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Verzweifelt nach 16 Monaten Schlafkampf

Verfasst: 18.07.2023, 21:39
von Badewannennilpferd
Hallo, nach dem heutigen Einschlafdrama dachte ich, ich schreibe ich mal hier.
Heute Abend war es ein schlimmerer Tag aber trotzdem so wie es einfach regelmäßig vorkommt.

Wir kommen von einen Treffen im Garten. Wir sind so gegen 18:45 zuhause er knatscht schon nur noch weil er müde ist. Auf dem Rückweg hatte er sich schon mehrfach in der Trage auf meinem Rücken angekuschelt aber wie immer nicht eingeschlafen. Wir komme an ich biete nochmal was zu essen an ( er hatte nicht so viel gegessen weil er die ganze Zeit an den Händen laufen musste). Er möchte aber nicht. Ich ziehe ihn um wickle ihn, Zähneputzen, er sucht ein Buch aus das wir lesen und dann Stille ich ihn im gut gelüfteten abgedunkelt Zimmer. Jetzt geht's los.

Er stillt erst, wechselt ein paar Mal die Seite, wird müde die Augen fallen zu... er merkt das er einschläft und er kneift mich in ein Muttermal das ich am Bauch habe um sich wach zu halten. Die Augen gehen wieder zu er dockt ab und steht auf, turnt rum so sehr das er mir schonmal aus dem Bett gefallen ist. Er lässt sich fänach hinten fallen, wackelt am Bettgitter. Wenn das nicht mehr hilft stellt er sich am Kopfteil hin und will sich auf meinen Kopf fallen lassen. Jetzt setzte ich mich auf und sage ihm das ich das nicht möchte, das jetzt Schlafenszeit sei. Er dreht weiter auf aber wenn ich weg gehe ( um kurz aufs Klo zu gehen weil es jetzt schon 45 min sind die ich in den "Schlaf" begleite) weint er sofort hysterisch los.

Wenn ich ihn jetzt in den Kinderwagen packe kann es sein das er schnell, also so 15-20 min, einschläft oder ich schiebe ihn ne Stunde und auch schonmal mehr. Dauert es länger, liegt er im Wagen und singt, kreischt und irgendwann weint und schreit er. Dann schläft er ein. Ich habe für diese Kinderwagenfahrten im Moment nicht soviel Kraft. Früher hat das manchmal mein Exmann das übernommen, aber seit der Trennung bin ich quasi alleinerziehend (seit Juni). Heute wollte ich nicht schon wieder durch die Gegend latschen. Mir tut alles weh weil er dauernd an den Händen laufen will oder getragen werden möchte aber nicht in die Trage will in der Wohnung.

Er stillt doch nochmal, schläft ein und die Brustwarze rutscht raus und er beißt zu um sie fest zuhalten. Ich konnte nicht anders ich habe aufgeschrien er hat sich richtig erschreckt und geweint und mir den Mund zugehalten. So doll hat er noch nie gebissen. Mal hier und da wenn die Zähne kamen aber nie so doll. Ich habe geweint er auch. Es hat ne viertel Stunde gedauert bis er sich beruhigt hat. Dann wieder stillen und turnen. Dann macht er das Gebärdenzeichen für Essen und zeigt auf die Schalfzimmertür. Ich habe ihm was angeboten er hat 3 Tortellini gegessen und dann habe ich das quäkende völlig fertige Kind doch wieder in den Kinderwagen gesteckt und bin los. Wenigstens schlief er nach 15 min ein.


Ich kann nicht mehr. Abends ist die einzige Zeit in der ich was ohne ihn machen kann, ich muß halt auch mal aufräumen oder was am PC tippen mal traurig sein dürfen und weinen das meine Ehe zu Ende ist.

Er kämpft seit dem er kein Neugeborenes mehr ist gegen das Einschlafen. Manchmal auch beim Mittagschlaf aber seltener seit dem er nur noch 1x schläft, kommt aber auch regelmäßig vor.

