Na toll... vegane Ernährung/ Kinder... Arzt rät ab.

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

Benutzeravatar
Pips
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1942
Registriert: 18.06.2008, 15:50
Wohnort: München

Re: Na toll... vegane Ernährung/ Kinder... Arzt rät ab.

Beitrag von Pips »

winterkind hat geschrieben: Zu der anderen Frage: wir substituieren in dem Sinne, dass wir darauf achten, teilweise Lebensmittel zu essen, die angereichert sind mit Vitaminen usw. Die selben Sachen haben wir teilweise auch vorher gegessen, ohne darauf zu achten. Also Smacks/ andere Cerealien, Multisaft, Getränkepulver (Erbeermilch/ Kakao), Mineralwasser (Teilweise unglaublich calciumreich, z.B: Contrex, gibt's bei Rossmann) usw. Und hin und wieder essen wir ein Multivitaminbärchen (so bärenförmige Tabletten für Kinder von dm). Außerdem fast täglich Paranüsse wegen des Selens.
Nur mal so rein aus Interesse gefragt: findest Du sowas dann echt gesund?
Ich persönlich könnte mir nicht vorstellen fleisch- oder milchlos zu leben, aber dieses künstliche Vitaminzeugs mag ich gar nicht.
Wissenschaftlich gesehen frag ich mich grad, ob es da überhaupt aussagekräftige Studien gibt/gäbe. Bild Weißt Du da was, Mondenkind???
Mondenkind hat geschrieben:PS Ich ernähre mich seit über 20 Jahren vegetarisch(kein Fleisch, kein Fisch, aber Eier und Milch). Eine Kinderärztin war mal ehrlich erstaunt, daß ich so ein gesundes Kind zur Welt gebracht habe, das nach mehreren Monaten des Vollstillens immer noch nicht krank wurde... Fällt einem dazu noch was ein???
Das ist per se aber m.M. nach jetzt auch kein Beweis dafür, daß vegetarische Ernährung gesünder ist als nicht vegetarische...
Gruß vom Pips :D
Wenn wir einfach schon ganz früh erfahren dürfen, dass wir sind, und dass wir, weil wir sind, gut sind, ich glaube, das kann eine Gesellschaft wirklich grundlegend verändern. Alexandra 2011
winterkind
gehört zum Inventar
Beiträge: 521
Registriert: 23.09.2008, 07:03
Wohnort: Bremen

Re: Na toll... vegane Ernährung/ Kinder... Arzt rät ab.

Beitrag von winterkind »

Pips hat geschrieben:
winterkind hat geschrieben: Zu der anderen Frage: wir substituieren in dem Sinne, dass wir darauf achten, teilweise Lebensmittel zu essen, die angereichert sind mit Vitaminen usw. Die selben Sachen haben wir teilweise auch vorher gegessen, ohne darauf zu achten. Also Smacks/ andere Cerealien, Multisaft, Getränkepulver (Erbeermilch/ Kakao), Mineralwasser (Teilweise unglaublich calciumreich, z.B: Contrex, gibt's bei Rossmann) usw. Und hin und wieder essen wir ein Multivitaminbärchen (so bärenförmige Tabletten für Kinder von dm). Außerdem fast täglich Paranüsse wegen des Selens.
Nur mal so rein aus Interesse gefragt: findest Du sowas dann echt gesund?
Ich persönlich könnte mir nicht vorstellen fleisch- oder milchlos zu leben, aber dieses künstliche Vitaminzeugs mag ich gar nicht.
Wissenschaftlich gesehen frag ich mich grad, ob es da überhaupt aussagekräftige Studien gibt/gäbe.
Nein, das ist natürlich nicht gesund (also, die Erdbeermilch, das Kakaopulver und die Smacks). Aber lecker! :lol: Ich finde, nur weil wir uns entschlossen haben, zu versuchen, so wenig Tieren wie möglich zu schaden, müssen wir ja nicht zu heiligen werden, was unsere Ernährung angeht und sämtliche ungesunde Sachen streichen, oder? ;-) Und dass wir angereicherte Lebensmittel essen, ist m.E. notwendig, wenn wir auf Fleisch, Eier und Milch verzichten, denn sonst würden wir wohl einen Eisen, Calcium und VitB12 etc. -Mangel bekommen! Also in dem Sinne schon gesund.
winterkind
gehört zum Inventar
Beiträge: 521
Registriert: 23.09.2008, 07:03
Wohnort: Bremen

Re: Na toll... vegane Ernährung/ Kinder... Arzt rät ab.

