Ich werde in der Nacht abstillen...

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Minchen
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Re: Ich werde in der Nacht abstillen...

Beitrag von Minchen »

...das glaubt dir hier jeder...
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
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Sabsi
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Re: Ich werde in der Nacht abstillen...

Beitrag von Sabsi »

Daran zweifele ich nicht, meine Tochter hat teilweise halbstündlich oder wirklich stundenlang dauergestillt. Und genau darum geht es doch die ganze Zeit: Es ist NORMAL und fast alle hier haben diese Phasen - mehr oder weniger lang - durchgestanden.
... das Leben geht weiter weil es muss ... es hält nicht an ... nur weil Du stehen bleibst ...

Tochter 3/07 und Sohn 4/10
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cher123blau
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Re: Ich werde in der Nacht abstillen...

Beitrag von cher123blau »

Sabsi hat geschrieben:Ich dachte mir schon, dass Dir die Antworten hier nicht in den Kram passen.
Das stimmt so nicht, und es tut mir leid wenn es so rübergekommen ist. Ich finde es nur immer schade, das es hier NUR um die Babys geht und was mit mir ist so hab ich das Gefühl ist egal. Und was ich auch irgendwie schade finde, das die Leute die hier schreiben und meiner Meinung sind und mich verstehen und auch abstillen würden, mir ein PN schicken und hier sich anscheinend nicht trauen (ich möchte nichts unterstellen und hoffe das die beiden wenn sie das lesen es nicht in den falschen Hals bekommen, ich bin ihnen sehr dankbar für ihre PN´s und fühlte mich sofort verstanden) es öffentlich zu schreiben.
Sabsi hat geschrieben:
Aber ganz ehrlich: Dein Baby IST noch ziemlich klein, da ist es nicht weiter verwunderlich, dass in einem Forum das STILLEN und tragen heißt und wo sich sehr viele LZS rumtreiben, die Meinung ziemlich eindeutig ausfällt. Für MICH wäre es absolut keine Option gewesen, meiner Tochter mit 8 Monaten und unter weinen eine Stillmahlzeit abzugewöhnen. Gar keine Option. Aber natürlich ist es Deine Entscheidung, was Du wie machst, ganz klar. Ich kann Dir nur sagen, dass Dein Baby ganz normal schläft für sein Alter, und dass sicher ein Großteil der LZS hier in etwa die gleichen Phasen durchgemacht haben, wie Du. Das sollte nicht implizieren, dass Du eine Memme bist, vielmehr sollte es Dir Mut machen und Kraft geben, weil andere das auch durchgestanden haben.
Ich habe Dir in langen Posts einige Vorschläge gemacht, auf die Du leider nicht eingegangen bist. Gut, muss ich so hinnehmen, geht mich auch nichts an, was Du draus machst. Ich mags einfach generell nicht, wenn nur auf Antworten reagiert wird, die einem ins Schema passen...
Das tut mir leid das ich dich damit verletzt habe, weil ich nicht näher drauf eingegangen bin. Ich muß schauen das ich in der Zeit wo sich mein kleiner mit sich selbst beschäftigt alle nieder schreibe was ich mir grad so denke. Es war keine Absicht. Ich finde das du mit vielen Punkten recht hast, und ich bewundere hier alle LZS die es solange ausgehalten haben. Vorallem Mamas wie Minchen, die zwei Kinder hat und die offensichtlich auch zwei meiner Sorte hat die halt so oft in der Nacht noch aufwachen. Aber wir sprechen hier doch nicht von einer Phase. Sind denn 8 Monate eine Phase?

