Einschlafen/Durchschlafen ohne Mama+Stillen ... wann, wie?!?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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sabri
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Einschlafen/Durchschlafen ohne Mama+Stillen ... wann, wie?!?

Beitrag von sabri »

Hallo...

Ich wusste nicht ob ich das hier oder ins Stillforum packen soll... Ich wär voll froh wenn ihr mir was schreibt!!! Wird wohl aber etwas lang, und nicht ganz geordnet weil ich mal drauf los schreibe!

Also ich hab da mal ne komplexere Frage bzw. möchte einfach nach euren Erfahrungen fragen.

Mika ist knappe 22 Monate und schläft nur mit mir ein, an der Brust. Wir schlafen auch alle 3 zusammen, was schön und praktisch ist. Nachts braucht er die Brust nur um aufs Klo zu gehen. (Er wird so 2 mal wach, manchmal weniger, und dann still ich ihn und halte ihn stillend ab. Bin froh dass ich das irgendwann rausgefunden hab, denn als ich ih nicht-stillend abgehalten hab, gabs oft Theater, einfach weil es ihn genervt hat dass er muss/aus dem Bett raus muss :roll: aber mit Busi klappt das gut.)

Also es ist so... Ich habe einen enormen Freiheitsdrang, bin auch noch recht jung denk ich und will so gerne mal wieder abends weg gehen und Freunde treffen und sowas. Ich denke es würde mich generell auch so viel entspannter machen wenn ich mal mehr Ausgleich hätte... Ich möchte auch generell nicht so abhängig sein dass er eben nur mit mir schlafen kann.

Um es mal klarzustellen, ich möchte Mika NICHT nachts abstillen und auch nicht erreichen dass er jetzt immer ohne mich schläft, alleine einschlafen muss geschweige denn ihn irgendwie ausquartieren.


Ich wär einfach nur mordsglücklich wenn er mal mit Johny einschlafen und durchschlafen könnte (er müsste ja dann auch mit ihm die Nacht allein verbringen wenn ich weg wäre).

Wir haben es noch nie ernsthaft versucht aber ich weiß auch nicht wie ich es anstellen soll... Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, ich kann mir nicht vorstellen dass es ohne Geschrei une Weinen und absolut Aufgelöst-Sein gehen soll ohne mich!! Nichts geht über mich und nichts geht über Busi! (Er ist super Brust-fixiert, wenn er will dann will er und NIX hilft. Z.B. letzte Nacht wollte er sie garnicht mehr loslassen, ich musste ihn zwingen eine Pause zu machen und hab sie ihm 10 Minuten "weggenommen" weil es echt SO unangenehm wurde, dass ich aus der Haut gefahren bin, er hat nur durchgeschrien und geweint und "Busi!!!!" gerufen, das ist die absolute Seltenheit bei uns, aber nur als Beispiel!!).

Wir wollen es jetzt mal versuchen aber ich bin mir sicher zu wissen dass es nicht gehen wird, ich hab da schon so ne negative Einstellung dazu. Was ich mir denke, dass ich aus dem Haus muss, solange Mika weiß dass ich da bin, gehts schon sicher nicht!!

Also was ich eigentlich fragen will, wie krieg ich das hin, wie stell ich das an dass er a) mit Johny einschläft und b) mit Johny aufs Klo geht und danach WEITERSCHLÄFT wenn er muss, bzw. eben die Nacht mit ihm verbringt.



Die anderen Tage wenn ich nichts unternehmen will mach ich das doch auch gerne weiter, ich hab da gar kein Problem mit!! Aber ich hätt so gern mal einige Abend für mich :-(((( manchmal macht mich das sehr fertig weil ich das Gefühl hab es wird sich nieee etwas änder bis er 4 wird, ich krieg schon Horrorvisionen.


***


Wie war das bei euch, ihr Einschlafstillerinnen, wann ging es auch mal ohne euch und wie?

Ach ja, wir haben keinen Schnuller... so ich schick jetzt schnell ab :oops: :? :roll: :?: :|
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Sternenfaengerin
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Re: Einschlafen/Durchschlafen ohne Mama+Stillen ... wann, wie?!?

