Und ja - sicherlich wird sich sowieso alles noch hundertmal verändern ...
Aber vielleicht gibts ja Ideen oder Anregungen für jetzt.
Momentan ist es so, dass Charlotte den ganzen Tag mit Papa beschäftigt ist. Zwischendurch kommt sie mal vorbei - will Baby beschmusen und auch mal kurz mit mir kuscheln.
Aber ich hab soooo wenig von Charlotte (und umgekehrt), dass mich das richtig traurig macht. Vor zwei Nächten hat sie im Schlaf nach mir gesucht. Wir liegen zwar alle im FB - aber bei 2,90m hat man viel Ausweichplatz und ich lieg mit Magdalene eben auf 90cm. Und Charlotte hat quasi 1m für sich. Sie hat sich rumgerollt und ist nicht wie sonst bei mir angestoßen. Ich konnte nicht hinrutschen, weil ich Dauerstillend "festhang". - So nah und doch so fern.
Also hab ich gestern gemeint, ob sie mit mir ins Bett gehen möchte - und ja. Ich hab also erst noch Magdalena abgefüllt und bin dann mit Charlotte ins Bett. Sie war aber ziemlich aufgedreht und es fast 45 Minuten gedauert bis sie geschlafen hat (heute etwa 30 Minuten). Außerdem will sie mir da ja auch alles Mögliche erzählen was sie so den Tag gemacht hat.
Magdalena hat leider fast die ganze Zeit beim Papa geweint und geschrien. Er konnte sie nicht beruhigen.
Magdalena war auch nicht eingeschlafen wie tagsüber nach beim Stillen.
Ich weiß nun nicht, ob sie es eben dann braucht, sich zu beklagen - aber kaum angedockt war alles wieder gut.
Oder ob sie merkt, in welchem Streß der Papa da ist. Er weiß nicht, wie er sie nehmen soll, beim Rumlaufen tut ihm nach fünf Minuten das Kreuz weh und hinlegen fand sie natürlich auch doof. Das macht ihn auch nicht sehr glücklich.
Ich weiß nun gar nicht was ich - anders - machen soll.