Aufgrund des Trennungsgrund und das mein Exmann nicht ganztägig für unser Kind sorgen kann bin ich wieder in Elternzeit bis wir im August die Kita Eingewöhnung machen. Alle meine Freunde sind tagsüber arbeiten, haben entweder keine Kinder oder so Kinder die halt ohne Stillen, ohne Körperkontakt einfach geschlafen haben oder deutlich jünger als meiner sind. Meine Eltern sind weit weg. Ich war völlig aufgelöst heute und kriege dann aber nur die Empfehlung ala Ferber oder das ja irgendwas mit meinem Kind nicht in Ordnung ist und ich mit dem Kinderarzt sprechen soll und das der mir dann sagen soll wie ich Grenzen aufzeigen soll das jetzt geschlafen wird. Ich mache garantiert kein Schlaftraining und wie soll ich einem 16 Monate alten Kind mittels Grenze zeigen das er jetzt schlafen muss? Auch ältere Kinder mit denen man ja besser kommunizieren kann schlafen ja auch nicht ein weil man es sagt. Die kann man ins Bett schicken aber zum einschlafen kann man ja niemanden zwingen. Ich denke auch nicht das er krank ist oder mit ihm irgendwas nicht stimmt, er entwickelt sich völlig normal er kämpft nur gegen das Einschlafen.

Wenn ich einfach wieder mit ihm aufstehe und langweilig bin kramt er alles aus und fängt an zu weinen und will auf den Arm, wenn er da ist will er runter, wieder rauf und so weiter bis er wieder nur noch weint.

Er hat das mal geschafft von 12 bis Mitternacht wach zu bleiben und hat sich im Ende in der Trage in den schlafgeschrieen. Und selbst da hat er sich noch gewehrt und ich mehrfach wieder aufgewacht.

In der Trage schläft er nur beim strammen Marschieren und nur in der Wohnung ein. Das dauert deutlich länger als im Kinderwagen.

Ich begleite ihn gerne in den Schlaf, er schläft im Familienbett, ich erwarte nicht das er durchschläft und Stille ihn Nachts nach Bedarf. Bisher habe ich das ganze mit radikaler Akzeptanz gut und langmütig gemanagt aber jetzt habe ich weniger Kapazität und meine Nerven sind dünner. Ich fühle mich wie eine schlechte Mutter weil er sich so wehrt obwohl er müde ist und auch weil ich nicht mehr den Langmut habe den ich vor der Trennung hatte.

Hat jemand noch Tips? Oder kann mir sagen das es irgendwann besser wird. Er ist ja jetzt schon ein Kleinkind und ich habe wirklich gedacht ich hätte schon eine realistischere Erwartung an Babyschlaf gehabt, ich habe nie erwartet das er alleine schläft oder stundenlang durchschläft. Wir stillen oft noch alle 2h ab und an mal alle 3, finde ich anstrengend aber weiß das das normal ist. Ich hatte einfach gehofft das sein Gehirn reift und wächst und es irgendwann besser wird. :(

Er wacht gegen 6 auf aber mit Dauernuckeln schläft er seit der Umstellung auf 1x Tagschlaf nochmal bis 7 weiter und ich döse. Dann Mittagsschlaf von ca 11:30-12 Uhr so für 1-2 h je nachdem, er schläft selten bis 14 Uhr, meist ist er 13:30 wach. Im Durchnitt so 90 min meist mit nochmal nachstillen. Müde wir er Abends gegen 18-18:30. Im Bett sind wir dann je nachdem 18:30-19 Uhr.

Hilfe!

Re: Verzweifelt nach 16 Monaten Schlafkampf

Verfasst: 18.07.2023, 22:13
von Kaba
Um wie viel Uhr schläft er abends im Schnitt?

