Baby nimmt nicht zu & unzufrieden mit Stillberaterin
Verfasst: 06.10.2025, 12:18
Hallo ihr Lieben,
wir sind mit unserer kleinen Maus am Verzweifeln und sind dann auf euer wunderbares Forum gestoßen. Geboren ist die Kleine am 14.09. im KH mit einem zarten Gewicht von 2350g (39+5 SSW.). Wir wünschen uns sehr, dass unser Baby vollgestillt werden kann. Leider gibt es bei uns sehr viele Faktoren, die das Stillen erschweren, hier ein Umriss: Schwangerschaftsdiabetes, Brustverkleinerung (T-Schnitt), Geburtseinleitung mit Wehentropf und anschließendem Kaiserschnitt, fehlendes Anlegen in den ersten Stunden nach der Geburt, Zufüttern durch die Hebamme schon in der ersten Nacht.
Dann haben wir auf Anraten der Hebammen im KH mit Hilfe von Spritzen zugefüttert, da keine Muttermilch kam. Am 24.9. hatten wir dann einen Termin bei einer uns empfohlenen Stillberaterin und sind komplett auf das BES umgestiegen. Zusätzlich mit 3x30mg Domperidon täglich um die Milchproduktion zu steigern.
Der Plan war, dass wir mit 8x 50ml anfangen und alle 3 Tage der Stillberaterin ein Update geben und ggf. die Menge der Prenahrungs reduzieren um ein Vollstillen zu erreichen. Mittlerweile sind wir jetzt bei 30ml, aber machen uns große Sorgen, da unser Kind seit 1 Woche nicht zunimmt und nach dem Stillen oft hungrig ist. Diese Sorgen haben wir mit unserer Stillberaterin geteilt, der erste Termin bei der Stillberaterin vor Ort war gut und wir haben auch einen Plan, aber die Nachsorge ist katastrophal, da sie nur durch Textnachricht erreichbar ist und Anrufen nicht geht. Auf unsere Fragen wird nicht eingegangen und wir fühlen uns im Stich gelassen. An Empathie und Feingefühl fehlt unserer Stillberaterin anscheinend. Die Stillberaterin und die am selben Ort ansässige Frauenärztin haben die Brüste abgetastet und waren beide der Meinung, dass das (Voll-)Stillen möglich sei. Beim Ausstreichen der Brust kommt Milch, nur nicht besonders viel. Die Milchpumpe haben wir auch ausprobiert, aber auf Anraten der Stillberaterin abgesetzt, da das Baby die beste Stimulation ist (den Nutzen in der Pumpe haben wir ebenfalls nicht gesehen/bemerkt).
Wir glauben, dass unsere Kleine insgesamt zu wenig bekommt und machen uns sehr Sorgen. Sie dockt gut an, aber wir haben das Gefühl, dass kein Milchspendereflex einkickt und sie die Muttermilch nicht richtig saugt und eher nuckelt, mit sporadischen Schlücken zwischendurch. Wenn das BES ins Spiel kommt, dann saugt sie schon deutlich.
Deshalb wären wir unglaublich dankbar für euren Input.
Hier noch die ausführlichen Eckdaten:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Anfangs haben wirmit Spritzen an der Brust zugefüttert. Wir haben die Mengen für die Tage vor der Stillberatung dokumentiert:
19.9. 12x gestillt, zwischen 10 und 30 ml pro Mahlzeit, insgesamt 224 ml (5 Tage alt)
20.9. 14x gestillt, zwischen 2 und 46ml pro Mahlzeit, insgesamt 339 ml (6 Tage alt)
21.9. 17x gestillt, zwischen 12 und 58 ml pro Mahlzeit, insgesamt 401 ml (7 Tage alt)
22.9. 11x gestillt, zwischen 13 und 69 ml pro Mahlzeit, insgesamt 475 ml (8 Tage alt)
23.9. 13x gestillt, zwischen 6 und 69 ml pro Mahlzeit, insgesamt 491 ml (9 Tage alt)
Ab dem 24.9. Prenahrung über BES. Wieviel Muttermilch dazukommt, wissen wir nicht. In Absprache mit unserer Stillberaterin haben wir 8x täglich ab dem
24.9. 50ml (400ml total)
28.9. 30/40ml im Wechsel (280ml total)
2.10. 30ml (240ml total)
zugefüttert. Die Zufütterung haben wir im Vergleich zu vorhin reduziert, da lt. der Stillberaterin zu viel zugefüttert wurde. Aktuell sollen wir bei 30ml x8 bleiben.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Gestillt wird bei uns alle 3 Stunden, von Stillanfang gerechnet, also 8x am Tag. Wir wecken also das Baby, damit die Produktion der Muttermilch angeregt wird. In der Nacht manchmal 3 1/2 oder 4 Stunden, die wir dann am Tag aufholen. Stilldauer variiert von 1 bis 2 Stunden, nachts meist länger als tagsüber. Schlafpausen sind demenstprechend 1,5-3h, je nach dem wie lange das Stillen dauert.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Bis 30.9. = ca. 6x Stuhl am Tag, Pipi 5-8x
Ab 1.10. = ca. 2-3x Stuhl am Tag, Pipi 4-7x