Ich danke dir für jeden Vorschlag den du mir gemacht hast und ich hoffe das du mir auch weiterhin Vorschläge machst und deinen Senf dazu gibst. Ich nehme ihn mir zu Herzen und ich bemühe mich das ich dazu scheibe was ich mir denke.
Sabsi hat geschrieben: Du schreibst ja schon seit einiger Zeit übers Abstillen - mal wegen Medikamente, mal wegen was anderem, mal in der Nacht und dann doch wieder nicht. Wie ein Fähnchen im Wind, mal überzeugt vom einen, mal vom anderen, je nachdem, welche Antworten Du bekommst. Ich schätze mal, in Deinem Umfeld wird nicht "so lange" gestillt, und Du hast nicht die nötige Überzeugung in Dir oder nicht das Selbstbewusstsein, dabei zu bleiben, wenn Du von allen immer nur blöde Kommentare hörst. Schade drum, aber ich kann damit leben ;) Viel Erfolg bei Deinem weiteren Weg, wie auch immer er aussehen mag.

Liebe Grüße,
Sabsi
Das stimmt und ich bin mir wirklich sehr unsicher. Erstens weil es eben mein 1. baby ist und ich halt alles richtig machen will und ihn zeigen möchte das ich ihn sehr liebe und ihn gerecht werden will und 2. weil halt alle sagen ich soll abstillen. Ich habe wirklich nicht viele Freunde die recht lange gestillt haben. Nur meine Stillberaterin hat ihre Kinder recht lang gestillt ( das 1. 11 Monate, das 2. 26 Monate und das 3. auch so was da weiß ich es aber nicht so genau) und meine Mama die mich für die damaligen Verhältnisse lang gestillt hat. Meine Mama ist auch eine die immer fürs lange stillen war und bis zu letzt auch immer gesagt hat das sie das toll findet das ich ihn solange stillen möchte, nun macht sie sich sorgen um mich und möchte halt auch nur das es mir wieder besser geht. Und wenn ich Nachts abstillen würde, so könnte sie, meinte sie auch mal über Nacht dableiben und mich unterstützen. Oder ihn mal mit zu sich nehmen (da müssten wir aber noch mal drüber reden, WILL IHN BEI MIR HABE! :-) ) Das es mir an der nötigen Überzeugung fehlt ist mir auch klar, weil ich wirklich mich nie mit dem Thema stillen und Co. beschäftigt habe. Bis kurz vor der Geburt wollte ich eigenltich gar nicht stillen, weil ich das irgendwie komisch und peinlich finde. Ich bin zwar 25 aber das heißt gar nichts. Erst ein paar Wochen vor der Gebrut als mir meine Schwester ein Stillbuch schenkte beschloss ich mich ihn doch zu stillen und es ist mir nie peinlich oder unangenehm gewesen und es war ein sehr schönes Gefühl. Doch weiß ich immer noch nicht was richtig und was falsch ist und wirklich jeder sagt was anderes. Der eine sagt das ein Kind ab dem 6. Monat nicht mehr auf die Muttermilch angewiesen ist und man ohne Probleme abstillen kann, ein anderer sagt man soll bis weit ins 2. Lebensjahr sitllen. ICH WEIß ES NICH WAS RICHTIG ODER FALSCH IST! Und das werde ich nie wissen... Ich weiß das es richtig war ihn zu stillen doch wie lange das weiß ich nicht...
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cher123blau
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Re: Ich werde in der Nacht abstillen...

Beitrag von cher123blau »

feline hat geschrieben:
Das ist glaub ich noch schlimmer, als wenn ich aufstehe, denn er muß ja um 6:00 Uhr aufstehen und dann bis ca. 20:00 Uhr (die Fahrt mit eingerechnet) arbeiten und er kann sich nicht leisten müde zu sein. Wegen der langen Autofahrt und er arbeitet an Maschinen.
Hä? Aber genau das ist doch der Plan? Du willst abstillen, damit dein Freund für dich aufstehen kann. Was denn nun?
Ich möchte das er am Abend bis er ins Bett geht und am Wochenende ihn beruhigt und für mich aufsteht. Das ich da wenigstens schlafen kann. Das er immer aufsteht das kann und möchte ich nicht von ihm verlangen und das ist auch nicht nötig, weil ich ja auch noch für mein Kind da sein möchte und ich ihn in der zweiten Nachthälfte auch weiterhin stillen werde, weil es mir selber eingeleuchtet ist, das er da hunger haben wird und ich ihm keine Fremde Milch geben möchte.
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LaLeMi
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Re: Ich werde in der Nacht abstillen...