Meine Kleine (13 Monate) hat sehr ähnliche Zeiten. Gegen 7 wach, 60-75min Mittagsschlaf ca. ab 12. Vor 21.00 kriege ich sie zur Zeit nicht zum Schlafen und vor 20.00 versuche ich es inzwischen auch nicht mehr.
Sie reibt sich beim Abendessen gegen 18.30 oft schon die Augen etc. aber dreht danach nochmal extrem auf, spielt (gut) mit der Schwester etc. Ich probiere es dann oft gegen 20.00, aber wenn sie noch nicht will (gerade fast immer) nehme ich sie nochmal mit aufs Sofa oder gehe mit ihr spazieren, ohne dass ich erwarte, dass sie dabek unbedingt einschläft.

Also vielleicht ist dein Kind um 18.30 auch noch nicht müde (genug)?

Re: Verzweifelt nach 16 Monaten Schlafkampf

Verfasst: 18.07.2023, 22:16
von FloppyDisc
Puh, das klingt mega anstrengend ((())) hast du mal versucht ihn körperlich sehr zu begrenzen beim stillen/einschlafen? Meine Tochter musste ich gerade in den Zeiten, wo sie krabbeln und dann als sie laufen gelernt hat, wirklich zwingen still zu halten, damit sie überhaupt die chance hatte einzuschlafen. Was gut geklappt hat, wenn ich sie im Sitzen im wiegegriff gestillt habe, ist mein Bein über ihre Beine zu legen. Also ich saß dann (wenn sie an der rechten Brust lag) rechts im Schneidersitz, habe das linke Bein aufgestellt und ihr Unterkörper klemmte unter meinem linken Bein. Den oberen Fuchtelarm konnte ich dann mit links an mich drücken, der untere ist in dieser Pose ja eh blockiert. Das klingt wahrscheinlich schräg und etwas martialisch, sie hat sich auch anfangs etwas dagegen gewehrt, aber sie konnte sich dann schnell damit abfinden, dass jetzt eben keine Turnübungen dran sind, sondern der Körper Ruhe braucht und ist dann recht schnell eingeschlafen.

Re: Verzweifelt nach 16 Monaten Schlafkampf

Verfasst: 18.07.2023, 22:19
von Kaba
...ich muss ergänzen: alleinerziehend stelle ich mir das echt hart vor!! ()
Meine Kleine geht seit Mitte Juni in die Kita (bzw. alleine bleibt sie dort erst seit Juli, jetzt sind wir bei 3 Stunden) und es ist soo eine Erleichterung, bei der Einschlafbegleitung zu wissen, dass man ja am nächsten Vormittag drei Stunden Ruhe hat. Ich arbeite aber auch bei September nur sehr wenig, sonst bringt das natürlich nichts. Aber vielleicht kannst du auch überlegen, ob du tagsüber ein paar mehr Freiräume bekommen kannst (Babysitter..?), um das abends besser zu ertragen?

Re: Verzweifelt nach 16 Monaten Schlafkampf

Verfasst: 18.07.2023, 22:23
von Umgedacht
Meine Tochter wehrt sich auch gegen den Schlaf und ich kann dir keine Lösung nennen. Es geht manchmal einfach vorbei und manchmal kommt es wieder. Ich würde darauf achten nicht zu müde und nicht zu wach ins Bett zu bringen. Aber das ist leichter gesagt als getan. Vielleicht es besser vor der Abendroutine ruhig zu machen oder lieber auspowern?

An allem rütteln und fallen lassen haben wir leider auch.

Re: Verzweifelt nach 16 Monaten Schlafkampf

Verfasst: 18.07.2023, 22:33
von Sommermama2017
Wie Kaba hab ich auch überlegt, ob der tote Punkt am frühen Abend vielleicht überwunden ist und er dann einfach noch nicht wirklich müde.

Ein anderer Ansatz, andere Idee: die Umgebung so gestalten, dass er nicht mehr vom Bett fallen kann (nur noch Matratzen zb), Regale/Schränke sichern, dass er nichts mehr ausräumen kann zumindest im Schlafzimmer nicht mehr (die Tür kann man ja dann zumachen, die dürfte er ja noch nicht aufkriegen oder? ;) ). Und ihn dann wirklich noch toben/spielen lassen (evtl sogar eine Sorte Spielzeug zur Verfügung stellen), bis im Optimalfall der nächste tote Punkt kommt...

