Nachts auch öfters, aber wie oft, das weiss ich zum Glück nicht, da ich dennoch einigermassen gut schlafen kann.
Ich habe nun mal versucht, sie nachts konsequent (gegen meine innere Einstellung, aber FÜR meine Gesundheit) abzustillen. Fazit: Die vierte Nacht habe ich
bitterlich geweint und "klein beigegeben". Sie tat mir soooo leid, weil sie so gern nuckeln wollte und ich sie nicht ließ.
Nun sind seitdem ca 3 Wochen vergangen und heute kam mir intuitiv die Idee, sie doch eher tagsüber abzustillen.
Also möchte ich nun nur noch
morgens und abends im Bett stillen und natürlich nachts. Es klappte heute tagsüber ganz gut, sie hat endlich komplette Mahlzeiten verdrückt
und aus der Flasche Wasser oder Schorle getrunken. Ich habe mir die Brustwarzen zugeklebt und immer, wenn sie stilen wollte,
habe ich ihr erklärt, dass wir abends im Bett wieder stillen und dass die Mami tagsüber einfach eine Stillpause braucht.
Ich muss dazu sagen, dass sie sonst immer und überall stillen will, in Einkaufswagen im Sitzen, während ich mit einer Hand schiebe und vornübergebeugt stille,
sie bedient sich massiv, greift mir dauernd von oben in den Pulli rein
Nun habe ich aber eben den angepinten Artikel von Nicole entdeckt, der u. a. darauf hinweist WIE schädlich es sein kann,
wenn die Grundbedürfnisse eines Kindes NICHT erfüllt werden.
Wo soll ich denn eine Grenze ziehen? Ich bin kräftemässig einfach am Ende, schaffe oft kaum den Alltag, weil sie immerzu
am Busi hängen mag. Luna ist auch davon genervt, denn IMMER ist Elisa an der Brust, beim Spielen, beim Lesen, beim Essen.
Elisa hat es wirklich heute gut angenommen, einmal hat sie kurz protestiert, einmal geweint, ansonsten kein Problem. Dennoch habe ich ein schlechtes Gewissen.
Kräftemässig geht es mir heute
abend BEDEUTEND besser als monatelang zuvor.
Was meint ihr?
LG.