Beitrag von Sternenfaengerin »

ich kann dir garnix produktives sagen, aber du brauchst dich doch nicht schämen... es ist doch schön, dass du nach einer lösung suchst, die für alle zufriedenstellend sein soll und eben auch für dich!... ich konnte jetzt nicht einfach wegklicken...!!!
neroli

Re: Einschlafen/Durchschlafen ohne Mama+Stillen ... wann, wie?!?

Beitrag von neroli »

ich find nach 22 monaten hat man schon mal ein anrecht drauf, seinen freiheitsdrang auszuleben :mrgreen:

ich würds einfach probieren - also geh einfach mal weg - vielleicht so, dass du im akutfall relativ rasch daheim bist...

vielleicht richtest du eine flasche mit wasser, die er trinken kann wenn er busi verlangt...

ich wünsch dir alles liebe und viel glück bei deinem vorhaben...
jusl
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Re: Einschlafen/Durchschlafen ohne Mama+Stillen ... wann, wie?!?

Beitrag von jusl »

Ich würde einfach noch ein ganz kleines bisschen warten ;-) Dein Sohn ist schon 22 Monate - die Wahrscheinlichkeit, dass er in den nächsten Wochen oder Monaten ganz von allein durchschläft ist doch total hoch. Jetzt wo er schon "so alt" ist, Ihr es sozusagen schon bis hierher geschafft habt, würde ich keine Experimente mehr starten, sondern einfach entspannt und fröhlich abwarten, bis es ganz bald von alleine geht. Und dann kommen noch 60 Jahre feiern ;-)

LG,
Julia
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Alexandra75
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Re: Einschlafen/Durchschlafen ohne Mama+Stillen ... wann, wie?!?

Beitrag von Alexandra75 »

Hallo Sabri,

meine Lina ist jetzt auch 22 Monate alt und wir haben bis vor 7 Tagen noch einschlafgestillt (seit 22 Monaten) und auch tagsüber mal angelegt.

Lina kennt nur mich und "Bubu" zum einschlafen, was immer ganz entspannt ablief. Für sie und für mich war (ist) schlafen gehen immer etwas ganz positives - sie hat sich richtig in die Brust gedrückt, getrunken - dann "andere Seite" gefordert und ist dann an der anderen Brust entspannt eingeschlafen. Ich habe währenddessen gelesen und oft die Zeit vergessen und so konnte sie schön lange schmusen. Wir praktizieren das Familienbett - Lina schläft also direkt neben mir. Nebenbei für alle Mamis die Angst haben das Familienbett und Brustgeben-nach-Kindesbedarf dazu führt das die Kinder nie durchschlafen: Lina hat mit ca. 1,5 Jahren ganz von alleine plötzlich durchgeschlafen und war davor auch so ein extrem Trinker: 0-7 Monate ca. jede Std. die Nacht, bis 1,5 Jahre 3 - 6 mal die Nacht.

Ich gehe einfach mal davon aus, dass fast jede Stillmama mit zunehmendem Alter ihres Stillkindes irgendwie unter Druck steht, wann denn endlich Schluss ist.

Zum einen habe ich mich manchmal selber unter Druck gesetzt. Total paradox ist das: Ich liebe das Stillen eigentlich bedingungslos und doch war da immer öfter so eine kleine Stimme die meinte "ohje nachher will sie mit 5 noch einschlafgestillt werden...." wieder andererseits macht es mich so glücklich und kann doch gar nicht falsch sein. Wiederum manchmal meinte eine Freundin "man mit Dir kann man ja nie ins Kino gehen...
Am schlimmsten empfand ich aber meinen Mann, der, wenn wir Differenzen hatten, meiner Meinung nach, oft wie eifersüchtig reagierte. Ich hatte dann oft Bauchschmerzen wenn Lina die Spannungen zwischen uns merkte und als Folge davon erst recht Mamaanhänglich wurde und die Brust verlangte, was wieder ihn reizte bzw. ihn sich fühlen ließ alleine gehen eine Frauenfront dazustehen.
Ebenso wünschte er sich Lina auch mal ins Bett bringen zu können ohne das diese nach Mama und Bubu schreit...