Beitrag von LaLeMi »

Ich denke, nachvollziehen können das die meisten hier...
Meine Tochter kam nachts minimum stündlich, ganz lange eher halbstündlich... die "Phase" hielt ca. die ersten 14 Monate ihres Lebens an ;-)
Allerdings kann ich da auch nur das Familienbett empfehlen :oops:
Dann wurden die Abstände immer länger, irgendwann, so ab 22 Monate waren wir dann bei nur noch einmal nachts aufwachen und stillen angelangt.
Naja, dann wurde ich jetzt schwanger, die Veränderungen in der Milch... so langsam scheint es wieder ein bißchen besser zu werden, aber die letzten 2 Monate hat Mausi nachts mind. alle 1,5 Std. gestillt... und eine 2,5jährige mit Still-Seitenwechsel, die muß man dann über sich drüber wuchten, da ist nix mit einfahc mal eben weiterschlafen (zumal mir dann ja noch übel ist, wenn ich aufwache, aber da kann Mauserl ja nix für).
Unter einem Jahr hat meine Tochter eigentlich gar nix essen wollen außer mittags mal einem Zentimeterstück Karotte oder so :lol:

Übrigens arbeite ich wieder Teilzeit, seit meine Tochter ein Jahr alt ist. Und ich bin weit entfernt von der sich total für ihr Kind aufopfernden Mutter Theresa, auch wenn ich im Freundeskreis für LZS eigentlich weder Unterstützung noch Verständnis erfahre.
Ich stelle auch nicht die Kindsbedürfnisse grundsätzlich über meine, aber ich schaue, welches Bedürfnis gerade das Wichtigere und Dringendere ist und wie ich beide Seiten möglichst gut versorgen kann.

Und Dein Kleiner ist halt eben noch so mini, daß die Meisten hier - mich eingeschlossen - denken, wenn Du ihn nicht abends gerade mit Gute-Nacht-Brei und Co. vollstopfst, wird die Situation mit Flasche geben vermutlich nicht so viel besser.

Und wenn Du Milch abpumpst und Dein Freund / Mann gibt ihm nachts diese Milch aus der Flasche ? Oder Deine Mama, wenn sie bei Dir sein kann?
Lieben Gruß von LaLeMi mit den beiden Maimäusen 2007 und 2010 und dem Septembermäuserich 2013

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Minchen
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Re: Ich werde in der Nacht abstillen...

Beitrag von Minchen »

Weißt Du, man wächst da irgendwie mit seinen Aufgaben, deswegen reite ich in meinen Antworten immer wieder auf dem Thema "Einstellung" rum. Das hat nichts damit zun tun, dass sich alles nur ums Baby drehen soll, sondern, dass DU es DIR mit einer anderen Einstellung viel leichter machen kannst. Mensch, Du erinnerst mich so sehr an ein liebes Mädchen, das ich aus einem anderen Forum kenne. Sie war so alt wie Du (das heißt nichts, ich weiß, aber vielleicht ist man mit zunehmendem Alter auch einfach etwas selbstbewusster mit allem was man so tut) und stets verunsichert. Fragte genausoviel wie Du, ging dann wenig auf die Antworten ein und machte am Ende doch alles anders - um es dann wieder zu bereuen und uns wieder zu fragen... :wink: Ich möchte nicht sagen, dass Du genauso bist, aber es erinnert mich ein bisschen daran.