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Geburt war sehr holprig. Einleitung am Freitag (Blasensprung), Kaiserschnitt am Sonntagabend, da die Kleine in halber Sternguckerposition war und ihre Herztöne auch Sorgen bereiteten. Nach der OP wurden wir knapp 2 1/2h einfach komplett alleine gelassen, es waren sehr viele Geburten im KH und niemand hat uns gezeigt, wie man richtig anlegt. Und dann wurde auch (aufgrund des niedrigen Gewichts) in der ersten Nacht von der Hebamme zugefüttert (ca. 5ml mit einer kleinen Spritze), im Nachhinein haben wir erfahren, dass es gar nicht nötig war. Da d keine Milch kam, wurde mit den Spritzen ab dem 3. Tag regelmäßig zugefüttert, während sie an der Brust saugte. Das Anlegen war auch mit Schwierigkeiten verbunden, aber hat dann auch geklappt, sie dockt (unseres Erachtens & lt. unserer Hebamme) gut an. Öfters schreit sie aber die Brust an, sodass es manchmal bis zu 30 min dauert, bis sie dann auch 'fest' sitzt.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Hütchen haben wir probiert in den ersten 3 Tagen, aber dann verworfen. Spritzen die ersten 10 Tage, dann BES.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Stillberatung + Frauenärztin, aber wir fühlen uns nicht ausreichend beraten.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Brustverkleinerung T-Schnitt. Schwangerschaftsdiabetes (Blutzuckertest nach Geburt steht noch aus), Kaiserschnitt, Geburtseinleitung mit Wehentrof (Oxytocin)
Gewicht:
14.09. 2350 g Geburt KH
17.09. 2176 g Entlassung KH
18.09. 2235 g Hebamme
19.09. 2310 g Hebamme
20.09. 2340 g Hebamme
22.09. 2475 g Hebamme
26.09. 2600 g Hebamme
30.09. 2720 g Hebamme
03.10. 2710 g Hebamme
Parallel haben wir ab dem 24.09. mit einer Apothekenwaage gewogen:
24.09. 2460 g
25.09. 2550 g
26.09. 2550 g
27.09. 2600 g
28.09. 2620 g
29.09. 2650 g
30.09. 2630 g
01.10. 2670 g
02.10. 2640 g
03.10. 2600 g
05.10. 2640 g
Uff, das ist jetzt doch ganz viel Text, vielen Dank für's Lesen! <3 Falls noch Infos oder genauere Details fehlen, dann lasst es uns gerne wissen.
Ganz viele liebe Grüße
die Eltern Ale & Mi
wir sind mit unserer kleinen Maus am Verzweifeln und sind dann auf euer wunderbares Forum gestoßen. Geboren ist die Kleine am 14.09. im KH mit einem zarten Gewicht von 2350g (39+5 SSW.). Wir wünschen uns sehr, dass unser Baby vollgestillt werden kann. Leider gibt es bei uns sehr viele Faktoren, die das Stillen erschweren, hier ein Umriss: Schwangerschaftsdiabetes, Brustverkleinerung (T-Schnitt), Geburtseinleitung mit Wehentropf und anschließendem Kaiserschnitt, fehlendes Anlegen in den ersten Stunden nach der Geburt, Zufüttern durch die Hebamme schon in der ersten Nacht.
Dann haben wir auf Anraten der Hebammen im KH mit Hilfe von Spritzen zugefüttert, da keine Muttermilch kam. Am 24.9. hatten wir dann einen Termin bei einer uns empfohlenen Stillberaterin und sind komplett auf das BES umgestiegen. Zusätzlich mit 3x30mg Domperidon täglich um die Milchproduktion zu steigern.
Der Plan war, dass wir mit 8x 50ml anfangen und alle 3 Tage der Stillberaterin ein Update geben und ggf. die Menge der Prenahrungs reduzieren um ein Vollstillen zu erreichen. Mittlerweile sind wir jetzt bei 30ml, aber machen uns große Sorgen, da unser Kind seit 1 Woche nicht zunimmt und nach dem Stillen oft hungrig ist. Diese Sorgen haben wir mit unserer Stillberaterin geteilt, der erste Termin bei der Stillberaterin vor Ort war gut und wir haben auch einen Plan, aber die Nachsorge ist katastrophal, da sie nur durch Textnachricht erreichbar ist und Anrufen nicht geht. Auf unsere Fragen wird nicht eingegangen und wir fühlen uns im Stich gelassen. An Empathie und Feingefühl fehlt unserer Stillberaterin anscheinend. Die Stillberaterin und die am selben Ort ansässige Frauenärztin haben die Brüste abgetastet und waren beide der Meinung, dass das (Voll-)Stillen möglich sei. Beim Ausstreichen der Brust kommt Milch, nur nicht besonders viel. Die Milchpumpe haben wir auch ausprobiert, aber auf Anraten der Stillberaterin abgesetzt, da das Baby die beste Stimulation ist (den Nutzen in der Pumpe haben wir ebenfalls nicht gesehen/bemerkt).
