Hallo. Hier vielleicht ein etwas ungewöhnliches Problem?
Meine Tochter wird bald 10 Monate und kriegt Beikost seit 6,5 Monate. Sie isst sehr gern. Allerdings liebt sie die Brust auch sehr.
Wenn ich zuhause bis, stillen wir nach wie vor ca. 10 Mal pro Tag. Sie trinkt mal mehr, mal weniger, manchmal aus Langeweile, zum EInschlafen oder zum Trost, aber es kommt fast immer auf 10 Mal.
Ich frage mich nun, ob sich das irgendwann mal ändert. Grundsätzlich hab ich nichts gegen das Stillen, im Gegenteil, ich genieße es sehr. Allerdings werde ich mein Arbeitspensum (momentan 17,5 Stunden) bald auf 25 und dann 35 Stunden aufstocken - müssen - und hatte eigentlich gehofft, dass sich bis dahin das Stillpensum von selbst reduziert hätte.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Ich hab das Gefühl, ihr Gewalt anzutun, wenn sie dann gezwungen sein wird, an Arbeitstagen ao lange auf die Brust zu verzichten. Und wie wird es werden, wenn ich nicht arbeite (Urlaub, Wochenende)? Werden wir an solchen Tagen weiter 10mal stillen und an den anderen nur noch 5? Wie wird die Brust das verkraften?
Fragen über Fragen...
Stillen, bis der Arzt kommt?
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Stillen, bis der Arzt kommt?
... mit großer Tochter (11/08) und kleiner Tochter (04/11)
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sabaraba
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Re: Stillen, bis der Arzt kommt?
Hallo,
hab grad gesehen, dass dir noch niemand geantwortet hat, darum versuche ich es mal.
Wie ich gelesen gabe, hast du sehr früh mit der Beikost begonnen. Was mir noch für Fragen im Kopf rumschwirren sind folgende:
Gibst du nach jeder (Brei)mahlzeit noch die Brust oder fängst du auch langsam an eine Brustmahlzeit durch feste Nahrung (oder Brei) zu ersetzten? Das langfristige Ziel wäre es ja... z.B. immer Mittags nur feste Nahrung anzubieten?
Und würde sie Mumi auch aus ner Flasche oder dem Becher trinken? (Ich weiss ist nicht das gleich wie die Brust und meine Tochter war diesbezüglich auch ein Verweigerer.) Das wenn du auf der Arbeit bist deine Tochter nicht auf die wertvolle Milch verzichten muss?
Und was ich persönlich auch noch wichtig finde ist, dass dein Kind lernt auch anderweitig Trost zu finden. Dies kann durch streicheln, kuscheln, trösten mit singen etc... deinerseits geschehen. So ersetzt du automatisch eine Stillrunde mehr und deine Tochter macht die ERfahrung sich selber zu trösten bzw. mit Hilfe deiner Nähe OHNE die Brust. Oder auch das Stillen aus Langeweile... gibt es da für euch nicht eine andere Möglichkeit diese eigentlich sehr konstruktive Zeit anders zu überbrücken?
Ich denke, wenn du so Schritt für Schritt andere Wege findest wird das Stillen automatisch weniger und wenn das alles langsam geschieht macht das erfahrungsgemäss auch deiner Brust nix. Während dem Arbeiten könntest du ja auch mal abpumpen oder ausstreichen.
Schlussendlich könnt ihr auf eine euch angenehme (und durch die Arbeit durchführbare) Anzahl stillen im Tag kommen... Viel Erfolg!
Sind jetzt einfach mal so Gedanken und Anregungen von Mutter zu Mutter
hab grad gesehen, dass dir noch niemand geantwortet hat, darum versuche ich es mal.
Wie ich gelesen gabe, hast du sehr früh mit der Beikost begonnen. Was mir noch für Fragen im Kopf rumschwirren sind folgende:
Gibst du nach jeder (Brei)mahlzeit noch die Brust oder fängst du auch langsam an eine Brustmahlzeit durch feste Nahrung (oder Brei) zu ersetzten? Das langfristige Ziel wäre es ja... z.B. immer Mittags nur feste Nahrung anzubieten?
Und würde sie Mumi auch aus ner Flasche oder dem Becher trinken? (Ich weiss ist nicht das gleich wie die Brust und meine Tochter war diesbezüglich auch ein Verweigerer.) Das wenn du auf der Arbeit bist deine Tochter nicht auf die wertvolle Milch verzichten muss?
Und was ich persönlich auch noch wichtig finde ist, dass dein Kind lernt auch anderweitig Trost zu finden. Dies kann durch streicheln, kuscheln, trösten mit singen etc... deinerseits geschehen. So ersetzt du automatisch eine Stillrunde mehr und deine Tochter macht die ERfahrung sich selber zu trösten bzw. mit Hilfe deiner Nähe OHNE die Brust. Oder auch das Stillen aus Langeweile... gibt es da für euch nicht eine andere Möglichkeit diese eigentlich sehr konstruktive Zeit anders zu überbrücken?
Ich denke, wenn du so Schritt für Schritt andere Wege findest wird das Stillen automatisch weniger und wenn das alles langsam geschieht macht das erfahrungsgemäss auch deiner Brust nix. Während dem Arbeiten könntest du ja auch mal abpumpen oder ausstreichen.
