Hallo,
ich kann beide Seiten verstehen
Julias Aussage kann ich total nachvollziehen, das hab ich mir schon ganz oft gedacht. Die Leute schauen einen doch anders an und schauen auch aufs Tuch, wenn sie wissen, man ist Trageberaterin, auch wenn man nur zum Spielplatz oder zum KiGa geht. Wenn ich Noah mit dem Bus abhole, geht Jakob auf den Rücken und ganz ehrlich, ich nehme mir extra die 2 Minuten mehr ALLES möglichst genau zu machen, da ich weiß, dass die Mamas dort das sehen und einige durchaus wissen, dass ich Trageberatungen mache, zusätzlich wissen einige, dass ich Rückenprobleme habe, dadurch muss das Tuch gerade dort, für MICH, wenn ich weiß, dass ich sie dort treffen
kann, echt gut gebunden sein, da ich mir sonst anhören darf, dass SOOOO ja Rückenprobleme logisch sind. Allein um das zu Entkräftigen muss das Tuch in manchen Situationen wirklich nahezu perfekt sein.
Meine Kinder ließen sich anfangs auch nur schwer tragen, wegen Blockaden, das fand ich richtig schlimm, einfach weil das Binden keinen Spaß gemacht hat, aber alles andere auch nicht ging.
Ich denke, das hat immer auch was mit dem eigenen Ehrgeiz zu tun. Die einen sind ehrgeiziger, als die anderen, noch andere könen besser differenzieren und auch mal 5 gerade sein lassen, obwohl ihnen dies normalerweise auch etwas widerstrebt usw.
Möchte damit jetzt nicht sagen, dass enige hier weniger ehrgeizig sind beim Tuchbinden!!!!

DAS wäre der falsche Rückschluß!!!Aber es hat ganz sicher, ganz viel mit den Ansprüchen an sich selbst zu tun und das ist doch ok!
Das was man von sich selbst verlangt, verlangt man ja seltenst auch von anderen
Zusätzlich kommen immer noch äussere Umstände und unvorhersehbare Situationen
LG.