Wasser geben oder doch nicht?

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Urania
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Re: Wasser geben oder doch nicht?

Beitrag von Urania »

Morgen.
Sonst jemand? Kann sein das ich hier Empörung auslöse aber ich glaube nicht an "schreikinder" :roll: bis jetzt war mein Sohn zufrieden und ich habe schon Erfahrungen mit meinem ältesten und die 2 sind erstaunlich änlich :lol: ich sachs immer das sind Zwillinge mit 6 Jahren Unterschied.LOL
Natürlich können Babys unzufrieden sein,aber es muss auch Grund geben "grübel" Wetter????Ich bin auch Wetterfühlig :roll:
Danke schon mal für eure Antworten und Hilfe!
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Daria
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Re: Wasser geben oder doch nicht?

Beitrag von Daria »

natürlich gibt es gründe. aber die erschliessen sich uns nicht immer. solange dein baby dir nicht sagen kann, was es stört, wirst du wohl einfach ein schreien als ausdrucksform akzeptieren müssen - oder du grübelst immer weiter und wirst immer unzufriedener, denn natürlich kann man nicht jede situation "lösen".

und nicht an schreikinder glauben - kannst du machen - und gleichzeitig froh sein, dass du keins hast...wenn du eins hättest, läge es dir fern, deren existenz infrage zu stellen!
Viele Grüße von Daria mit Theo (02/08), Lotti (12/09) und Flora (07/12)
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Urania
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Re: Wasser geben oder doch nicht?

Beitrag von Urania »

Nein Daria du darfst das nicht falsch verstehen.Ich glaube nicht an pauschalisierte "schreikinder"!Jedes Kind hat Grund zum schreien,aber danach muss man auch suchen.Ich bin gegen pauschalisierung!Wie viele Mütter gehen verzweifelt zum Arzt und bekommen gleich ne Diagnose ausgedrückt:"schreikind" hääää???? Ich kenne persönlich viele davon,dank unsere Ärzten ist jede 2 Kind ein "schreikind" Meine Schwägerin hatte auch eins ,sie war schnell mit Diagnose zufrieden und statt Grund zu suchen,hat sie allen erzählt das sie ein "schreikind" hat :roll: bis ich beim wickeln zufällig das große Zeh gesehen :shock: es war entzündet und schon eitrig!Das arme Mädl hat fast 1 Monat geschrien von schmerzen! Andere Bekannte hat mit mir entbunden auch ein Bub 5 Wochen zu früh.Zuhause hat sie natürlich alles "richtig" gemacht das mit 18 Grad im Zimmer,Windel,Body und Schlafsack.3 Wochen hatte sie ein "schreikind" zu hause bis sie beim gemeinsamen Spaziergang mich fragte wie ich meins über Nacht anziehe.Meiner kam 3 Wochen zu früh und hatte zu niedrige Temperatur ,ich habe ihn entsprechend wärmer angezogen.Man darf doch nicht 3-4 kilo Brocken mit frühchen vergleichen und sie gleich anziehen!Also "Problem" war gelöst und sie hatte plötzlich kein "schreikind"mehr. Das hab ich gemeint. Das ist das Problem die kleinen können nichts sagen und wir können nicht hören :?
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isyisy
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Re: Wasser geben oder doch nicht?

Beitrag von isyisy »

Ich habe gerade mal den gesamten Fred gelesen und habe den Eindruck, dass das Problem weniger beim Kind als vielmehr bei einer verunsicherten Mutter liegt (sorry, möchte dir nicht auf die Füße treten) Vielleicht würde es helfen wenn du dich entscheidest, wem du vertrauen magst: Deiner Hebi, dem Forum, deinem Gefühl...
Du liest dich jedenfalls ziemlich gestresst und unsicher.
Liebe Grüße
isy mit Großer (09/07) und Kleiner (04/10)


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blueberry
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Re: Wasser geben oder doch nicht?

Beitrag von blueberry »