Beitrag von winterkind »

Ich habe an den Chefarzt eine lange, freundliche Email geschrieben:

"Sehr geehrter Herr X.
Wir waren vor einigen Tagen bei Ihnen in der Kinderklinik. Mein Sohn Y, fast 1 Jahr alt, wurde dort wegen einer Magen-Darm-Erkrankung und einer leichten Bronchitis behandelt. Ihm geht es bereits viel besser, wir inhalieren täglich mehrmals. Sie sprachen mit mir auch über unsere vegane Ernährung, die wir so erst seit September letzen Jahres praktizieren. Ich habe mir viele Gedanken dazu gemacht, dass sie eine vegane Ernährung unserer Kinder ablehnen und hätte gerne wirklich wissenschaftliche Quellen, aus denen ich entnehmen kann, warum sie dies tun. Ich schicke Ihnen hier einen Link, unter dem Sie ein Informationsheft zur veganen Ernährung von Schwangeren und Kleinkindern als pdf-Dokument finden (http://www.vegan.de/pdf/content/bibliot ... ndkind.pdf), das von einem amerikanischen Arzt verfasst wurde. Vielleicht haben Sie ja in den kommenden Tagen Zeit, um es sich einmal anzusehen. Mir würde sehr daran liegen, Ihre Meinung dazu zu hören. Ich möchte natürlich nicht, dass unsere Kinder einen Mangel erleiden, genauso wenig wie wir. Und genauso stelle ich natürlich auch die Gesundheit unserer Kindheit über die der Tiere. Besonders, dass sie den Konsum von Sojamilch so strikt ablehnen irritiert mich, da ich immer wieder in Gesundheitszeitschriften, auch z.B. in der Apothekenumschau u.a., lese, dass es neue Erkenntnisse dazu gebe, wie gesund Soja doch sei, dass es sogar helfen soll, Krebs zu verhindern etc. Auch ernährt sich doch ein großer Teil der Weltbevölkerung schon jahrhundertelang von Soja? Und ebenso auch ohne Kuhmilchprodukte. Soweit ich weiß, verträgt ein Großteil der Weltbevölkerung keine Laktose. Es existiert im Internet auch ein Vortrag eines gewissen Doktor Veiths (ein südafrikanischer Universitätsdozent, der aber deutsch spricht - hier der Link: http://www.youtube.com/watch?v=yiUQ9ZtoNgc), der behauptet, alle Menschen würden Laktose nicht vertragen, die einen nur mehr als die anderen. Hier bin ich mir noch nicht ganz sicher, inwiefern Herr Veith recht hat - er nennt sehr seriöse Quellen und auch auf anderen Seiten im Internet bin ich auf solche Informationen gestoßen. Haben Sie eine Gegendarstellung/ Quellenangabe für mich? Es geht mir hier - nur, dass kein falscher Eindruck entsteht! - nicht um eine Verteidigung meines Standpunkts, der, wie Sie sicher merken, noch nicht sehr sicher ist, sondern ich möchte nur gerne verstehen, wie Sie, stellvertretend für so viele Medizinier, wie ich von anderen Veganern höre, zu Ihrer Meinung kommen, da ich als Laie keine guten Quellen finden kann, in denen sich ausführlich mit veganer Ernährung, speziell von Kindern, beschäftigt wird und diese dann abgelehnt wird.
Ich freue mich auf eine Antwort von Ihnen.
Vielen Dank im Voraus.
Mit freundlichem Gruß,..."

Mal sehen, was er antwortet. Falls er antwortet. Ich bin sehr gespannt. Vielleicht überzeugt er mich ja noch davon, dass wir doch wieder anfangen, Eier und Milch (Demeter) zu essen. Hm. Glaub ich aber nicht. Wahrscheinlich stimmt es und auch er hat ganz einfach keine Ahnung von Ernährung.
Benutzeravatar
Pips
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1942
Registriert: 18.06.2008, 15:50
Wohnort: München

Re: Na toll... vegane Ernährung/ Kinder... Arzt rät ab.

