Hallo,
erstmal schön, dass es besser läuft. Und wenn ich mir erlauben darf dieses Thema hier für meine Zwecke zu benutzen (ich wollte nicht noch so einen Thread eröffnen) ich würde nämlich gern auch etwas loswerden.
Ich hoffe das ist für dich okay

.
Ich habe folgendes Problem:
Im Moment dreh ich völlig am Rad. Mein Kleiner ist 8 Wochen alt und ich hab bei der Hitze Angst (wir haben knapp 38°C und 30°C in der Wohnung), dass er zu wenig trinkt. Wenn er nach 2h immer noch nicht trinken will krieg ich immer angst, will ihn anlegen. Er will dann nicht und schreit die Brust an. Klar weil er keinen Hunger hat

. Das eigentliche Problem ist, diese Angst, er könnte zu wenig trinken, überblendet völlig meine Intuition ob er HUnger hat oder nciht. Ich fange an ihn nach der Uhr anzulegen (wenn es nicht so heiß ist will er alle 2-3h trinken, jetzt bei der Hitze kam er an manchen Tagen stündlich) und nicht ad libitum. Das ist vollkommen falsch - zumal ich Kinderkrankenschwester bin (was mich noch mehr unsicher macht, weil ich dann denke ich müsste es doch besser wissen und bis jetzt klappte es ja auch super).
Dann ist es so: wenn er völlig übermüdet ist und deshalb schreit denke ich fälschlicher Weise er hat Hunger, dann schreit er noch mehr, weil er nicht an die Brust WILL. Ich weis nciht wie ich das abstellen kann (also in meinem Kopf).
Aber etwas haben wir IMMER. Wenn er so übermüdet ist und dann in Kombination noch hungrig ist (das ist immer abends der Fall) dann schreit er so sehr, dass er nicht an die Brust geht. Mit immer wieder aufstehen und Beruhigen klappts dann irgendwann mal, aber er fängt dann während des Stillens (meist kurz nach dem Beginn und noch VOR Milchspendereflex) an zu weinen. Ich kriege ihn meist beruhigt, aber dabei dockt er meist halt ab, wieder an, wieder ab. Und wenn er dann ENDLICH 10 Minuten mal am Stück getrunken hat, dann erst weis ich sicher, wenn er die Milch rauslaufen lässt und meckert, dass er nur nuckeln will. Aber alles was vorher kommt, das macht mich völlig fertig. Bis jetzt klappte alles sooo super und seit kurzem benimmt er sich eben beim Stillen so.
Ich kann es gar nicht mehr genießen und das macht mich traurig, weil ich stillen als das wunderschönste auf der Welt empfinde um meinem Kind nahe zu sein (neben dem Tragen).
Mit anderen STillpositionen wird es nicht besser und auch Blähungen/Bauchweh hat er keins. KISS kann meiner Meinung nach auch ausgeschlossen werden, weil er keinerlei Symptome aufweist und es dann ja auch von Anfang an so gewesen wäre.
Weis jemand rat? Auch wie ICH z.B. lernen kann wieder ruhiger zu werden? Ich denke nämlich das trägt auch noch viel zur Situation bei

. Ich war sonst eigentlich nie so unsicher und bin dies auch generell nicht, weil ich von Berufswegen her schon eigentlich sehr geübt bin. Aber beim EIgenen werd ich plötzlich völlig "hilflos".
Es wäre lieb, wenn ihr mir helfen könntet.
DANKESCHÖN schonmal
