Eigentlich verstehen wir uns ja super die Bewegungstherapeutin und ich...Doch es gibt ein paar Punkte... Ich hab sie mehrfach auf Blockaden usw. angesprochen (weil ich selbst ständig angesprochen werde) und sie hat ihn überprüft - der Kopf is frei beweglich in alle Richtungen, er hat keine Lieblingsseite usw... Ihrer Meinung nach ok - hatte ja auch bei nem Frühchenexperten (Buchautor von "Frühgeborene") nachgefragt und er meinte das Überstrecken ist auch ein typisches "Frühchending" und viele Frühcheneltern bekommen oft KISS an den Kopf geknallt weil sich die Kleinen überstrecken...Es würde mit der Zeit nachlassen.
Und das tut es! Er hält den Kopf in Rückenlage mittig und gerade (meistens - also es wird!), bringt die Hände ganz gut zur Mitte usw.
Allerdings gibt es noch ein paar (kleine und größere) Defizite in seiner Entwicklung...Hauptsächlich im Schulter-Nacken-Kopf und Arme Bereich.
So - nun waren wir am Montag dort zur Bewegungstherapie und als wir gerade gehen wollten fragt sie mich, ob ich ihn eigentlich viel trage?! (Weil ich immer mit MT da bin nich mit dem KiWa) Ich sagte ihr, der steht bei uns unten im Keller und wird nicht benutzt.
Da sah sie mich so
Ich sagte ihr, es sind durchaus mal 3 Std.
Ich wollte natürlich wissen weshalb und da legte sie los...
Zuviel Schwerkraft wirkt auf die Wirbel, das Kind ist in einer Hockposition, aber es ist noch nicht reif dafür (wenn er mal selbst sitzen kann sei es was anderes) - wenn dann sollte ich die Wiege binden usw. Die menschliche Entwicklung würde vorsehen, dass man vom Liegen in den Vierfüsslerstand kommt, sich dann aufrichtet und dann läuft aber man sollte doch keinen Schritt überspringen! Und ich solle ihr jetzt nicht mit alten Naturvölkern und Damen aus Afrika kommen - denn die würden die meiste Zeit ja arbeiten (gebückt auf dem Feld) und die Kinder hätten somit häufiger die "Bauchlage" auf dem Rücken der Eltern und bekämen somit Entlastung an den Wirbeln und die Kinder hier wären ja eh viel weiter und schneller in der Entwicklung (Laufen usw) als die Kinder dort...
Kurz Luft geholt und schon ging's weiter. Alles was wir erarbeiten würden in der Therapie würde ich mit dem Ständigen Tragen wieder kaputt machen, wär doch für die Katz und ich versuche ihn "gerade" zu bekommen doch durch das Tragen wird er wieder "gestaucht" und "krumm" weil er in sich zusammen sacken würde und was weiß ich. Er hätte ja eh einen schiefen Kopf (ach sie an! auf einmal doch?) und würde seinen linken Arm viel weniger Bewegen...
Ich stand erstmal da und wusste nicht was ich sagen sollte...Irgendwie wurde ich richtig kleinlaut - hab dann nur was von der Anhockhaltung gestottert und wenn man die richtige Trage(weise) hätte usw... wurde alles gleich abgeschmettert.
Ich bin dann gegangen...mit ner rießen WUT im Bauch (weil es sonst heißt, der Zwerg macht sich ganz gut und auf einmal ist sie der Meinung er braucht doch nochmal 10 Sitzungen und auf einmal hat er sooo viele Defizite?!) und nem schlechten Gefühl im Bauch...Ist das Tragen nun wirklich schädlich für ihn, bzw. hindert ihn in seiner Entwicklung? Sollten wir es einschränken? Geht unser Nähebedürfnis über seine Gesundheit? Oder labert sie nur Mist? Könnte ein Fünkchen Wahrheit dabei sein!? Schade ich ihm damit?!
Ach ich bin voll durch den Wind und hab garkeine Lust mehr hinzugehen.
Will ja nur ein normales Kind haben und mit ihm ganz normal umgehen können
Ach... alles doof *schnüff*
Was sagen denn die Experten?
Sorry, dass es so lang geworden ist
asu
