Muttermilch---schonmal getestet?

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rosenholz
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Muttermilch---schonmal getestet?

Beitrag von rosenholz »

Ich weiß nicht, ob die Frage schonmal aufgetaucht ist
(wann? wo?)

Man bekommt immer zu hören, daß man mit 6 Monaten zufüttern soll,
oder höchstens bis 8 monate voll stillen darf (Kinderarzt)

Das Kind bekommt nicht genug Nährstoffe, und vor allem
das Eisen wird immer wieder angesprochen.

Wenn man doch weiter (fast) voll stillt, wird beim Kind der Eisenwert bestimmt.
Der könnte ja zu nieder sein.
Ob andere Werte bestimmt werden, weiß ich nicht.

Wurde schonmal die Muttermilch im Labor "getestet"?

Sind genug Nährstoffe drin?
gibt es Studien dazu?

Oder ist es doch nur weiß gefärbtes Wasser? :mrgreen: :zwinker
Sagittaria
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Re: Muttermilch---schonmal getestet?

Beitrag von Sagittaria »

Ist die Frage ernst gemeint?

Ich hab das Buch von Julia Reiss, da ist ganz viel dazu zusammengefasst:

http://www.amazon.de/Stillen-Muttermilc ... 3639000447
LIEBE Grüße,
Denise, Anna (12/2007), Mika (05/2010), Jonathan (08/2013) und Lebens/Liebespartner Thomas

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finn
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Re: Muttermilch---schonmal getestet?

Beitrag von finn »

Mein Sohn wurde mehr oder weniger über ein Jahr vollgestillt (er hat mal probiert, aber das wars dann auch schon). Aus ihm ist was geworden - für mich der beste Beweis, dass in der Muttermilch genug Nährstoffe sind. Da braucht es meiner Meinung nach keine wissenschaftlichen Studien oder so, hab hier ja den lebenden Beweis!
Liebe Grüße von mir mit den Jungs (12/06 und 10/09)
rosenholz
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Re: Muttermilch---schonmal getestet?

Beitrag von rosenholz »

ja, die Frage ist ernst gemeint,
weil ich mich frage, warum man das immer wieder zu hören bekommt.
Es wird oft davon geschrieben, daß Kinderärtze, Apotheker, ... diese Meinung haben.
Nur, wo kommt die her?


(nur das mit dem weiß gefärbtem Wasser ist ein Scherz)
Sagittaria
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Re: Muttermilch---schonmal getestet?

Beitrag von Sagittaria »

Mäuselein hat geschrieben:Nur, wo kommt die her?
Von "verlässlichen" Quellen wie der DGE, Vertretern von Onkel Hipp und Tante Milupa und so :roll:
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rosenholz
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Re: Muttermilch---schonmal getestet?

Beitrag von rosenholz »

Wenn dem so ist, müßte aber ein kinderarzt es besser wissen.

ich hab immer nur 6 Monate gestillt, weil auch die Hebamme
es mir so gesagt hat.

Jetzt weiß ich es besser :D
Sagittaria
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Re: Muttermilch---schonmal getestet?

Beitrag von Sagittaria »

Nee, die lernen das im Studium gar nicht :|
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~Anna~
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Re: Muttermilch---schonmal getestet?

Beitrag von ~Anna~ »

Sagittaria hat geschrieben:Nee, die lernen das im Studium gar nicht :|
Und wenn sie mal so "Säuglingsernährungsseminare"besuchen, dann sie die oftmals sponsored by Hipp und Co. Nicht selten verbreiten Kiä ihre persönliche Meinung zum Stillen und viele Mütter richten sich danach, denn wenn der Doktor es so sagt, dann wird es shcon stimmen.
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Re: Muttermilch---schonmal getestet?

Beitrag von Juliamama »

Also bei unserem KA lag mal was vom Niedersächsischem Landesgesundheitsamt aus, da konnte man sein Mumi testen lassen. Ich habe da hingeschrieben und eine Flasche und einen Kühlpack bekommen. Mit genauer Anweisung, wieviel mind. benötigt wird und wann/wie ich es zurückschicken soll. Hat nix gekostet und das Ergebnis kam nach ca. 4 oder 6 Wochen (Stilldemenz läßt grüßen :D :D :D )
Jedenfalls war mein Kind da schon etwas über 6 Monate und voll gestillt und die Kernaussage war:
Entsprechend dem derzeitigen Wissenstand ist damit Ihre Muttermilch sehr gut für Ihr Baby geeignet.

Allerdings ging es in der Studie da um die Schadstoffbelastung. Aber es gibt schon Studien, die eben nicht von Onkel Hipp und Co gesponsert werden.
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Re: Muttermilch---schonmal getestet?

Beitrag von Pips »

Sagittaria hat geschrieben:Nee, die lernen das im Studium gar nicht :|
Diese Aussage ist richtig! Wobei in meinem Pädiatrie Lehrbuch eine sehr detaillierte Tabelle über die Zusammensetzung der Mumi abgedruckt ist. Aber auch dort steht ganz klar: "....Auch bei gut ernäherten Müttern stagniert die Milchproduktion etwa ab der 8. Woche um ca. 750ml/Tag. Damit wachsen ausschließlich gestillte Säuglichng 4 (-6) Monate optimal. Dann muß mit der Fütterung von Beikost begonnen werden, um den rasch steigenden Bedarf des Säuglings (....) zu befriedigen." aus K.H. Nissen, Pädiatrie 5. Aufl., S. 31, Z. 35ff. :evil:
Was Kinderärzte dann in ihrer Facharztausbildung darüber lernen (oder auch nicht) darüber kann ich mir kein Urteil erlauben.
Gruß vom Pips :D
Wenn wir einfach schon ganz früh erfahren dürfen, dass wir sind, und dass wir, weil wir sind, gut sind, ich glaube, das kann eine Gesellschaft wirklich grundlegend verändern. Alexandra 2011
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