Wir glauben, dass unsere Kleine insgesamt zu wenig bekommt und machen uns sehr Sorgen. Sie dockt gut an, aber wir haben das Gefühl, dass kein Milchspendereflex einkickt und sie die Muttermilch nicht richtig saugt und eher nuckelt, mit sporadischen Schlücken zwischendurch. Wenn das BES ins Spiel kommt, dann saugt sie schon deutlich.
Deshalb wären wir unglaublich dankbar für euren Input.
Hier noch die ausführlichen Eckdaten:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Anfangs haben wirmit Spritzen an der Brust zugefüttert. Wir haben die Mengen für die Tage vor der Stillberatung dokumentiert:
19.9. 12x gestillt, zwischen 10 und 30 ml pro Mahlzeit, insgesamt 224 ml (5 Tage alt)
20.9. 14x gestillt, zwischen 2 und 46ml pro Mahlzeit, insgesamt 339 ml (6 Tage alt)
21.9. 17x gestillt, zwischen 12 und 58 ml pro Mahlzeit, insgesamt 401 ml (7 Tage alt)
22.9. 11x gestillt, zwischen 13 und 69 ml pro Mahlzeit, insgesamt 475 ml (8 Tage alt)
23.9. 13x gestillt, zwischen 6 und 69 ml pro Mahlzeit, insgesamt 491 ml (9 Tage alt)
Ab dem 24.9. Prenahrung über BES. Wieviel Muttermilch dazukommt, wissen wir nicht. In Absprache mit unserer Stillberaterin haben wir 8x täglich ab dem
24.9. 50ml (400ml total)
28.9. 30/40ml im Wechsel (280ml total)
2.10. 30ml (240ml total)
zugefüttert. Die Zufütterung haben wir im Vergleich zu vorhin reduziert, da lt. der Stillberaterin zu viel zugefüttert wurde. Aktuell sollen wir bei 30ml x8 bleiben.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Gestillt wird bei uns alle 3 Stunden, von Stillanfang gerechnet, also 8x am Tag. Wir wecken also das Baby, damit die Produktion der Muttermilch angeregt wird. In der Nacht manchmal 3 1/2 oder 4 Stunden, die wir dann am Tag aufholen. Stilldauer variiert von 1 bis 2 Stunden, nachts meist länger als tagsüber. Schlafpausen sind demenstprechend 1,5-3h, je nach dem wie lange das Stillen dauert.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Bis 30.9. = ca. 6x Stuhl am Tag, Pipi 5-8x
Ab 1.10. = ca. 2-3x Stuhl am Tag, Pipi 4-7x
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Geburt war sehr holprig. Einleitung am Freitag (Blasensprung), Kaiserschnitt am Sonntagabend, da die Kleine in halber Sternguckerposition war und ihre Herztöne auch Sorgen bereiteten. Nach der OP wurden wir knapp 2 1/2h einfach komplett alleine gelassen, es waren sehr viele Geburten im KH und niemand hat uns gezeigt, wie man richtig anlegt. Und dann wurde auch (aufgrund des niedrigen Gewichts) in der ersten Nacht von der Hebamme zugefüttert (ca. 5ml mit einer kleinen Spritze), im Nachhinein haben wir erfahren, dass es gar nicht nötig war. Da d keine Milch kam, wurde mit den Spritzen ab dem 3. Tag regelmäßig zugefüttert, während sie an der Brust saugte. Das Anlegen war auch mit Schwierigkeiten verbunden, aber hat dann auch geklappt, sie dockt (unseres Erachtens & lt. unserer Hebamme) gut an. Öfters schreit sie aber die Brust an, sodass es manchmal bis zu 30 min dauert, bis sie dann auch 'fest' sitzt.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Hütchen haben wir probiert in den ersten 3 Tagen, aber dann verworfen. Spritzen die ersten 10 Tage, dann BES.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Stillberatung + Frauenärztin, aber wir fühlen uns nicht ausreichend beraten.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Brustverkleinerung T-Schnitt. Schwangerschaftsdiabetes (Blutzuckertest nach Geburt steht noch aus), Kaiserschnitt, Geburtseinleitung mit Wehentrof (Oxytocin)
Gewicht:
14.09. 2350 g Geburt KH
17.09. 2176 g Entlassung KH
18.09. 2235 g Hebamme
19.09. 2310 g Hebamme
20.09. 2340 g Hebamme
22.09. 2475 g Hebamme
26.09. 2600 g Hebamme
30.09. 2720 g Hebamme
03.10. 2710 g Hebamme
Parallel haben wir ab dem 24.09. mit einer Apothekenwaage gewogen:
24.09. 2460 g
25.09. 2550 g
26.09. 2550 g
27.09. 2600 g
28.09. 2620 g
29.09. 2650 g
30.09. 2630 g
01.10. 2670 g
02.10. 2640 g
03.10. 2600 g
05.10. 2640 g
Uff, das ist jetzt doch ganz viel Text, vielen Dank für's Lesen! <3 Falls noch Infos oder genauere Details fehlen, dann lasst es uns gerne wissen.
Ganz viele liebe Grüße
die Eltern Ale & Mi