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Elise, ich und unsere Problemchen...

Verfasst: 20.05.2009, 13:55
von Emjoni
Hallihallo!

Ich bin ganz neu hier - und nachdem ich mich wegen einer ungeeigneten Emailadresse ein paar Tage nicht registrieren konnte und nur mitgelesen habe ,würd ich jetzt gerne die Chance nutzen um mir ein paar Sachen von der Seele zu reden..teilweise brauche ich Rat, aber teilweise müssen ein paar Sachen einfach mal nur raus..

Ich heiße Emmy, bin 25 Jahre alt und seit drei Monaten Mama von meiner kleinen Elise.
Elise und ich hatten einen ziemlich guten Start. Vor der Geburt wurde ich hier und da immer mal gefragt ob ich stillen möchte, ich hab die Frage immer gar nicht richtig verstanden..was denn sonst? Ich hab mich damit nie großartig beschäftigt, das war einfach klar. Die Maus wurde mir im Kreißsaal angelegt und auch danach hatte ich nette Unterstützung in den ersten Tagen und Wochen..die Milch kam, Elise trank - alles gut..

Fast alles, denn die Maus schlief immer nach wenigen Minuten ein..ich bekam den Rat sie am Ohr zu streicheln, die Füße zu massieren und mit ihr zu reden, damit sie wach bleibt..ok, gesagt getan..das sollte ich dann möglichst so lange machen, bis sie 6-10 Minuten getrunken hat, damit sie auch von der reichhaltigeren Hintermilch (heißt das so??) genug bekommt..vielleicht ganz vernünftig, aber ich habe leider eine Wissenschaft draus gemacht..Stillen mit Stoppuhr, und dabei immer schön an Elise rummurkeln, damit sie ja nicht zu sehr zur Ruhe kommt.

Dann kam die U3. Die Kinderärztin sagte dann, wenn Elise immer noch (hmm..immer noch ?!?) öfter als alle drei Stunden die Brust braucht, dann solle ich versuchen sie hinauszuzögern..ich hab noch spaßeshalber gefragt, wer dann in der Zeit den Babysitter macht, aber die Ärztin meinte das todernst..also gut..wenn alle drei Stunden reicht dann muss es wohl halt reichen und ich fing an den Tag nach der Uhr zu leben..je später Elise nach dem Stillen ihr Schläfchen hielt, desto später meldete sie sich wieder..also keine Ausflüge mehr (im Tuch oder Wagen wurde immer sofort geschlafen) wenn sie gerade eigentlich hellwach ist. Wenn der nächste Hunger zu früh zu kommen drohte, schnell ins Tuch oder in den Wagen, damit sie nochmal schläft..und pünktlich nach drei Stunden gabs dann die nächste Mahlzeit. Damit das möglich war, musste Elise aber ganz ganz viel trinken bei jeder Stillrunde..also möglichst beide Seiten, je 10 Minuten..so lange wurden Füße massiert im Akkord..Und so absurd das klingt, mir kam das ganz normal vor. Und es hat eine Weile erstaunlich gut funktioniert..Leben im Takt.

Und dann kamen so ein paar Phasen (ich vermute mal ganz stark Wachstumsschub...) wo es einfach nicht klappte..Elise brauchte definitiv deutlich öfter was Nahrhaftes, und das sollte sie natürlich auch bekommen..nur irgendwie war nach einer Stunde noch gar nicht wirklich was da zum trinken..Die Maus konnte saugen und verzweifeln wie sie wollte, da floss nichts..viele viele Stillzeiten endeten mit bitterlichem Weinen..Elise und ich..Manchmal haben wir die Kurve aber auch noch gekriegt, und nach ein zwei Tagen war der Spuk wieder vorbei..
Nur als dann diese Phasen häufiger wurden war ich überzeugt, dass meine Milch versiegt..dem war denke ich auch wirklich so..also musste was geschehen.
Also kamen Stilltee, Malzbier und Sekt (alles gleichermaßen pfui...) auf den Speiseplan, und drei übergroße Mahlzeiten für Mutti pro Tag..Und dann gings richtig los..in Elises genau ausgetüftelte Taktung ( :shock: ) mussten zwei Liter Tee, ein Liter Malzbier, ein Glas Sekt und drei Koch-und Esszeiten eingefiddelt werden.