Ich verstehe uns alle Drei und finde wir haben alle irgendwie recht, nur mich hat es mürbe und weinerlich gemacht weil ich nicht wusste wie ich alledem gerecht werden sollte: Wieso ist so ein tolles Gefühl, wie sein Kind zu stillen, so falsch bzw. wirft so viele unnötige Probleme auf.

Also habe ich eigentlich doch gegen meinen Willen beschlossen abzustillen und doch auch wieder mit meinem Willen wenn man so sagen darf - eben weil die Angst da ist/war das Lina nicht alleine abstillt sondern mit 5 immer noch einschlafgestillt werden will.

Letzte Woche Freitag - nachmittags im Freibad - habe ich das letzte mal gestillt und bin grad den Tränen nahe weil es mir so fehlt.

Entschuldige Sabri ich schweife wohl total ab wollte Dir aber auch damit klar machen wie wichtig bei uns da stillen war - ebenso wie bei Dir - zum einschlafen und wie problemlos es jetzt doch läuft.

Es stellte sich mir also die Frage wie soll ich das angehen - noch dazu weil ich gar nicht selber zu 100 % dahinter stehe.

Besagten letzten Stillfreitag hat Lina das erste mal bei Oma, ohne mich, übernachtet und es ging problemlos. Das war dann der ausschlaggebende Punkt aufzuhören weil Lina es auch ohne aushalten kann und es wohl nur ein Ritual ist (selbsteinred :-) ).

Am nächsten Tag habe ich dann ganz einfach Lina die Sachlage erklärt, ich wollte nicht einfach so aufhören und sagen "Bubu ist bäh und gibt’s nicht mehr".

Also erklärte ich ihr das sie schon richtig essen und trinken kann und der Bubu eigentlich für die ganz kleinen Babys da sei. Auch das ich gut verstehen kann das es toll ist mit Brust im Mund und lecker Milch einzuschlafen und das sie sich aber jetzt als Ausgleich dafür ein Einschlafkuscheltier aussuchen darf. Das haben wir dann auch getan - sie liebt gerade Pferde und so wurde es ein Pferd...unser neues Heia-Pferd :-) .

Tagsüber konnte ich schon immer vom stillen, wenn es mir nicht reinpasste, gut ablenken. Dann kam also die Schlafenszeit...alle Rituale wie üblich und ab ins Bett.

Das Heiapferd war schnell vergessen und "Mama heia Bubu" war gefordert. Wieder erklärte ich das der Bubu ja nun nicht mehr zum einschlafen da ist sondern um die ganz Kleinen mit Milch zu versorgen. Logisch war das piepegal und Lina wollte Bubu.

Ganz ehrlich haben wir beide geweint aber ich bin hart geblieben und fand es auch wichtig und richtig das wir beide Traurig waren und sind. Es ist doch ein großer Schritt weg vom stillen - für sie wie für mich.

Das hört sich vielleicht total bescheuert an aber sie hat mich, und ich habe sie, einfach in die Trauer miteinbezogen und auch genauso offen wie sie zugegeben das ich es doof finde. Und es hat funktioniert.

Schmusen und Hand an der Brust und ganz nah bei mir sein bleibt ja weiterhin...das kann ich ihr nach so intensiver Nähe nicht auch noch sofort nehmen - sagt mein Bauch zumindest. Bzw. ich glaube diesen Näheentzug würde ich selbst nicht verkraften, nicht so von 0 auf 100.

Am nächsten Tag gab’s auch nochmals Tränen - wieder von uns beiden und seither schläft sie problemlos ohne stillen ein. Ich habe früher nach dem Brust aus dem Mund ziehen meistens den Schnuller gegeben und den gibt’s jetzt halt gleich ansonsten ist es die gleiche Einschlafposition. Ich kann auch nicht mehr dabei lesen mit Licht sondern jetzt muss ich es ganz dunkel machen und abwarten bis sie eingeschlafen ist.

Heute habe ich es sogar gewagt sie an einer Brust im Bett nuckeln zu lassen und habe gefragt "und kommt noch was raus für ein schon großes Baby?" und sie hat sofort losgelassen und "Nein" gesagt - hat dann "andere Seite" gefordert und dort der gleiche Ablauf.
Sie hat dann die Brust selbst wieder unter dem Nachthemd versorgt und meinte "hause" - was bei Ihr wohl soviel heißt das der Bubu jetzt heimgegangen ist.
Obwohl ich gleich noch ein bisschen Pumpen muss weil ich härtere Stellen spüren.


