ich war heut mit emily bei der sehschule um mal herauszufinden wie gut sie gucken kann. es liegt familiär eine grosse sehschwäche zugrunde, somit ist das ganze nicht unbegründet.
nun schlug mir die orthopädistin (oder wie die frau da hieß) vor dass ein brillenbedarfstest gemacht werden könnte, kostet aber 15 euro mehr da keine regelleistung, und emily wird ein zeugs ins auge geträufelt das die pupillen zeitweise erweitert. nebenwirkung sei dass sie danach etwas länger (max. ein paar stunden) nicht so gut sehen könnte.
erst war ich ja etwas erschrocken über die nebenwirkung.
hat das jemand machen lassen?
Flieg, geliebte Susi, flieg!
°°° Wird's besser? Wird's schlimmer? fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich! (Erich Kästner) °°°
da mein großer sohn einen angeborenen sehfehler und zusätzlich noch eine sehschwäche hat, sind wir schon seit dem 1. lebensjahr in augenärzticher betreuung. trotz der schwierigkeiten hält sich unser augenarzt sehr zurück mit dem "pupillen weittropfen". hier gibt es 2 möglichkeiten. einmal gibt es tropfen die zu hause über 3 tage gegeben werden. diese methode ist wohl besser für kinder geeignet. allerdings können die pupillen dann bis zu 7 tagen erweitert bleiben. sonst können die augen auch beim augenarzt getropft werden. das macht unser augenarzt jedoch nicht bei kindern unter 5 jahren, weil sie epileptische anfälle auslösen können. so hat es uns jedenfalls der augenarzt erklärt.
wir haben vor ein paar wochen diese tropfen das erste mal angewandt und ich war erschreckt, dass sich cosmo´s augen so verschlechtert haben. die nebenwirkungen waren aber schon echt heftig. zum einen konnte cosmo überhaupt nicht mehr richtig gucken und das hat ihm große angst gemacht. in der nähe muss er nur noch verschwommen gesehen haben, er konnte zb seine uhr gar nicht mehr lesen. erst am nächsten morgen konnte er wieder normal sehen. und dann ist er soooo müde geworden, dass er mir am frühen nachmittag fasst mitten in der fußgängerzone eingeschlafen ist.
von einem kostenpflichtigen brillenbedarfstest habe ich noch nie etwas gehört. bei uns ist jede untersuchung durch die krankenkasse gedeckt gewesen.
Liebe Grüsse,
Kathi mit C. J. 03.03 + N. M. 09.08 + L. F. (07/11) + M. F. (6/15)
“Die Jugend von heute liebt den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor Älteren und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Sie widerspricht ihren Eltern, verschlingt das Essen, legt die Beine übereinander und tyrannisiert ihre Lehrer.“ Socrates (Griechischer Philosoph, 470 – 399 v. Chr.)
Ich hab auch nur zusammengesammeltes Teilwissen zu bieten: es gibt verschiedene Kindertropfen, auch welche, die man Kindern geben kann, die Epilepsie haben wie mein Sohn. Er ist fast sein ganzes Leben lang schon auch in augenärztlicher Behandlung und ist glaube ich das erste Mal mit ca. einem Jahr getropft worden. Die ersten Tropfen haben auch lange angehalten. Ich glaube, bis die Pupillen wieder normal groß waren dauerte es beim ersten Mal eine Woche. Beim derzeitigen trüben Wetter geht es besser als bei knalliger Sonne, denn man wird lichtempfindlich (hab solche Tropfen auch schon bekommen, aber die kürzer wirksamen, nach 4 h war es vorbei). Beim letzten Tropfen bekam er welche, die nur noch den Tag selber wirkten. Mein Sohn wird ca. einmal im Jahr getropft. Zur Frage IgeL oder Regelleistung kann ich, weil privat versichert, nichts sagen.
Bei mir wurden alle 3 schon getropft und es wurde getestet ob sie ne Brille brauchen. Wir mussten aber noch nie was bezahlen. Und die Kinder haben es sehr gut weggesteckt. Leider müssen wir jetzt alle halbe Jahr zur Kontrolle, weil alle 3 sehr grenzwertig sind und teilweise schon heftige Hornhautverkrümmungen haben
Ich bin sehr fehlsichtig (mittlerweile aber auf 0 dpt gelasert ) und auch Lukas´Papa. Deshalb waren wir mit ihm schon 2 Mal beim Augenarzt, er bekam vor Ort die Augentropfen und mir wurde gesagt ich solle danach nicht noch am gleichen tag lange draussen rumspazieren, da die Augen noch ein paar Stunden sehr lichtempfindlich sind. Am nächsten morgen waren die Pupillen aber schon wieder normal und er hat ganz normal Bilderbuch geguckt und auch draussen die Augen nicht zugekniffen.
jetzt überlege ich natürlich ob es überhaupt sinn macht den test zu machen denn es wurde ja kein anhaltspunkt für eine sehschwäche gefunden. es wäre sozusagen nur zur absoluten sicherheit.
würde ein kind in dem alter (knapp 3) denn bei einer geringen sehschwäche schon eine brille bekommen oder wächst sich das nicht aus?
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Es ist ganz unglaublich wichtig dass eine Fehlsichtigkeit so früh wie möglich entdeckt wird. Schon 1-Jährige bekommen eine Brille. Wenn ein Kind z.B. auf einem Auge schlechter sieht als auf dem anderen, dann ist die Entwicklung des 3-Dimensionalen Sehens gestört und das ist ein Lernprozess der später nicht einfach so nachgeholt werden kann.
Wenn ihr familiär eine sehschwäche habt, würde ich die Untersuchung auf jeden Fall machen (egentlich gehört ein Sehtest in die normalen U-Untersuchungen integriert *find* zumindest der 3-D-sehen-Test)
unser Augenarzt macht es so, daß er erstmal so schaut, also in die Augen schaut, diesen 3D-Test macht, mit Bildertafel etc.
und nur, wenn dann der Verdacht besteht, daß etwas nicht in Ordnung ist, werden die Augen weit-getropft
find ich auch gut so
bei Daniel war´s zum Glück nicht nötig, wir gehen in einem Jahr zur Kontrolle
von einem Test, den man selbst zahlen muß, hab ich bei Kindern noch nichts gehört
viele Grüße
S. mit den beiden Jungs D. (11/06) & J. (02/10)