Schlussendlich könnt ihr auf eine euch angenehme (und durch die Arbeit durchführbare) Anzahl stillen im Tag kommen... Viel Erfolg!
Sind jetzt einfach mal so Gedanken und Anregungen von Mutter zu Mutter
Liebe Grüsse Sarah mit Tochter (04.08) und Töchterchen (10.09) und Sohn (12.11)
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Re: Stillen, bis der Arzt kommt?
Mein Kleiner braucht auch noch sehr häufig die Brust. Er braucht sie zum Einschlafen(schläft manchmal aber auch im Tuch), zum Trost und oft einfach mur so.
Er isst nur mäßig und trinkt zwischendurch mal etwas Wasser.
Vor 3 Monaten habe ich kurzfristig auf 400-Euro-Basis gearbeitet, das waren 3x/Woche 3-4 Stunden und es hat gut geklappt. Er ist dann plötzlich im Kinderwagen eingechlafen (den er nur von seinem Papa und Oma kennt) und hat auch viel getrunken
In den erten Tagen hatte ich dann aber oft nach 2 Stunden schon etwa Brutspannen, was ich sonst gar nich mehr kenne.
Wenn ich zu Hause war, hat Noah weiterhin etwa alle 2 Stunden gestillt und ohne mich, kommt er auch ohne Mumi über einige Stunden aus.
Wo bleibt denn deine Kleine, wenn du arbeitest?
Aber ich denke, sie kann darauf verzichten, wenn du nicht da bist
und ich finde es auch gut, wenn du sie weiterhin durch die Brust trösten willst, die Person, bei der deine Süße ist, wird eine eigene Möglichkeit zum Beruhigen finden, die sie auch annehmen wird.
Er isst nur mäßig und trinkt zwischendurch mal etwas Wasser.
Vor 3 Monaten habe ich kurzfristig auf 400-Euro-Basis gearbeitet, das waren 3x/Woche 3-4 Stunden und es hat gut geklappt. Er ist dann plötzlich im Kinderwagen eingechlafen (den er nur von seinem Papa und Oma kennt) und hat auch viel getrunken
In den erten Tagen hatte ich dann aber oft nach 2 Stunden schon etwa Brutspannen, was ich sonst gar nich mehr kenne.
Wenn ich zu Hause war, hat Noah weiterhin etwa alle 2 Stunden gestillt und ohne mich, kommt er auch ohne Mumi über einige Stunden aus.
Wo bleibt denn deine Kleine, wenn du arbeitest?
Aber ich denke, sie kann darauf verzichten, wenn du nicht da bist
und da deine Kleine ja auch schon gut isst, wird das mit Hunger auch kein Problem sein.Skoura hat geschrieben:Meine Tochter wird bald 10 Monate und kriegt Beikost seit 6,5 Monate. Sie isst sehr gern. Allerdings liebt sie die Brust auch sehr.
und ich finde es auch gut, wenn du sie weiterhin durch die Brust trösten willst, die Person, bei der deine Süße ist, wird eine eigene Möglichkeit zum Beruhigen finden, die sie auch annehmen wird.
Liebe Grüße von Sabrina (`82) mit Geschenketochter Selinè (09) und den drei Jungs Noah ('08), Niklas (´13), Nils (`16) und **(`12u.`14) im Herzen
Kleiner Bauchzwerg (Sept'19)
"Mit Kindern vergehen die Jahre wie im Flug. Doch Augenblicke werden zu Ewigkeiten! "
Jochen Mariss
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hab nicht früh angefangen
das war ein missverständnis. beikoststart war mit 6,5 monaten. wenns nach ihr gegangen wäre, hätten wir früher angefangen, sie war total wild auf essen, hatte auch mit 5 monaten shcon die ersten 2 zähne... ich hab halt drauf bestanden, dass wir nciht vorher anfangen.
ja und wenn ich weg bin, ist sie bei meinem freund. und ich glaube auch, dass sie dann gut ohne die brust klarkommt. es geht nicht immer um hunger beim stilllen, manchmal auch aus langeweile oder halt so. ich denke, die brust wird ihr auch nicht großartig fehlen... vielleicht muss ICH einfach da besser mit klarkommen und kein schlechtes gewissen haben.
ja und wenn ich weg bin, ist sie bei meinem freund. und ich glaube auch, dass sie dann gut ohne die brust klarkommt. es geht nicht immer um hunger beim stilllen, manchmal auch aus langeweile oder halt so. ich denke, die brust wird ihr auch nicht großartig fehlen... vielleicht muss ICH einfach da besser mit klarkommen und kein schlechtes gewissen haben.
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- Skoura
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ach so...
und das mit den mahlzeiten handhaben wir nicht so streng. also wir stillen halt, wenn wir lust haben, das kann vor oder nach dem essen sein (wenn ich da bin) oder auch gar nicht beim essen. übrigens hat das wenig einfluss: sie kann erst ausgiebeg an beiden brüsten trinken und dann eine ganze schüssel gob weghauen. oder umgekehrt ohne stillen gleich nach ein paar häppchen mit spielen anfangen.

... mit großer Tochter (11/08) und kleiner Tochter (04/11)