Was soll ich sagen...ich bin froh das es doch so einfach ging aber trotzdem darüber gar nicht glücklich weil es mir total fehlt. Mit einem Kind zu schmusen, es an sich zu drücken ist einfach nicht das Gleiche wie zu stillen - ganz und gar nicht. Vielleicht fehlt mir aber auch einfach nur das Prolaktin als Glücksdroge :-).

Eigentlich war ich gerade nur im Netz um mich zu informieren, was denn mit der noch vorhanden Milch in der Brust nach dem abstillen passiert und bin darüber über Deinen Beitrag gestolpert :-).

Habe wohl ziemlich ausgeholt hoffe aber es ermutigt Dich ein wenig. Das soll keine Anleitung sein es genauso zu machen - jedes Kind ist anders. Ich denke aber mit 22 Monaten kann man sich seinem Kind schon richtig gut mitteilen - vielleicht ist das aber auch bei jedem Kind verschieden.

Ohne Tränen und Wut wird’s nicht gehen - bei Dir auch nicht, sonst stände Dein Beitrag nicht hier :cry: ...also habt Ihr Euch Gegenseitig die unsicher, traurig und wütend sind - das ist auch schon tröstend empfand ich!

Liebe Grüße

Alexandra
Lina *18.10.2007 seit 07.08.09 abgestillt aber immer noch familiengebettet :-))
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Re: Einschlafen/Durchschlafen ohne Mama+Stillen ... wann, wie?!?

Beitrag von jusl »

Ohne Tränen und Wut wird’s nicht gehen - bei Dir auch nicht, sonst stände Dein Beitrag nicht hier
Naja, wer kann schon hellsehen? :wink: Bei meiner Tochter z.B war es so: am 2. Geb. noch kompletter nächtlicher Stilljunkie, mit 2 1/4 schlief sie völlig ohne mein Zutun plötzlich durch. Solchen Entwicklungsschübe sind nicht sooo selten, denke ich (und ich war im Nachhinein sehr froh, dass ich nicht vorher versucht hab, dran zu "schrauben")

LG;
Julia
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Alexandra75
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Re: Einschlafen/Durchschlafen ohne Mama+Stillen ... wann, wie?!?

Beitrag von Alexandra75 »

Guten Morgen Julia,

ich glaub für´s abwarten bin ich zu feige :oops: und noch eine Woche und noch ein Monat und noch ein Jahr...

Jetzt ist es durch, sie fragte zwar grad wieder nach der Brust aber als ich sagte das wir Frühstücken rannte sie schon laut "Müüüüsli" rufend in die Küche :D


Achso Dein zietierter Satz ist nicht auf das Kind bezogen sondern auf die Mama, sprich sie wird genauso traurig sein denke ich nicht nur das Kind :7:

Müde Grüße

Alexandra
Lina *18.10.2007 seit 07.08.09 abgestillt aber immer noch familiengebettet :-))
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Re: Einschlafen/Durchschlafen ohne Mama+Stillen ... wann, wie?!?

Beitrag von thea »

