Ist der Trinklernbecher einer mit Membran? Also so ein tropffreier, aus dem GESAUGT werden muss, damit etwas rauskommt?
LG;
Julia
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Super, das beruhigt mich. Dann mache ich mir auch keinen Stress, wenn ich mal die 2 Stunden nicht ganz einhalte.jusl hat geschrieben:Ja, mach Dir um die Milchproduktion wirklich keinen Kopf - die ist volletabliert und eindeutig noch auf Vollstill-Niveau.
Das erstaunt mich auch. Sie hatte bisher meist einmal am Tag eine gemütliche Nuckelphase, in der sie 30-60 Minuten an der Brust hing, zwischendurch döste. Und auch sonst war sie eher gemütlich und hat das Stillen nicht als reine Nahrungsaufnahme zelebriert.Erstaunlich ist allerdings die Tatsache, dass Dein Baby seit 3 Tagen ohne jegliches Saugen (richtig?? auch nicht an den eigenen Fingern?) glücklich und zufrieden ist (oder habe ich das misverstanden und sie ist gar nicht glücklich und zufrieden?).
Ja, das würde ich vom Gefühl auch sagen. Sie weiß mit der nackten Brust ohne Hütchen echt nichts anzufangen. Und mir ist es auch nicht wichtig, ihr das noch abzugewöhnen. Das mache ich dann beim nächsten Kind gleich "richtig".Falls sie tatsächlich ein dermaßen geringes Saugbedürfnis haben sollte - was wirklich unwahrscheinlich, aber sicherlich nicht 100% ausgeschlossen ist - dann würde ich rein gefühlsmäßig von Experimenten in Sachen Hütchenentwöhnung abraten. Mit 7 Monaten ist sie einfach schon sehr stark an ihr Saugmuster gewöhnt; Umgewöhnungsprogramme für Babys in diesem Alter (die durchaus sehr erfolgreich sind!) arbeiten v.a. mit dem normalerweise noch sehr starken Saugbedürfnis und kleinschrittigen Veränderungen, die bei HÄUFIGEM Stillen mehrmals täglich geübt werden.
Auf der anderen Seite: möglicherweise hat ihr Stillstreik ja ursächlich mit den Hütchen zu tun, dann wäre dies sozusagen eine Supergelegenheit, die Hütchen loszuwerden (das ist nicht auszuschließen, aber wenn ich tippen müsste: eher nicht.)
Ja, das klingt genau richtig. Das mit der Milchmenge beruhigt mich sehr und ich halte ganz sicher noch eine Weile durch. In 10 Tagen fange ich wieder an zu arbeiten, aber da kann ich mein Pensum und meine Arbeitszeit selbst wählen, das ist also unkompliziert. Notfalls kann ich den Arbeitsstart auch noch verschieben. Da habe ich keinen Druck.Da bei Dir die Milchproduktion aktuell noch so gut klappt: hast Du Kraft und Nerven, die Situation noch mit etwas Geduld auszuhalten? Vielleicht für ein oder zwei Tage TAGSÜBER sämtliche Stillversuche einzustellen, und DANACH mal abends/nachts/im Halbschlaf den nächsten Versuch zu wagen? Vielleicht zeichnet sich in der Zwischenzeit die Lösung des Problems von selbst ab.
Genau. Aber wenn ich das Hütchen weglasse, weiß sie gar nicht mehr, was sie an der Brust soll.Jill hat geschrieben:Oje, vom Gefühl her würde ich sagen, Hütchen ganz weglassen.
Aber ob, das in dieser Situation richtig ist, wage ich zu bezweifeln, da die Situation eh schon angespannt ist.
Wenn ich sie nicht stoppe, zieht sie das Hütchen ab.Stört das Knibbeln beim Stillen (unterbricht sie damit das Saugvakuum)?
Das hat mein Mann eben auch vorgeschlagen.Vielleich hilft es, wenn Du ein Ersatzhütchen an die Brust hälst und ihr es dann in die Hand gibst (ohne es los zulassen).
Geh es noch besser "andersherum" anDann mache ich mir auch keinen Stress, wenn ich mal die 2 Stunden nicht ganz einhalte.
Okay, dann mache ich das. Meine Brustwarzen schmerzen vor allem zu Beginn des Pumpens leicht, aber es geht noch. Ich hoffe, ich muss nicht mehr allzu lange pumpen.jusl hat geschrieben:
Geh es noch besser "andersherum" an: pumpe konsequent alle 2 Stunden, aber mach Dir tatsächlich gar keinen Stress bzgl des ml-Ergebnisses.
Das ist die effektivste Technik, möglichst nervenschonend die Milchprodukion aufrecht zu erhalten.