Urania hat geschrieben:Nein Daria du darfst das nicht falsch verstehen.Ich glaube nicht an pauschalisierte "schreikinder"!Jedes Kind hat Grund zum schreien,aber danach muss man auch suchen.Ich bin gegen pauschalisierung!Wie viele Mütter gehen verzweifelt zum Arzt und bekommen gleich ne Diagnose ausgedrückt:"schreikind" hääää???? Ich kenne persönlich viele davon,dank unsere Ärzten ist jede 2 Kind ein "schreikind" Meine Schwägerin hatte auch eins ,sie war schnell mit Diagnose zufrieden und statt Grund zu suchen,hat sie allen erzählt das sie ein "schreikind" hat :roll: bis ich beim wickeln zufällig das große Zeh gesehen :shock: es war entzündet und schon eitrig!Das arme Mädl hat fast 1 Monat geschrien von schmerzen! Andere Bekannte hat mit mir entbunden auch ein Bub 5 Wochen zu früh.Zuhause hat sie natürlich alles "richtig" gemacht das mit 18 Grad im Zimmer,Windel,Body und Schlafsack.3 Wochen hatte sie ein "schreikind" zu hause bis sie beim gemeinsamen Spaziergang mich fragte wie ich meins über Nacht anziehe.Meiner kam 3 Wochen zu früh und hatte zu niedrige Temperatur ,ich habe ihn entsprechend wärmer angezogen.Man darf doch nicht 3-4 kilo Brocken mit frühchen vergleichen und sie gleich anziehen!Also "Problem" war gelöst und sie hatte plötzlich kein "schreikind"mehr. Das hab ich gemeint. Das ist das Problem die kleinen können nichts sagen und wir können nicht hören :?
Dem stimme ich voll und ganz zu. Und ich glaube, dass hier im Forum auch keine Leute unterwegs sind, die Dir da nicht zustimmen würden. Hier lässt glaube ich keiner sein Baby einfach schreien und sagt dann vor sich "Babies schreien nunmal - das ist doch normal. Mein Baby liegt bequem in seinem Bettchen, die Temperatur ist okay, es hat vor zwei Stunden ne Flasche bekommen, die Windeln sind trocken - was soll's, ham wir halt ein Schreikind. *schulterzuck*" (überspitzt ausgedrückt)

Ich glaube, was Daria sagen wollte: auch beim besten Bemühen ist es uns manchmal nicht möglich, herauszufinden, was unser Kinder in einem speziellen Moment gerade brauchen. Nachdem die Brust angeboten und abgelehnt, die Windeln ausgezogen, das Baby geschuckelt... usw. ist, ist man irgendwann eben manchmal an einem Punkt, an dem man akzeptieren muss, dass man als Mutter Fehler macht und im Moment einfach nicht weiß, wie dem Baby zu helfen ist - auch wenn das hart ist. Dann kann man nur noch dabeisein, das Baby spüren lassen, dass man da ist, notfalls ein wenig mitweinen und dem Baby sagen, dass man nicht weiß, was es hat, dass man es aber liebhat. :(

Mir fiel das in den ersten Wochen besonders schwer, weil ich - wie Du - davon überzeugt bin, dass Babies einen Grund haben, warum sie weinen. Und ich aber zusätzlich noch davon überzeugt war, dass es ein leichtes Sein wird, diesen herauszufinden - und dann gelang es mir oft doch nicht und mein Baby schrie z.B. die Brust an oder schrie, obwohl ich ihn hielt und sanft schaukelte... :cry: Manchmal finde ich dann doch etwas, das hilft (z.B. immer wieder den gleichen Kanon singen, oder alle nackt ausziehen und im abgedunkelten, ruhigen Schlafzimmer unter der Decke eng zusammenkuscheln und beruhigend sprechen...), manchmal bleibt es mir aber ein Rätsel :(

Inzwischen gibt es solche Momente immer seltener - vielleicht habe ich besser gelernt zu wissen, was mein Baby bekümmert, vielleicht ist er auch einfach besser in der Welt "angekommen" inzwischen.


Langer Rede kurzer Sinn: Dein Baby ist noch sehr klein und vielleicht ist es eben doch nicht genau so wie Dein erstes - Menschen sind ja nicht identisch :wink: Da ein Teil der Ruhe und Sicherheit eines so kleinen Wesens, das ja quasi in Symbiose mit Dir lebt, einfach DEINE Ruhe und Sicherheit sind: versuche, ein wenig zur Ruhe zu kommen!

Allein, wenn ich mir vorstelle, was für einen Stress dieses ganze Wiegen vor und nach dem Stillen Dir und Deinem Kind machen müssen - schau lieber auf die Windeln und darauf, ob Dein Baby wach ist, die Fontanelle nicht eingesunken ist, etc. Und versuche ansonsten, ein klein bisschen weniger Ursachenforschung zu betreiben und mehr zur Ruhe auszustrahlen.

Du bemühst Dich sehr, alles richtig zu machen, deshalb kannst Du sicher sein, dass Dein BAby NICHT einen Monat mit einem eitrigen Zeh oder zu kalt angezogen vor sich hin leiden müssen wird. Du machst das schon richtig! Vertrau ein bisschen mehr auf Dich und auf "Mutter Natur" :wink:
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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Urania
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Re: Wasser geben oder doch nicht?