Liebe Sabri,
ich kann nur eingeschränkt Tipps geben, mein Sohn ist erst 7 Monate alt.
Aber: Er schläft nur mit Brust oder getragen ein - wenn ich da bin.
Ich muss meine Examensarbeit schreiben und mich auf Prüfungen vorbereiten, mein Freund ist dann Vormittags etwa 4 Stunden allein mit Lars. In diese Zeit fällt auch (ein) Mittagsschlaf. Am Anfang hat sich mein Freund nicht getraut, sich mit ihm hinzulegen und ist jeden Tag mindestens 1 Stunde mit ihm spazieren gegangen. Irgendwann hatte er aber keine Lust und hats zu Hause probiert. Die beiden haben sich also ins Bett gekuschelt, Lars hat einmal ehhehh (so ganz kurzes Meckern, wirklich nur zweisilbig) gemacht, sich an seinen Papa gekuschelt und geschlafen. Seitdem klappt es so. Natürlich nur, wenn ich nicht da bin. :wink:
Soweit zum Mittagsschlaf.
Abends haben wirs uns noch nicht ohne Brust getraut in letzter Zeit. Aber dann wollte ich mit meiner Freundin joggen gehen, habe micht extra erst für 21 Uhr verabredet, weil Lars da eigentlich immer schläft. :mrgreen: Von wegen. Genau da hat er plötzlich seinen Rhythmus umgestellt (ok, wahrscheinlich sind wir auch nicht ganz unbeteiligt) und schläft seitdem erst so zwischen halb 10 und 10 ein. Also mussten es die beiden auch abends hinbekommen. Mein Freund hat ihn (draußen) in den Schlaf getragen, ihn dann schlafend abgelegt, sich selbst ganz schnell mit Schuhen und allem ins Bett dazu gekuschelt, und Lars hat kurz die Augen aufgemacht und dann wieder geschlafen.
Ihn nachts wieder zum schlafen zu bringen, klappt schon länger, ich war schon öfter aus (nicht bis so spät, aber bis 1 gehts immer) allerdings sind wir nicht windelfrei, d.h. Lars wird auch nicht richtig wach. Da kann ich Dir keinen Rat geben.
Aber insgesamt kann ich nur sagen: Die Kinder bekommen offensichtlich sehr gut mit, dass Väter nicht stillen können und suchen sich mit denen eine andere Einschlafhilfe. Wenn Dir das Ausgehen wichtig ist, dann probiers mal aus. Du kannst Dich ja auch erstmal in der Kneipe um die Ecke treffen und dann zur Not schnell nach Hause kommen. Außerdem ist Dein Sohn ja schon so groß, vielleicht könnt Ihr ihm ja erklären, dass Du jetzt einen Abend "frei" hast und Papa ihn abhält und einkuschelt.
Berichte mal, wies gelaufen ist, wenn Du Dich getraut hast.
Mich interssiert auch, ob Du Dich entspannen konntest. Die ersten Male konnte ich mich auf Partys echt nicht locker machen und habe ständig auf mein Handy geguckt. :roll:
Thea mit Lars 01/09

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BhITp1
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Fliederfee
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Re: Einschlafen/Durchschlafen ohne Mama+Stillen ... wann, wie?!?

Beitrag von Fliederfee »

hallo sabri: ich habe jetzt mal einen alten Thread von mir rausgesucht.....auf der 2. seite der längere Bericht von mir beschreibt wie es bei mir war, als ich nachts nicht mehr stillte. (Der restliche Thread ist vom ganzen Ende der Stillbeziehung)
Ich hoffe es bringt dir was es zu lesen.
Also mein Tip in kurzformat, warte noch ein wenig ab, dann geht es von ganz alleine.
Hier der Link:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... fliederfee
„Nichts, was aus dir wird, kann mich enttäuschen; ich habe keine
vorgefasste Meinung, was du sein oder tun sollst. Ich habe keinerlei
Wunsch, dich vorherzusehen, nur den, dich zu entdecken. Du kannst
mich nicht enttäuschen.“

Mary Haskell
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daifuku
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Re: Einschlafen/Durchschlafen ohne Mama+Stillen ... wann, wie?!?

Beitrag von daifuku »

Ich hab es einfach versucht. Vor 3 Wochen etwa hab ich Theo im Bett gestillt wie immer, hab ihn dann aber nicht weiternuckeln lassen bis zum Einschlafen, sondern abgedockt. Am ersten abend war er verwirrt, hat kurz protestiert/gemeckert, war aber ganz schnell mit Streicheln zufrieden. Seit dem zweiten Abend läuft das wie am Schnürchen! :shock: Stillen, Abdocken, im Arm halten - Kind schläft ein! Einfach so! :shock: :shock: Jetzt sind wir dabei, dass mein Mann ihn im Arm hält beim Einschlafen (ich darf den Raum noch nicht verlassen, aber das kommt sicher noch 8)), und ich bin optimistisch, dass es bald auch ohne mich klappt.

Probiers einfach aus! Ich hätte auch NIE dran geglaubt! :D
LG von Alex



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