Mein Kind (beide Kinder) sind absolute Wunschkinder. Aber auch ich habe mich vorher kaum damit auseinandergesetzt, was da wirklich auf mich zu kommt. Kann man ja eigentlich auch gar nicht, denn wirklich vorstellen kann man es sich nicht. Ich hatte nen stressigen Job und überhaupt keine Zeit, über die Zeit nach der Geburt nachzudenken. Stillen... mhja, wollte ich halt mal versuchen. Eigentlich wollte ich nach 6 Monaten wieder arbeiten udn abstillen.

Als der ZWerg dann da war, war schnell klar, dass alles anders ist, als ich mir das gedacht hatte. Ich hab meinem Chef gebeichtet, dass ich ein Jahr zu Hause bleiben würde (und dann ja auch das zweite bekommen, um letztlich aus einem sehr anstrengenden Job herauszukommen). Und das Abstillen hab ich erstmal auch gelassen.
Der Große schlief NIE gut. Manchmal, in den ersten drei Monaten, hatten wir Phasen, da schlief er von 20 bis 1 Uhr. Aber davon hatte ich ja nicht viel, weil ich nie mit ihm ins Bett gegangen bin (den Ratschlag fand ich doof, wollte ich doch auch mal Zeit für mich). Diese "gute" Phase war auch schnell vorbei. Wie gesagt, mit 8 Monaten hatten wir Stillabstände von 1/2 Stunde. Und wach war er ab dem ersten Tag schon immer zwischen 5 und 6 Uhr und wollte auch nicht mehr schlafen (bis heute schläft er nur gaaaaaaanz selten länger als 6 Uhr). Die beste Lösung nach dem Supergau (da musste ich nach ner halben Stunde gezwungenermaßen mit ihm ins Bett gehen und er war NUR NOCH wach) war für uns das Schlafen im FB, auch wenn wir anfangs nicht überzeugt waren. Aber das hatte eben den Vorteil, wenigstens nicht aufstehen zu müssen (er lag erst in einer Wiege neben mir und dann hatten wir das eigene Bett im Zimmer nebenan versucht, weil nicht genug Platz für den großen Balkon war). Und das war gold wert, denn es kamen bei uns dann auch noch Phasen, in denen er der Meinung war, nachts mal zwei Stunden spielen zu müssen... :roll: Wir blieben einfach im Halbschlaf liegen und ließen ihn machen, besser als Aufstehen...

Bis heute schläft er nicht durch. Er hat es zwei, dreimal geschafft, nachdem der Kleine geboren war und er vermutlich total alle war. Aber das wars auch. Letztes Wochenende kam er 5 (!) Mal und es ist nichts zu machen... Heute Nacht hingegen war es nur einmal - dann gestillt und er schlief weiter...

Ich gebe zu, ich bin ein Dickkopf und wenn ich was will, dann tue ich es auch. Und so war es auch mit dem Stillen. Ich lasse mich da nicht verunsichern und nicht reinreden - im Laufe der Zeit war für mich klar, dass ich weiterstille (das kam immer so in Etappen) und nun stille ich "bis zum Schluss".

Ach, ich laber hier einen zusammen... mag Dir eigentlich nur Kraft und Selbstvertrauen schicken!
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cher123blau
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Re: Ich werde in der Nacht abstillen...

Beitrag von cher123blau »

tania hat geschrieben:ich lese seit monaten threads von dir, die abstillen im titel haben. es scheint ein richtiger kampf für dich zu sein. das tut mir so leid.

