Ich finde nur, dass man so wahnsinnig schnell in Erklärungsnot kommt, wenn man sich nicht so verhält, "wie man es eben tut".
Und wenn dann die Tochter noch wenig isst, ist gleich das schuldige falsche Verhalten gefunden.
Mir macht das nächtliche Stillen eigentlich nichts aus... es ist ja immer sehr harmonisch und die Motte schläft auch immer gleich wieder ein. Schnuller habe ich gar nicht erst probiert, denn wenn ich wach werde und den Dimmer leicht anmache, sehe ich immer schon, wie sie sich mit offenem Mund auf die Seite gekullert ist und "sucht" - ich fand, das sah immer eindeutig nach Hunger auch...! Und sie trinkt dann ja auch reichlich. Wenn sie keinen Hunger hätte, würde sie vielleicht nur nuckeln, oder? Ich finde es so nachts halt am bequemsten...
Mir fehlen dann manchmal einfach die Worte, wenn jemand fragt, WARUM ich nachts noch stille - andere Kinder würden ja auch in dem Alter schon durchschlafen, was ja beweist, dass Kinder nachts keinen Hunger haben. Wenn ich dann sage, dass meine Tochter aber eben Hunger hat, dann meinen sie, ich müsste aus diesem Teufelskreis nachts essen und tagsüber keinen Hunger haben, raus kommen. Und es ist echt schwierig, da cool drüber zu stehen, wenn man mit Mutter/Schwiegermutter spricht, die selbst 3 oder 4 Kinder groß bekommen haben, bei denen dass mit der richtigen Disziplin nunmal geklappt hat. Die meinen es ja auch nur gut - nervt halt