Äh..das ist jetzt schon fast ein Roman...aber ich muss zugeben, ein paar Kapitel kommen noch...und es wird auch noch absurder bis wir zu dem Teil kommen der sich wahrscheinlich etwas netter liest...ich würd sagen ich geh erstmal mit dem Elischen an die Sonne und schau mal ob dann noch wer etwas mehr von unserer Geschichte erträgt :wink:

Re: Elise, ich und unsere Problemchen...

Verfasst: 20.05.2009, 14:33
von lucca77
Oh je, ich hoffe, Deine Geschichte endet gut? Leider sind die Tipps wie "Stillen alle drei Stunden" noch weit verbreitet, meine erste Hebi vertrat genau dieselbe Meinung. Leider passiert dann spätestens beim ersten Schub genau das, was Du schilderst - das Gefühl, nicht genug Milch zu haben; in der Regel gefolgt vom Zufüttern...

Ich bin auf die Fortsetzung gespannt!

Re: Elise, ich und unsere Problemchen...

Verfasst: 20.05.2009, 15:22
von Iris
Ja, bitte erzähl weiter!

Re: Elise, ich und unsere Problemchen...

Verfasst: 20.05.2009, 16:36
von Emjoni
Es gibt noch kein Ende :wink: Aber ich denke wir sind auf einem ganz guten Weg...

Jedenfalls hab ich ein paar Wochen lang diverse Flüssigkeiten in mich reingewürgt, fast nur noch gekocht und gegessen, und nachdem sich die Lage erst für ein paar Tage entspannt hatte gings eigentlich wieder weiter wie vorher..es war nur noch ein hektischen Jonglieren zwischen 'ich muss essen', ' ich muss noch ein Malzbier trinken', 'die Milch muss fließen', 'ich muss noch irgendwie eine halbe Stunde rumkriegen' usw..Spaß ist was anderes..

Und dann kam noch dazu bzw. das Problem hatte ich eigentlich von Anfang an: ich habs noch nicht auf die Reihe bekommen, ohne mir selbst einen riesen Stress zu machen, in der Öffentlichkeit zu stillen...manchmal hats schon ganz gut geklappt, es gab aber auch echt blöde Situationen..und das wird nicht gerade leichter, wenn das kleine Würmchen manchmal einfach nur panisch wird weil entweder Mama die Panik durch Anspannung provoziert oder mal wieder keine Milch kommt..

Und so hab ich dann den eh schon angespannten Tagesrythmus auch noch darauf getrimmt, dass ich möglichst zu jedem Hunger zu Hause bin, oder wenigstens irgendwo wo ich mich halbwegs zurückziehen kann..das war dann fast der Todesstoß für meine Lust aufs Stillen..zumal Stillen ohne jede Abschottung von Umwelteinflüssen (Papa, Telefon..Straßenlärm) auch schon nicht mehr möglihc war, weil Elise mittlerweile immer wenn sie mal wegen Ablenkung abdockte panisch wurde..

Mich in der Bude zu verbarrikadieren während ich doch nur immer weiter verkrampfe - das ging dann wirklich an die Nerven..
Und auch wenn das durch meine Plauderei hier jetzt vielleicht anders wirkt, ich bin ziemlich schüchtern..ich hab mich noch nicht einmal getraut eine Stillberaterin anzurufen.. :oops: Stattdessen bin ich in den nächsten Laden gestapft, habe tausend Fläschchen und Milchpulver gekauft und war fast schon am Wasser abkochen..irgendwie hab ich mich dann kurzzeitig doch nicht getraut meine Tochter so zu verraten und hab das Projekt Abstillen nochmal verschoben.und dann kam gottseidank ein Trageworkshop, bei dem die Kursleiterin mit einer Schwangeren übers Stillen redete und ich hab gelauscht..und da viel immer mal das Wort 'Stillbeziehung'.

