Hallo zusammen,
Meine sechs Monate alte Tochter nimmt leider nicht mehr die Brust an. Meine Tochter hat angefangen bereits mit zwei Monaten an der Brust zu schreien und es war immer wieder anstrengend sie an die Brust zu bringen. Ich habe dann ab dem vierten Monat angefangen, abzupumpen und das Fläschchen zu geben. Das Fläschchen hat sie total gut angenommen. Ich habe ihr dann immer mehr das Fläschchen angeboten und dann hat sie natürlich immer weniger die Brust angenommen. Am Anfang hat nachts noch sehr gut funktioniert, mittlerweile nimmt sie aber auch nachts die Brust nicht mehr an. Es ist leider total anstrengend so viel abzupumpen, und ich schaffe es auch nicht alles über abgepumpte Muttermilch zu geben und muss deshalb auch oft zu füttern. Ich bekomme aber dennoch sehr viel Muttermilch abgepumpt, in der Regel immer zwischen 150 und 200 ml. Leider muss ich aber auch oft Muttermilch oder Premilch weg schütten, da sie oft auch nur 60 ml trinkt. Auch in der Nacht ist es sehr anstrengend, da eine Vielzahl an Fläschchen vorbereitet werden muss, da man nie weiß, wann und wie viel sie trinkt und wann sie wieder Hunger bekommt. Am Morgen platzen dann immer meine Brüste und ich muss sofort abpumpen und die ganzen Fläschchen von der Nacht reinigen. Ich würde am liebsten, dass sie wieder an der Brust trinkt. Ich habe vermutlich einen Fehler gemacht, ihr so oft und so viel dann die Flasche anzubieten, aber es war zu diesem Zeitpunkt dann leichter und sie entspannter. Mittlerweile ist es aber super anstrengend geworden. Sie schreit auch ab und zu an der Flasche.
Ich habe bereits einiges gelesen, wie ich sie wieder an die Brust bekomme. Heute Morgen hatte ich tatsächlich einen Erfolg. Ich habe mit viel Hautkontakt sie wieder an die Brust gebracht, das war aber auch mit viel Anstrengung verbunden und davor hat sie erst mal viel geschrien. Erst als sie dann nackt auf meinem nackten Körper geschlafen hat und aufgewacht ist, hat sie dann an der Brust getrunken. Nichtsdestotrotz ist dies ein Hoffnungsschimmer, dass sie wieder an die Brust geht. Sie ist aber allerdings eine, die nicht so viel Nähe haben möchte und bei zu viel und zu nahem Körperkontakt auch oftmals zum Schreien anfangt. Sie hatte auch sehr viele Monate, ein Thema mit dem Überstrecken, was mittlerweile aber besser geworden ist. Ich würde mich freuen, wenn ich über dieses Forum ein paar Tipps zu meinem speziellen Fall bekommen könnte, welche Methode sich vielleicht hier am besten eignen würde. Ich kann mir nicht vorstellen, ihr gar kein Fläschen mehr anzubieten, da ich sonst Angst habe das sie gar nichts trinkt - oder ob vllt ein Stillhütchen Sinn macht oder eine andere Methode ich ausprobieren kann!
Viele lieben Dank für Tipss!
Liebe Grüße
Denise
Zurück zur Brust und weg von der Flasche
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Denise1989
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Re: Zurück zur Brust und weg von der Flasche
Liebe Denise,
da habt ihr ja schon einiges durchgemacht in den letzten 6 Monaten, das klingt sehr frustrierend - umso bewundernswerter, dass du dein Baby nun weg von der Flasche und zurück an die Brust bringen möchtest. Und super, dass es zuletzt auch wieder mal funktioniert hat, dass sie an der Brust getrunken hat! Wie ist es euch inzwischen ergangen? Hattet ihr weitere Erfolgserlebnisse?
Zu allererst: aus welchem Grund auch immer deine Tochter die Brust meinst ablehnt - das ist keine Ablehnung gegen dich! Oft ist es wichtig, sich das bewusst vor Augen zu halten.
Und auch noch vorweg: mit sechs Monaten kann eine Rückführung an die Brust sich etwas herausfordernder gestalten als bei ganz kleinen Babies, also ist es am besten, du stellst dich darauf ein, dass der Prozess auch ein paar Wochen dauern kann (und es leider auch keine Erfolgsgarantie gibt). Es ist aber nie zu spät, die Rückführung an die Brust zu versuchen! Und wir begleiten dich hier gerne auf diesem Weg.
Vielleicht klären wir noch ein paar Fragen vorab:
- Gab es (außer das nächtliche Stillen, das du bereits erwähnt hast) noch andere Situationen, in denen das Stillen manchmal besser funktioniert hat?
- Wurden körperliche Gründe ausgeschlossen? Insbesondere: wurde das Zungenband von einer fachkundigen Person kontrolliert?
- Bekommt deine Tochter einen Schnuller?
- Hast Du das Gefühl, dass deine Tochter gar nicht erst andocken möchte, oder eher dass sie frustriert ist, weil nicht sofort etwas kommt und sie deshalb loslässt und frustriert wird?
Alles Liebe,
Anja
da habt ihr ja schon einiges durchgemacht in den letzten 6 Monaten, das klingt sehr frustrierend - umso bewundernswerter, dass du dein Baby nun weg von der Flasche und zurück an die Brust bringen möchtest. Und super, dass es zuletzt auch wieder mal funktioniert hat, dass sie an der Brust getrunken hat! Wie ist es euch inzwischen ergangen? Hattet ihr weitere Erfolgserlebnisse?
Zu allererst: aus welchem Grund auch immer deine Tochter die Brust meinst ablehnt - das ist keine Ablehnung gegen dich! Oft ist es wichtig, sich das bewusst vor Augen zu halten.
Und auch noch vorweg: mit sechs Monaten kann eine Rückführung an die Brust sich etwas herausfordernder gestalten als bei ganz kleinen Babies, also ist es am besten, du stellst dich darauf ein, dass der Prozess auch ein paar Wochen dauern kann (und es leider auch keine Erfolgsgarantie gibt). Es ist aber nie zu spät, die Rückführung an die Brust zu versuchen! Und wir begleiten dich hier gerne auf diesem Weg.
Vielleicht klären wir noch ein paar Fragen vorab:
- Gab es (außer das nächtliche Stillen, das du bereits erwähnt hast) noch andere Situationen, in denen das Stillen manchmal besser funktioniert hat?
- Wurden körperliche Gründe ausgeschlossen? Insbesondere: wurde das Zungenband von einer fachkundigen Person kontrolliert?
- Bekommt deine Tochter einen Schnuller?
- Hast Du das Gefühl, dass deine Tochter gar nicht erst andocken möchte, oder eher dass sie frustriert ist, weil nicht sofort etwas kommt und sie deshalb loslässt und frustriert wird?
Alles Liebe,
Anja