Und, auch wichtig bei dem Ansatz: Stress dich nicht (jaaa, leicht gesagt.... 🙈🙈). Leg/setz dich bequem ins Bett und spiel am Handy oder sowas.

L hat auch lange Zeit eeewig zum Einschlafen gebraucht. War aber zum Glück nicht so quengelig dabei.

Re: Verzweifelt nach 16 Monaten Schlafkampf

Verfasst: 18.07.2023, 22:44
von KatinkaEx
Puuuhhh... Das klingt so anstrengend und fühle es sehr.
Genauso war meine Tochter auch. Ich bin schier verzweifelt. Es gibt hier auch einen thread dazu von mir hier.

Ich habe es auch teilweise so wie floppydisc gemacht.
Das war auch eigentlich die einzige Möglichkeit sie runter zu kriegen.

Ich muss aber leider ehrlich zugeben, dass es bei uns wahnsinnig lange gedauert hat, bis das besser wurde.

Im Grunde wehrt sie sich jetzt mit 10 Jahren noch gegen das einschlafen 🙈

Aber in dem Alter musste ich sie auch wirklich festhalten. Klingt echt bisschen drastisch, aber es war der einzige Weg, dass sie runtergefahren ist und eingeschlafen ist.
FloppyDisc hat geschrieben: 18.07.2023, 22:16 Puh, das klingt mega anstrengend ((())) hast du mal versucht ihn körperlich sehr zu begrenzen beim stillen/einschlafen? Meine Tochter musste ich gerade in den Zeiten, wo sie krabbeln und dann als sie laufen gelernt hat, wirklich zwingen still zu halten, damit sie überhaupt die chance hatte einzuschlafen. Was gut geklappt hat, wenn ich sie im Sitzen im wiegegriff gestillt habe, ist mein Bein über ihre Beine zu legen. Also ich saß dann (wenn sie an der rechten Brust lag) rechts im Schneidersitz, habe das linke Bein aufgestellt und ihr Unterkörper klemmte unter meinem linken Bein. Den oberen Fuchtelarm konnte ich dann mit links an mich drücken, der untere ist in dieser Pose ja eh blockiert. Das klingt wahrscheinlich schräg und etwas martialisch, sie hat sich auch anfangs etwas dagegen gewehrt, aber sie konnte sich dann schnell damit abfinden, dass jetzt eben keine Turnübungen dran sind, sondern der Körper Ruhe braucht und ist dann recht schnell eingeschlafen.

Re: Verzweifelt nach 16 Monaten Schlafkampf

Verfasst: 18.07.2023, 23:03
von Badewannennilpferd
Kaba hat geschrieben: 18.07.2023, 22:13 Um wie viel Uhr schläft er abends im Schnitt?

Meine Kleine (13 Monate) hat sehr ähnliche Zeiten. Gegen 7 wach, 60-75min Mittagsschlaf ca. ab 12. Vor 21.00 kriege ich sie zur Zeit nicht zum Schlafen und vor 20.00 versuche ich es inzwischen auch nicht mehr.
Sie reibt sich beim Abendessen gegen 18.30 oft schon die Augen etc. aber dreht danach nochmal extrem auf, spielt (gut) mit der Schwester etc. Ich probiere es dann oft gegen 20.00, aber wenn sie noch nicht will (gerade fast immer) nehme ich sie nochmal mit aufs Sofa oder gehe mit ihr spazieren, ohne dass ich erwarte, dass sie dabek unbedingt einschläft.

