ich brauche mal Rat, denn unsere derzeitige Schlafsituation macht mich wahnsinnig.
Vorweg: mir geht es seit ein paar Wochen nicht gut und ich habe massive Schlafstörungen. Mittags, wenn ich mich mit Becci hinlege, bin ich zum Umfallen müde, kann aber nicht einschlafen, so dass ich dann 2-3 Stunden wach neben ihr liege und Kopfschmerzen habe vor Müdigkeit.
Abends bzw. nachts brauche ich auch ca. 2 Stunden zum Einschlafen im Moment.
So, nun zum eigentlichen Problem: Becci schläft in ihrem - an einer Seite offenen - Gitterbett, das an unser Bett angebaut ist. Seit ca. 3 Wochen schläft sie unglaublich unruhig. Sie wälzt sich die ganze Nacht durchs ganze Bett, weint im Schlaf, klettert auf mich drauf, und was ich persönlich am schlimmsten finde: sie "knibbelt" die ganze Nacht an mir rum, zupft mich am Ohrläppchen, wühlt sich mit einer ungeheuren Kraft in meinen Schlafanzugs-Ärmel rein, und sie liegt fast nie still, sondern sie wackelt immer mit den Fingern, mit der Hand, mit dem Fuß...
Seit einigen Tagen werde ich richtig agressiv, weil ich dieses ständige Angefasstwerden nicht mehr aushalte, ich reagiere da ganz stark drauf und habe das Gefühl, überhaupt kein Bestimmungsrecht mehr über meinen Körper zu haben. Becci hört leider auch nicht auf, wenn ich sie darum bitte, auch nicht, wenn ich sie 20 Mal bitte.
Und nun liege ich nachts immer eingezwängt zwischen meinem Mann und der wühlenden Becci, finde keine vernünftige Schlafposition, weil ich immer Beccis Hand halten muss, und werde immer wieder durch Becci wachgemacht, wenn ich gerade mal einschlafen konnte.
Der Schlafmangel bzw. dieser unruhige, unkonstante Schlaf in den letzten Wochen macht mich total mürbe, deshalb bin ich tagsüber auch sehr gereizt und werde in Situationen laut, die ich mit etwas geregelterem Schlaf bestimmt besser gemeistert hätte.
Mich macht es im Moment auch verrückt, Becci abends ins Bett zu bringen, weil ich immer 1 Stunde brauche, bis ich wieder aus dem Schlafzimmer kommen kann, sie wühlt und wühlt und wühlt, bis ich dann irgendwann laut werde, weil sie auf meine leisen, netten "Ermahnungen" nicht reagiert.
Und ja, sie macht noch Mittagsschlaf, aber den können wir nicht weglassen. Im Gegenteil, sie braucht im Moment soviel Schlaf wie möglich, sie kriegt gerade 3 Backenzähne, und immer wenn sie zahnt hat sie ein ganz dringendes Schlafbedürfnis. Gestern habe ich zum ersten Mal seit vielen Monaten mal ein ausgeschlafenes Kind gehabt (sie hat bis 9 Uhr am Morgen gepennt), und das war ein ganz anderes Kind als sonst!
Da hatten wir so einen schönen Tag!
Mittags schläft sie relativ schnell ein, schläft dann 1 Stunde lang sehr tief, danach wird sie immer mal wieder wach, schläft aber weiter, wenn sie mich sieht.
Ich hab in den letzten Nächten wirklich dran gedacht, sie jetzt in ihrem eigenen Zimmer schlafen zu lassen, weil ich es nicht mehr aushalte. Aber was dann? Sie wird ja irgendwann in der Nacht auf jeden Fall zu uns rüberkommen, wenn sie merkt, dass ich nicht da bin, und dann liegen wir zu 3. in unserem 1,40er Bett, weil ihr Bett ja dann in ihrem Zimmer steht. Das ist auch keine Lösung.
Für eine größere Matratze in ihrem Kinderzimmer (so dass ich zur Not mit ihr dort liegen könnte) ist eigentlich kein Platz, weil sie ihre Wickelkommode noch braucht und die soviel Platz einnimmt.
Dass mein Mann auf der Couch schläft und ich mit Becci allein im Bett, das haben wir die letzten 2 Wochen ausprobiert. Dann habe ich zwar mehr Platz, schlafe aber auch viel schlechter.
Wenn ich auf der Couch schlafe, kriegt Becci mitten in der Nacht einen garantierten Heulkrampf, weil sie mich im großen Bett nicht findet.
Aber wie kann ich denn dann mal wieder zu einer ruhigen Nacht kommen? Die brauche ich so dringend!

mit 16-jähriger Pferdeflüsterin
und dem Dinoexperten :