Und das hat mich dann endlich mal zum Nachdenken gebracht..Stillbeziehung..ich hab zu dem Zeitpunkt eine Stillbeziehung mit meiner Uhr, meinem Getränkemarkt, meinem Herd und noch ein paar anderen Sachen geführt..aber nicht mit meiner Tochter :cry:

Das war dann der Punkt des Umdenkens..ich hab angefangen auf Elise zu schauen ob sie Hunger hat..und nicht auf die Uhr..und gibt Elise jetzt endlich vor wann sie satt ist oder keinen Durst mehr hat..nicht mehr die Uhr..und das Malzbier hing mir so zum Hals raus, das hab ich weggelassen und meinen Brüsten geflüstert sie mögen bitte auch ohne weitermachen..ebenso beim Sekt..denn das abendliche Glas während eines Stoßgebetes dass Elise nicht doch noch einmal aufwacht - das ist ja auch Humbug..

Und siehe da..es klappt.. :) Ich kanns immer noch kaum fassen. Aber endlich lerne ich, wann mein Mädchen Hunger hat..und wann nicht mehr. Es tut mir zwar wahnsinnig leid um die verlorene Zeit, denn das hätte ich wirklich schon eher lernen können, aber ich könnt hüpfen wenn ich merk, dass es jetzt ganz gut funktioniert..manchmal vertue ich mich, aber das ist kein Beinbruch.

Aber es ist sooo schön! Elise hat sich total entspannt! Wenn mal gerade kein Sturzbach Milch in sie reinströmt, dann nuckelt sie ganz geduldig weiter. Wenn sie ne Pause braucht, dann macht sie die..und ich kann es noch kaum fassen, aber es fühlt sich wirklich so an, als würde sie jetzt mehr trinken. Sie trinkt länger, ruhiger - und man glaubt es kaum, der nächste richtige Hunger kommt fast erst nach drei Stunden :lol: Ich denke jetzt wo es wärmer wird wird auch immer mal der Durst sich melden, aber das kriegen wir auch noch hin..So weit also erstmal ganz gut. Milch ist da, mein Stresslevel hat sich deutlich gesenkt, eine Stillbeziehung entwickelt sich langsam, zumindest freue ich mich inzwischen fast immer auf das nächste Mal :D ..ich trinke wieder ganz normal Wasser (hatte fast vergessen wie lecker das ist...) und esse gut, aber dann wann es passt..

Probleme bereitet mir allerdings immer noch das Stillen unterwegs..dazu muss ich mich dann später mal auslassen..Elise ist gerade glaub ich zu Recht der Meinung, dass ich hier jetzt lang genug geschrieben habe.. :wink:

Re: Elise, ich und unsere Problemchen...

Verfasst: 20.05.2009, 17:40
von Iris
Heieiei, Emmy, da hast du ja was hinter dir! Du hast einen Riesen-Stress bekommen durch die unsinnige Aufforderung, einen bestimmten Stillabstand herzustellen. Vielleicht sollte dein Arzt deine Zeilen mal zu lesen bekommen. :wink:
Aber du bist ja wirklich auf dem absolut richtigen Weg: Stille einfach nach Bedarf. Da musst du auch nicht viel nachdenken, sondern immer dann, wenn deine Elise irgendwie fordernd wirkt, die Brust anbieten - wenn sie sie nimmt, war's das, wenn nicht, braucht sie halt was anderes. Es ist wirklich ganz einfach.
Die sog. Stilltipps vieler selbsternannter Experten führen meist nur zu Konfusion und Stress. Sie meinen es gut - á la: "Die Mutter muss doch auch mal einen Freiraum für sich haben"... Doch deine vermeintlichen drei Stunden Freiraum waren gefüllt mit Sorge, Ablenken eines unglücklichen Kindes und dann auch noch Essenn und Trinken gegen deinen fehlenden Hunger und Durst. Was wäre, wenn das von der Natur so gewollt wäre? Der Mensch wär ausgestorben, weil keine Mutter das lange durchgehalten hätte. Du brauchst eigentlich auch keine sog. Milchbildungsförderer nehmen, schon gar keinen Sekt - Alkohol wirkt nämlich sogar eher hemmend. Die Wirkung von Stilltee und Malzbier ist auch nicht erwiesen. Trinke einfach nach Durst, was du magst (außer Alkohol natürlich und Kaffee/Schwarztee nur in Maßen). Iss, was du brauchst - das sagt dir dein Körper normalerweise auch.
Vielleicht findest du ja Rückhalt in einer Stillgruppe in deiner Nähe.