Beitrag von Urania »

@isyisy klar bin ich in Moment gestresst und verunsichert darum suche ich hier hilfe und Antworten auf meine Fragen.Aber was mich am meisten aufregt sorry nicht gegen euch allen hier,aber man wird abgespeist mit standardPhrasen wie: dein Baby wird schon wissen,vertrau,lass locker und s.Ä. :( Habe vorher mit meine FÄ tel. hab jetzt Termin,sie meint erhöhte AndrohenSpiegel den ich hab und was mir schon beim Schwangerwerden Probleme gemacht hat,könnte die Ursache sein .
@Bluehberry danke für deine warme Worte!Ich versuche cool zu bleiben 8) :D :D :D
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isyisy
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Re: Wasser geben oder doch nicht?

Beitrag von isyisy »

Klar, hört sich an wie Phrasen. Ich hatte auch beim ersten Kind Stress und Probleme, mich darauf einzulassen. Erst jetzt (beim 2.) habe ich erkannt, dass es tatsächlich so ist :wink:
Und mit deiner FÄ hast du ja dann noch einen Ratgeber, der möglicherweise wieder neue Optionen mitbringt und dich damit noch mehr versunsichert.
Setz dich doch nicht so unter Druck. Du machst es doch gut! Versorgst dein Kind, wie es das braucht.
Liebe Grüße
isy mit Großer (09/07) und Kleiner (04/10)


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Daria
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Re: Wasser geben oder doch nicht?

Beitrag von Daria »

Urania hat geschrieben:aber man wird abgespeist mit standardPhrasen wie: dein Baby wird schon wissen,vertrau,lass locker und s.Ä.
nun, solange keine fakten dagegen sprechen (schlechtes gedeihen, flüssigkeitsmangel, etc.) ist es halt einfach so, dass man sich entscheiden kann ob man tatsächlich der natur vertraut und somit sein baby bestimmen lässt - und es damit auch gut sein lässt. oder ob man probleme sieht, die evtl. gar nicht da sind nur weil man eine begründung haben will, die es evtl. aber nicht gibt und irgendwann von aussen eingreift. für mich ist der zweitere weg immer der schlechtere. und das wird wohl hier vielen so gehen. das ist daher keine abspeise sondern zuspruch für dich.

was möchtest du denn alternativ hören? alle gründe, warum dein baby in dieser speziellen situation grad schreit?
ich würde mich für dich freuen, wenn dein frauenarzt-besuch etwas ändert. aber bitte sei nicht enttäuscht, wenn dein baby auch noch länger manche momente hat, in denen es unzufrieden ist - warum auch immer es das dann ist...
Viele Grüße von Daria mit Theo (02/08), Lotti (12/09) und Flora (07/12)
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freddina
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Re: Wasser geben oder doch nicht?

Beitrag von freddina »

Hallo Urania,

ich bin keine Stillberaterin, Hebamme oder so und habe auch keinen konkreten Rat für Dich ... aber ich kann Dich sehr gut verstehen. Meine Maus schreit auch jeden Abend, manchmal ist sie ne ganze Stunde lang nicht zu beruhigen.

Als ich ebenfalls Antworten gesucht habe, bekam ich auch immer nur "das ist normal, sie verarbeitet damit die Eindrücke des Tages, es wird schon wieder - spätestens mit 3-4 Monaten" zu hören - von Kinderarzt, von der Hebamme, von der Stillberaterin und von anderen Müttern. Angeblich, kommt dieses "Abendschreien" sogar recht häufig vor.

Das mag zwar zunächst beruhigend klingen, aber wenn dann jeden Abend die kleinen Tränchen kullern und man gar nichts machen kann, geht das trotzdem verdammt an die Nieren. Ich versuche meiner Maus dann ganz viel Nähe zu geben - kuscheln, streicheln, singen, umher tragen, beruhigend auf sie einreden, Schmusetuch geben, immer mal wieder die Brust anbieten (manchmal fällt ihr dann ein, dass sie doch noch was will), damit sie sich nicht auch noch einsam fühlt.
Irgendwann schläft sie dann völlig fertig ein und ich bin dann auch immer am Ende.
Ich habe trotz meiner Bemühungen auch keine anderen Antworten gefunden, als sie Dir hier im Forum gegeben worden sind - und war auch oft enttäscht keine "Lösung" zu bekommen.

Ich wünsche Dir ganz ganz viel Durchhaltevermögen und dass es bald wieder besser geht!
Wenn Du doch eine andere Antwort findest, würde ich mich freuen diese zu hören (lesen)

Grüße, freddina!
unser Schatz ist unser Aprilbaby 2010
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blueberry
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Re: Wasser geben oder doch nicht?

Beitrag von blueberry »

Ach, nochwas vergessen: hab jetzt Deine gemessenen Stillmengen über den Tag nicht zusammengerechnet - aber das könntest Du mal machen und mit diesen Werten hier vergleichen. Vielleicht gibt Dir das einen Anhaltspunkt.
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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