ich mir Hilfe holen müsste, das ich sonst irgendwann zusammenbreche. Das würde ich so nicht mehr lange durchhalten.
Natürlich bekam ich auch noch die Tipps, Kind ins Bett zu legen und schreien lassen. Würde schon irgendwann schlafen......
Aber so kann es nicht mehr weiter laufen. Irgendetwas muss sich ändern. Ich spiele mit dem Gedanken Nachts zwischen 23.00 Uhr bis morgens um 06.00 Uhr nicht mehr zu stillen. Das geht wahrscheinlich mit viel Geschrei daher. Aber sie schläft bei uns im Familienbett und wird natürlich nicht alleine gelassen mit ihrem Verlust.
Bin mir zur Zeit aber auch nicht sicher, ob ich das durchziehe.
So, musste mich mal ausheulen. Vielleicht hat ja jemand ein Tipp für mich.
Gruß Spatz


- Dich trag ich bei mir, bis der Vorhang fällt...