Re: Elise, ich und unsere Problemchen...

Verfasst: 23.05.2009, 04:41
von Mira
Oh, das ist ja mal ein ganz anderer Bericht.
Ich finde es einfach wunderbar, wie du eure Stillbeziehung entwickelt hast und wie du auf deinen Bauch und auf dein kleines Mädchen hörst.
Bestimmt macht ihr so weiter, jede Beziehung ist auch mit Arbeit verbunden, und hier siehst du ein wunderbares Ergebnis!

Weiter so! :daumenhoch:

Re: Elise, ich und unsere Problemchen...

Verfasst: 23.05.2009, 23:07
von Emjoni
Sodele..ein paar Tage sind vergangen und ich finde wieder Zeit um noch mehr zu schreiben :D

Eine Stillgruppe ist in Arbeit, ich werd am Dienstag mal bei einer vorbeischauen..und das mit dem Alkohol ist ja ein Ding..der Tipp kam von meiner Hebamme, und eigentlich hatte ich auch das Gefühl, dass es gewirkt hat...ich glaube aber auch, dass einige Milchbildungstipps gerade deshalb wirken, weil man sich darauf verlässt und dadurch etwas entspannt..

Heute ist das abendliche Stillen leider wieder etwas ausgeartet, Elise hat richtig gestreikt. Ich glaube mittlerweile nicht mehr, dass es an zu wenig Milch liegt. Wenn sie dann doch mal kurs angedockt hat dann konnte ich richtig sehen wie die Milch fließt..jetzt gilt es also die wirkliche Ursache herauszufinden. Aber das schaffen wir schon.

Mein hauptsächliches Problem liegt zur Zeit noch beim Stillen in der Öffentlichkeit. Ich kann es mir nicht vollständig erklären, aber ich habe da echt ein Problem mit..da kommt der ganze Stress wieder, den ich zu Hause mittlerweile gut ablegen kann. Ich hab immer das Gefühl, ich würde andere stören, peinlich berühren..das mag ja auch sein, aber ich will mich dadurch wirklich nicht einsperren lassen. In Situationen wo ich sowieso nicht ausweichen kann klappt es allerdings immer gut. Im Zug zum Beispiel. Wir fahren viel Zug (kein Auto..) und wo soll ich denn da hin..also stille ich an meinem Platz und basta, funktioniert. Aber wenn ich in der Stadt unterwegs bin dann weiß ich nicht so richtig wohin..einfach auf eine Bank setzen? Ist mir zu ungeschützt..in eine Umkleidekabine? Da fühle ich mich selten dämlich..
Und wenn ich bei Freunden bin ist es fast am schlimmsten..ich bin die erste Mutti in meinem Umfeld, und alle haben (inklusive mir) da noch ziemliche Berührungsängste. Meist führt eine Stillrunde zu peinlichem Schweigen, zu Anspannung bei mir - und dann ist eigentlich vorprogrammiert, dass Elise sich davon auch anstecken lässt..
Ich habe mir vor einer Weile schon ein Stilltuch gekauft, aber erstens komme ich damit nicht so richtig zurecht und zweitens will ich mich eigentlich gar nicht verstecken. Jetzt habe ich mir endlich mal ein paar Stilloberteile gegönnt, vielleicht kann ich damit besser stillen ohne mich fast ganz ausziehen zu müssen..und wir üben..auf der Parkbank nebenan, an der Uni in ruhigen Innenhöfen, in Cafes in einer geschützten Ecke. Und im Tragetuch :D , aber das ist noch eine ziemliche Hampelei und danach muss ich erstmal neu binden..allerdings behersche ich auch nur die WXT sicher genug, um da überhaupt so Experimente zu machen. Am Känguruh üben wir noch, aber das fällt mir auseinander sobald ich Elise ein bissel runterlassen will bzw. wenigstens das Tuch lockern will damit sie nach links oder rechts kann..