außer meinen eigenen erfahrungen habe ich nur meine "ideologie". also meine vorstellungen davon, wie babys funktionieren. und von diesen beiden punkten her bin ich mir ganz sicher, dass sowohl familienbett als auch stillen nach bedarf das beste ist. stillen lässt sich durch die flasche ersetzen. in deinem fall bringt das aber keine erleichterung. familienbett lässt sich durch.. ich weiß es nicht. für mich lässt sich familienbett nicht ersetzen. es gibt sooooo viele gründe, warum ein kind unruhig schläft. meiner zum beispiel (habe ich dir auch schon ein paarmal geschrieben), weil er nicht ordentlich pinkelt in die windel nachts. ich kann mir nicht vorstellen, dass er unruhig schläft, weil er bei dir ist. mir fällt gerade auf, dass ich in bezug auf stillen und tragen weniger "hardcore" bin als in bezug auf familienbett. das macht in dem alter nicht nur sinn, das ist in meinen augen notwendig. für nicht-stillen und nicht-tragen gibt es gründe. für nicht-familienbett bestimmt auch, sie fallen mir nur gerade nicht ein (in dem alter zumindest).

nie hätte ich all das geschrieben, einfach nur um dir zu sagen: "wie du es machst, das passt mir nicht." aber du fragst um rat, du kannst nicht mehr. und nicht-stillen, bzw stillmahlzeiten "ersetzen" (durch was?) kann die situation einfach noch verschlimmern.

ich an deiner stelle würde alles versuchen, mit dem baby im gleichen bett zu schlafen. ALLES.

ich selber trinke um die vier liter wasser am tag, ich habe einfach so viel durst. mein kopfweh kommt auch vom schlecht tragen. wenn ich nachlässig binde oder eine tragehilfe benutze, die nicht gut für mich ist. da krieg ich nackenverspannungen und dann kopfweh.

wenn du tatsächlich gar nicht mehr kannst, müsste dein freund ihm nachts fläschchen geben. zum beispiel mit abgepumpter milch. klappt abpumpen bei dir? wahrscheinlich müsstest du dann auch nachts abpumpen, damit die milchmenge nicht zurückgeht? das weiß ich nicht - stillberaterinnen fragen. isst dein sohn denn schon? oder stillst du quasi voll?

es tut mir leid, dass ich dir nichts anderes schreiben kann. liebe grüße, tania
Es klappt irgendwie nicht, das apumpen mein ich. Da quäle ich mich ein geschätzte lange Zeit mit diesem Ding runter und in der Flasche sind vielleicht mal 20 ml. :-(

Mein Sohn isst schon wie ich auch schon geschrieben habe. ES TUT MIR LEID WENN ICH MICH STÄNDIG WIEDERHOLE!!! Also stille ich ihn nicht mehr voll.

Das mit dem Fb probieren wir auf alle Fälle noch mal aus weil das auch für mich das beste wäre.

Ich zwinge mich auch schon seit Wochen mehr zu trinken und es klappt immer besser. Kopfschmerzen hab ich trotdem :-(

Danke tania...
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Re: Ich werde in der Nacht abstillen...

Beitrag von cher123blau »