Beitrag von Pips »

winterkind hat geschrieben:
Pips hat geschrieben:
winterkind hat geschrieben: Zu der anderen Frage: wir substituieren in dem Sinne, dass wir darauf achten, teilweise Lebensmittel zu essen, die angereichert sind mit Vitaminen usw. Die selben Sachen haben wir teilweise auch vorher gegessen, ohne darauf zu achten. Also Smacks/ andere Cerealien, Multisaft, Getränkepulver (Erbeermilch/ Kakao), Mineralwasser (Teilweise unglaublich calciumreich, z.B: Contrex, gibt's bei Rossmann) usw. Und hin und wieder essen wir ein Multivitaminbärchen (so bärenförmige Tabletten für Kinder von dm). Außerdem fast täglich Paranüsse wegen des Selens.
Nur mal so rein aus Interesse gefragt: findest Du sowas dann echt gesund?
Ich persönlich könnte mir nicht vorstellen fleisch- oder milchlos zu leben, aber dieses künstliche Vitaminzeugs mag ich gar nicht.
Wissenschaftlich gesehen frag ich mich grad, ob es da überhaupt aussagekräftige Studien gibt/gäbe.
Nein, das ist natürlich nicht gesund (also, die Erdbeermilch, das Kakaopulver und die Smacks). Aber lecker! :lol: Ich finde, nur weil wir uns entschlossen haben, zu versuchen, so wenig Tieren wie möglich zu schaden, müssen wir ja nicht zu heiligen werden, was unsere Ernährung angeht und sämtliche ungesunde Sachen streichen, oder? ;-) Und dass wir angereicherte Lebensmittel essen, ist m.E. notwendig, wenn wir auf Fleisch, Eier und Milch verzichten, denn sonst würden wir wohl einen Eisen, Calcium und VitB12 etc. -Mangel bekommen! Also in dem Sinne schon gesund.
:lol: Ach so. :lol: Manchmal steckt bei Veganern ja auch so eine Art "Religion" dahinter - bitte nicht falsch verstehen, gell? Dein email find ich super! Bin auch gespannt, was da als Antwort kommt...
Gruß vom Pips :D
Wenn wir einfach schon ganz früh erfahren dürfen, dass wir sind, und dass wir, weil wir sind, gut sind, ich glaube, das kann eine Gesellschaft wirklich grundlegend verändern. Alexandra 2011
Lösche Benutzer 1828

Re: Na toll... vegane Ernährung/ Kinder... Arzt rät ab.

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Die von dir genannter "Ergänzungen" klingen nicht sehr gesund - und generell denke ich, wenn man das Gefühl hat, etwas ergänzen zu müssen, kann die Ernährung nicht artgerecht sein. Künstliche Nahrungsmittel halte ich absolut nicht für wertvoll. Snacks, Erdbeermilch USW sind für mich ungesunde Süßigkeiten :oops:
Vegetarisch halte ich für total problemlos - habe auch lange so gelebt. Vegan ist mMn nicht artgerecht für den Menschen. Aber die Inmengen an Milchprodukten, die oft genannt werden, halte ich auch nicht für nötig.
Mondenkind
Forumsleitung
Beiträge: 30209
Registriert: 25.09.2008, 17:33

Re: Na toll... vegane Ernährung/ Kinder... Arzt rät ab.

Beitrag von Mondenkind »