Es ist halt merkwürdig. Ich würde so gerne stillen wo auch immer ich gerade bin, aber ich trau mich nicht. Und wo sind denn eigentlich die ganzen stillenden Frauen? Ich habe das Gefühl es verstecken sich alle und ich müsse es deswegen auch tun. Ich wohne in einem sehr kinderreichen Stadtteil, eigentlich müsste hier an jeder Straßenecke gestillt werden. Aber in den letzten drei Monaten habe ich sage und schreibe einmal eine Frau mit Baby an der Brust gesehen.

Ich könnte ein paar Vorschläge gebrauchen, wie ich halbwegs dezent stillen kann, ohne dafür ins Kämmerlein zu gehen..wie habt ihr euch daran gewöhnt? Oder wars von Anfang an gar kein Problem?

Ich ärger mich immer selber über den Stress den ich mir mache. Eine stillende Frau ist halt definitv ein Hingucker und von Fremden ernte ich eigentlich immer ein richtig herzliches Lächeln wenn ich Elise stille. Aber auch diese positive Aufmerksamkeit macht mich nervös. Eine Freundin von mir sagte mir neulich auch, sie wisse nicht recht wo sie hingucken soll..Diskret wegschauen geht nicht wirklich wenn sonst keiner da ist..Draufstarren will sie aber auch nicht. Ich weiß auch nicht was ich ihr sagen soll. Einerseits möchte ich mich beim stillen ganz auf Elise konzentrieren, andererseit würd ich Gespräche ja schon gerne weiter führen..Schwierig...und ganz schön wirr ist das jetzt geworden.

Ich bin im Moment erstmal froh, dass ich weite stillen möchte und werde, das gibt mit eine ordentliche Portion Mut und Sicherheit. Aber dennoch fühle ich mich oft wahnsinnig hilflos und bloßgestellt.. :oops:

Re: Elise, ich und unsere Problemchen...

Verfasst: 27.05.2009, 10:00
von Emjoni
Ich vermute, ich bin hier etwas zu wortreich reingeplatzt :oops:

Ich erlaub mir trotzdem mal mich selbst zu schubsen und hoffe dass vielleicht doch noch jemand meine Romane lesen mag und vielleicht ein zwei Tipps für mich hat :)

Re: Elise, ich und unsere Problemchen...

Verfasst: 27.05.2009, 11:44
von Mira
Hallo Emjoni,

ich habe keine Tipps für dich, freue mich aber über dein Engagement!

Wie war es in der Stillgruppe?

Zum Üben in der Öffentlichkeit könntest du dich ja mit weiteren stillenden Müttern verabreden.
Wäre schön für dich, wenn du in der Stillgruppe jemand aus deiner Nachbarschaft kennenlernen könntest.

( :D Dann geht ihr hinaus und stillt an jeder Straßenecke, bis weitere Stillende dazu kommen? :D )

Re: Elise, ich und unsere Problemchen...

Verfasst: 27.05.2009, 11:55
von Kattamama
Ich hab mir anfangs einige Stilltops gegönnt, da ist beim Stillen kaum etwas von der Brust sichtbar. Seit ich selbst schon ein wenig lockerer bin, schiebe ich aber oft auch das normale T-Shirt bis knapp über die Brustwarze hoch, klippse den Still-BH auf und lege das Baby an. Sofern mein Kind dann nicht ewig rumzappelt und an- und abdockt (er ist aber schon 10 Monate alt) ist von der Brust kaum etwas sichtbar. So kann ich ganz gut in der Öffentlichkeit stillen, ohne mir viel dabei zu denken. Ansonsten kann ich dir nur empfehlen, es immer wieder auszuprobieren, jedesmal sinkt die Hemmschwelle weiter ;-)