die nächte mit dem kleinen mann waren ziemlich genau bis zur u5 ein traum. aufwachen, stillen, weiterpennen. seit mehr als 5 wochen ist das nun vorbei. vielleicht liegt es auch an den heißen temperaturen, dass es mir so beengend vorkommt. er kommt nachts gefühlte 100 mal (ich zähle nie mit und schaue auch nicht auf die uhr) und hängt nach einer einzigen längeren schlafphase (die, bevor ich ins bett komme) dauernd an der brust. er schläft noch im babybalkon ein und liegt ab dem ersten aufwachen, nachdem ich auch ins bett gekommen bin, nur noch an mir dran. einmal, wenn er dann kommt, ist er entweder hellwach und will spielen (strampelt, quiekt, bohrt oder kratzt in meinem gesicht herum, dreht sich...) oder er weint und ist kaum zu beruhigen. bzw.: was heißt kaum - ich konnte ihn dann immer beruhigen, indem ich ihn auf meine brust lege, entweder längs auf mich drauf oder quer, das wäre dann, wenn er dabei noch stillt. das blöde ist ich kann auf dem rücken gar nicht gut schlafen, ist einfach nicht meine position. auch wenn wir seitlich liegend stillen, ist das für mich, wenn es in dauernuckeln ausartet, unbequem, denn ich drehe mich nachts oft hin und her. dazu muss ich höllisch aufpassen, wenn er wach wird, er ist nämlich schon richtig mobil im bett und war einmal, als ich wach wurde, der bettkante seeehr nah.
mich schlaucht das. wir hatten jetzt monatelang stress mit unserem (bald ex-) vermieter bzw. schlimme sorgen (so eine art knebelmietvertrag, aus dem wir jetzt mit juristischer hilfe rauskommen), da ging es mir richtig dreckig, ich war dauernd überreizt und gestresst. dann kommt jetzt ein umzug, der es in sich hat (von 104 auf 75 qm...), eine neue umgebung - ich glaube, das macht es erst mal nicht besser. ich bin aber so groggy! ich komme morgens nicht aus dem bett (oft übernimmt mein mann, der arbeitet schicht und so kann ich wenigstens eine dreiviertel stunde noch mal IN RUHE schlafen...) und bin abends ab 18 uhr im wachkoma. wenn der kleine dann im bett ist (20~21 uhr) bin ich so FROH, mal "frei" zu haben, dass ich dann immer noch stundenlang wach bin, es ist einfach so toll, mal nicht vor jedem handgriff überlegen zu müssen, wie ich den kleinen mann beschäftige. der will nämlich dauerprogramm. hinlegen, spielen? - forget it, liegen ist langweilig! alleine setzen macht er noch nicht. frei sitzen geht ganz gut, aber ist noch nichts auf dauer. im manduca auf dem rücken geht eine weile oder im tt tragen, aber vorne ist oft ungünstig, da kann ich nicht arbeiten.
jetzt richten wir unsere neue wohnung ein und planen quasi ein riesen-familienbett, also unser 2x2-meter-teil und ein kinderbett an meiner seite direkt angeschlossen. einige muttis berichten, dass ihr kind auf einmal, als es ausquartiert wurde, besser geschlafen hat, aber ich will ihn nicht ausquartieren! "früher" hat er die ganze nacht in seinem bett gepennt mit stillunterbrechungen und ab dem ersten stillen nach sonnenaufgang bei mir angekuschelt. das hätte ich soooo gern wieder zurück! aber was, wenn *ICH* seinen schlaf störe und ein kinderbett in einem kinderzimmer (wir müssen allerdings mit kinderzimmer und meinen arbeits-/lernbereich kombinieren
wird das wieder anders? ich möchte so gerne unser familienbett beibehalten, aber ich werde langsam zum total genervten, ungeduldigen, fahrigen ätz-zombie....
lg udn danke fürs zulesen - sorry, ist sehr lang geworden...
rm