Pips hat geschrieben:
winterkind hat geschrieben: Zu der anderen Frage: wir substituieren in dem Sinne, dass wir darauf achten, teilweise Lebensmittel zu essen, die angereichert sind mit Vitaminen usw. Die selben Sachen haben wir teilweise auch vorher gegessen, ohne darauf zu achten. Also Smacks/ andere Cerealien, Multisaft, Getränkepulver (Erbeermilch/ Kakao), Mineralwasser (Teilweise unglaublich calciumreich, z.B: Contrex, gibt's bei Rossmann) usw. Und hin und wieder essen wir ein Multivitaminbärchen (so bärenförmige Tabletten für Kinder von dm). Außerdem fast täglich Paranüsse wegen des Selens.
Nur mal so rein aus Interesse gefragt: findest Du sowas dann echt gesund?
Ich persönlich könnte mir nicht vorstellen fleisch- oder milchlos zu leben, aber dieses künstliche Vitaminzeugs mag ich gar nicht.
Wissenschaftlich gesehen frag ich mich grad, ob es da überhaupt aussagekräftige Studien gibt/gäbe. Bild Weißt Du da was, Mondenkind???
Mondenkind hat geschrieben:PS Ich ernähre mich seit über 20 Jahren vegetarisch(kein Fleisch, kein Fisch, aber Eier und Milch). Eine Kinderärztin war mal ehrlich erstaunt, daß ich so ein gesundes Kind zur Welt gebracht habe, das nach mehreren Monaten des Vollstillens immer noch nicht krank wurde... Fällt einem dazu noch was ein???
Das ist per se aber m.M. nach jetzt auch kein Beweis dafür, daß vegetarische Ernährung gesünder ist als nicht vegetarische...
Nein, natürlich ist das kein Beweis, ich meinte damit , daß ich es aber als Ausdruck völliger Unkenntnis erachte, wenn jemand erstaunt ist, daß man ohne Fleisch und Fisch ein gesundes Kind zur Welt bringen kann. Natürlich kann Vegetarische Ernährung genauso ungesund sein wie Fast Food incl. Fleisch- nennt sich "Pudding-Vegetarier".

Zu dem anderen Punkt: Mineralwasser kann eine gute Quelle für Kalzium sein, Wasser ist ja abhängig von seiner Herkunft unterschiedlich bestückt mit Mineralien. Künstlich angereicherte Lebensmittel können ergänzend hilfreich sein, aber eine vollwertige Ernährung nicht ersetzen. Wenn ich Zeit hab, schau ich mal, ob ich was an Studien finde. Smacks, Erdbeermilch, Kakao, Multivitaminbärchen... haben in meinen Augen nichts mit gesunder ERnährung zu tun, weil schlichtweg auf Zuckerbasis hergestellt.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

Sei ein Mensch! M. Reif

Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
winterkind
gehört zum Inventar
Beiträge: 521
Registriert: 23.09.2008, 07:03
Wohnort: Bremen

Re: Na toll... vegane Ernährung/ Kinder... Arzt rät ab.

Beitrag von winterkind »

Ohhh man. Der Brokkoli, das Brot etc. was wir essen sind nun mal nicht mit diesen Stoffen angereichert. Ich habe nie behauptet, dass es sich dabei um gesunde Ernährung handelt. Aber wir essen nun mal auch weiterhin Süßigkeiten und da macht es doch Sinn, hier die angereicherten Dinge zu wählen. Ich wollte auch eigentlich gar keine Diskussion darüber führen, was nun eine perfekte gesunde Ernährung ist. Mir ist bewusst, dass manches, was wir essen, nicht gesund ist. Es ist aber sehr lecker und wir werden sie weiterhin essen. Denn Essen ist für mich nicht nur eine Versorgung meines Körpers mit notwendigen Nährstoffen, sondern auch Genuss. Dazu gehört Obst genauso wie Schokolade... ;-) Mir ging es ja vor allem um die Gegenargumente zur veganen Ernährung allgemein. Und diese Multivitaminbärchen sind übrigens ohne Zucker.
tonia1976
gehört zum Inventar
Beiträge: 449
Registriert: 25.11.2007, 14:33
Wohnort: Poing bei München

Re: Na toll... vegane Ernährung/ Kinder... Arzt rät ab.

Beitrag von tonia1976 »

Da Winterkind sehr viel über die Tiere in Gefangenschaft schreibt, fällt mir dazu eine Geschichte ein:

"allo allerseits,
mein Mann und ich waren vorhin spazieren und wurden ganz zum Schluss Zeugen von etwas äußerst Herzlosem und Grauenvollem, das allerdings in unserer Welt leider keine Ausnahme, sondern die Regel ist. Keine 200 m Richtung Feld (von unserem Haus aus gesehen) ist ein riesiger Bauernhof (milch- und [kalb-]fleischproduzierender Betrieb), und just als wir da vorbeiliefen, sahen wir wie 2 Kühe von dem "Gatter auf Rädern", in dem sie sich befanden, hinter einem Traktor hergetrieben wurden, vermutlich wieder richtung Großstall, denn die Kühe dieses Viehwirts sind nie im Freien, sondern in einem großen, überdachten, nach allen seiten offenen "Offenstall" (wenn man das so nennen kann); an die Sonne und an frisches Gras kommen sie also nie. Die eine Kuh hatte ein über alle Maße dick geschwollenes Euter und der anderen hing die Nachgeburt noch aus dem Geburtskanal heraus und baumelte bis zum Boden; ein klares Indiz dafür, dass sie gerade vor wenigen Minuten gekalbt hatte. Das Kälbchen ist ihr ganz offensichtlich - wie das in dieser gottverdammten "Industrie" leider Usus ist - sofort nach der Geburt gewaltsam entrissen worden, da sie auch gerade von dieser widerlichen, extra für die Kalbfleisch-Kälbchen gebaute Behausung weggeschubst wurden. Möglicherweise hat die andere Kuh auch gerade gekalbt, die Nachgeburt inzwischen aber bereits irgendwo "verloren".
Gibt es denn überhaupt etwas Grausameres?
Entsetzte Grüße"

Für mich persönlich ist der Seefisch noch einigermassen ethisch vertretbar zu essen. Es gibt dazu einige Meinungen, ich zitiere hier etwas: "Zu dem Thema, ob Fleischkkonsum "schlimmer" wäre als Milchwirtschaft. Hier wird Idylle vorgegaukelt.
Die Kälber werden nur deshalb in die Welt gesetzt, um Milch zu bekommen. Die meisten Kälber leben daher nur ein paar Tage um nicht die Milch wegzutrinken. Dann werden sie zu "Kalbfleisch" und "Lab" weiterverarbeitet.
Es wird viel Geschäft mit der Scheinheiligkeit gemacht, wo Teile ausgeblendet werden, sie aber zum Vorgang dazugehören.
Was jetzt also "schlimmer" ist und was nicht, steht auf einem anderen Blatt. Für mich persönlich ist es Milch - in diesem Aspekt." Die Kühe weinen angeblich recht viel, wenn die kleine Kalben weggenommen werden.

Ich habe schon Respekt vor Leuten, die ohne oder mit ganz wenigen tierischen produkten auskommen.
Liebe Grüße

Antonina

Bild

Bild
soname
gut eingelebt
Beiträge: 31
Registriert: 07.04.2008, 20:29
Wohnort: Osnabrück

Re: Na toll... vegane Ernährung/ Kinder... Arzt rät ab.

Beitrag von soname »

Ich war Vegetarierin während beider Schwangerschaften und Stillzeiten. Die ersten Jahre wurde die Kinder vegetarisch ernährt. Mein Frauenarzt war Makrobiot und sehr gegen Milchprodukte aber auch gegen Zucker. Beide Kinder sind inzwischen erwachsen und sehr gesund. Allerdings , eine Freundin ist naturheilkundlich ausgerichtete Kinderärztin; sie erlebt immer wieder vegan lebende Mütter deren Kinder in der Schwangerschaft leichten bis schweren Mangel erleiden. Meine Freundin meint, das läge nicht an der veganen Ernährung sondern an der Beratungsresistenz, bzw. mangelder Umsetzung der Ernährungsberatung speziell für schwangere Veganerinnen.

Nur alles tierische weglassen ohne sich kundig zu machen über "Ersatz" ist für Schwangere und Kleinkinder gefährlich.

Das es immer noch Ärzte gibt, die selbst vegetarische Ernährung grundsätzlich ablehnen, finde ich lächerlich.
Kaluso
alter SuT-Hase
Beiträge: 2615
Registriert: 11.06.2008, 23:58

Re: Na toll... vegane Ernährung/ Kinder... Arzt rät ab.

Beitrag von Kaluso »

Am 7.6. ist bei uns in der Nähe ein Vortrag über vegane Ernährung...falls Du Interesse hast und bis dahin schon umgezogen bist, kannst Du gerne mitkommen.
Liebe Grüße von Kaluso
Antworten

Zurück zu „Gesunde Ernährung“