JuliaHH hat geschrieben:Moin cher.
Ich kann dich extrem gut verstehen. Als Justus ungefähr im Alter deines Kindes war ging es mir genauso. Mit dem Unterschied, dass mein Mann Elternzeit hatte und ich morgens um 6 aufgestanden bin um in die Schule zu gehen und Klassen zu unterrichten! Justus kam zu dem Zeitpunkt alle 1,5 Stunden - 2 Stunden und ich konnte morgens weder meine Augen offenhalten noch war ich fit genug um vernünftig auf meine Schüler reagieren zu können und wir brauchten eine Lösung für diese - in meinen Augen unhaltbare Situation.. und da ich auch keine Übermutter bin und mich nicht an den Rand der Selbstzerstörung bringen wollte und konnte und ich natürlich hätte voll weiterstillen können - es schlicht und ergreifend für mein Wohlbefinden nicht mehr wollte... haben wir nach einem anderen Weg gesucht... Justus hat zu dem Zeitpunkt schon sehr gut gegessen und war tagsüber abgestillt (und wenn mich jemand vor einem Jahr gefragt hätte wie lange ich
voll stille, dann hätte ich gesagt bestimmt so 9 Monate und mein Kind wird bestimmt nicht schon im 9. LM tagsüber abgestillt sein... aber Justus hat es anders entschieden und ohne Zähne reingehauen und tagsüber einfach auch keine Milch mehr haben wollen (er zeigt das sehr deutlich in dem er sich auch gern mal einfach bedient))
lange Rede kurzer Sinn.. wir haben so Milchkram gekauft und er hats nachts getrunken - getrunken und getrunken.. richtig lange... und als er die Flasche abgab hatte er nach 10 Minuten intensivem Saugen gerade mal 10 ml getrunken.. das war für mich das Zeichen, dass er in DEM Moment keinen Hunger haben konnte... er hat die Flasche trotzdem bekommen... und ich habe das mit der Flasche und dem Stillen immer abwechselnd gemacht.. mal so mal so.. zum Einschlafen hab ich ihn immer noch gestillt, dann kam mal so mal so Brust oder Flasche - wobei er in der ganzen Nacht gerade mal so 50 ml getrunken hat an der Flasche (bei Hunger kann er die recht gut auch wegäumeln)...
ich stille immer noch - vor allem morgens wenn wir nackt zusammen im Bett kuscheln, da bedient er sich gern und er darf das auch sehr gern... aber seit 3 Tagen stille ich auch nachts nach Gordon ab (ich kann die Aufschreie förmlich hören) ... einfach weil ich für uns gesehen habe, dass er nach frühestens 9 Stunden wieder Hunger hat (dann trinkt er viel aus der Flasche) und alles andere vorher nur Genuckel ist.. er macht es großartig mit und hat gestern sogar zwei Mal in der Kita geschlafen (Premiere)..

ach.. wir haben immer abends ne Flasche mit heissem Wasser gemacht die hat er trinken können und Justus hat die auch kalt noch getrunken.. ich bin also nicht nachts irgendwo hingelaufen oder so...

was ich mit meinem Sermon sagen möchte ist: DIR muss es gut gehen.. lass dir kein schlechtes Gewissen machen... ABER: es gibt nicht nur abstillen oder nicht.. man kann durchaus eine Mische draus machen: die ganz persönliche und eigene Mischung.. bei der es dir und eurem Kind und auch dem Vater gut geht!!!

Alles Gute für euch.
Viele Grüße,
Julia
:-) das hört sich sehr gut an :-)

DANKE
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Muschelsucherin
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Re: Ich werde in der Nacht abstillen...

Beitrag von Muschelsucherin »

Wie oft stillt er denn tagsüber? Vielleicht liegt da der Hase im Pfeffer?

Es wurde ein paar Seiten vorher das Thema Kopfschmerzen und Tragen angesprochen. Trägst du ihn häufig? Womit?
Liebe Grüße von B. mit Bär (März 2008), Maus (März 2010) und

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LaLeMi
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Re: Ich werde in der Nacht abstillen...

Beitrag von LaLeMi »

Ich kann bei Minchen voll unterschreiben, sie hat das sehr schön geschrieben.
Ich war mir nicht sicher, ob ich überhaupt stillen will; naja, und länger als 6 Mon. ja dann eh nicht ;-)
Ein Kinderbettchen steht hier auch sinnlos rum ;-)
So ändern sich halt die Dinge...
Aber ja, das Alter macht es sicherlich auch einfacher, dazu zu stehen und seinen Weg zu gehen.

Oh ja, viel zu trinken selbst ist wichtig, ganz wichtig !!! Ich habe dann auch schnell superkrasse Kopfschmerzen gekriegt (war halt auch eh Migränepatientin), und daran schnell gemerkt, wenn ich -mal wieder- zu wenig getrunken hatte. Gerade, wenn ein Kind viel stillt.
Lieben Gruß von LaLeMi mit den beiden Maimäusen 2007 und 2010 und dem Septembermäuserich 2013

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