Also vielleicht ist dein Kind um 18.30 auch noch nicht müde (genug)?
Er schläft so ab 20 bis wie gesagt 6-7 Uhr.
Bisher wollte er da dann immer runter und dann wieder auf den Arm und ist nur unzufrieden und quengelig. Er läuft halt noch nicht alleine und ich mache schon so echt Kilometer.
Jetzt habe ich das Gefühl das ich das Problem bin weil ich weicheiere... weil ich nicht nochmal mir ihm raus will. Wir sind jeden Vormittag ud Nachmittag draußen im Park und Spielplatz und er immer an beiden Händen auf Achse 🙈 Ich hoffe er geht bald alleine aber wahrscheinlich renne ich dann hinterher damit er nicht auf die Straße rennt oder so...🙃
FloppyDisc hat geschrieben: 18.07.2023, 22:16 Puh, klingt mega anstrengend ((())) hast du mal versucht ihn körperlich sehr zu begrenzen beim einschlafen
Habe ich aber dann wehrt er sich und weint, drückt den Rücken durch. Auch wenn ich nur sanft sie Widerstand gebe, z.B die Füße nicht ganz so hoch lasse passiert das. Danke für den Tip.
Umgedacht hat geschrieben: 18.07.2023, 22:23 Meine Tochter wehrt sich auch gegen den Schlaf und ich kann dir keine Lösung nennen. Es geht manchmal einfach vorbei und manchmal kommt es wieder. Ich würde darauf achten nicht zu müde und nicht zu wach ins Bett zu bringen. Aber das ist leichter gesagt als getan. Vielleicht es besser vor der Abendroutine ruhig zu machen oder lieber auspowern?

An allem rütteln und fallen lassen haben wir leider auch.
Danke wenigstens bin ich nicht alleine. Ich würde ihn echt wach lassen wenn er zufrieden wäre aber ich denke er ist tatsächlich müde, er kämpft so seitdem er 4 Monate alt ist. Und das Einschlafen wenn er völlig durch ist ist auch nicht grade einfacher.
Sommermama2017 hat geschrieben: 18.07.2023, 22:33 Wie Kaba hab ich auch überlegt, ob der tote Punkt am frühen Abend vielleicht überwunden ist und er dann einfach noch nicht wirklich müde.
........
Und, auch wichtig bei dem Ansatz: Stress dich nicht (jaaa, leicht gesagt.... 🙈🙈). Leg/setz dich bequem ins Bett und spiel am Handy oder sowas.
Ich werde es nochmal probieren und gucken was passiert, bisher kam hier nur immer nach müde kommt durch und dann ist es erst recht schwierig ihn zum schlafen einzuladen. Handy geht hier nicht weil er das dann haben will. Ich kann manchmal nen Kopfhörer ins Ohr machen für nen Podcast aber wenn er sieht das der drin ist will er den raus popeln. Das Rauskramen macht er im Wohnzimmer wenn ich unter der Vermutung nicht müde genug einfach nochmal spielen lasse.
Ach man es ist grade einfach anstrengend.

Re: Verzweifelt nach 16 Monaten Schlafkampf

Verfasst: 18.07.2023, 23:08
von Badewannennilpferd
KatinkaEx hat geschrieben: 18.07.2023, 22:44 Puuuhhh... Das klingt so anstrengend und fühle es sehr.
Genauso war meine Tochter auch. Ich bin schier verzweifelt. Es gibt hier auch einen thread dazu von mir hier.

Ich habe es auch teilweise so wie floppydisc gemacht.
Das war auch eigentlich die einzige Möglichkeit sie runter zu kriegen.

Ich muss aber leider ehrlich zugeben, dass es bei uns wahnsinnig lange gedauert hat, bis das besser wurde.

Im Grunde wehrt sie sich jetzt mit 10 Jahren noch gegen das einschlafen 🙈

Aber in dem Alter musste ich sie auch wirklich festhalten. Klingt echt bisschen drastisch, aber es war der einzige Weg, dass sie runtergefahren ist und eingeschlafen ist.
FloppyDisc hat geschrieben: 18.07.2023, 22:16 Puh, das klingt mega anstrengend ((())) hast du mal versucht ihn körperlich sehr zu begrenzen beim stillen/einschlafen? Meine Tochter musste ich gerade in den Zeiten, wo sie krabbeln und dann als sie laufen gelernt hat, wirklich zwingen still zu halten, damit sie überhaupt die chance hatte einzuschlafen. Was gut geklappt hat, wenn ich sie im Sitzen im wiegegriff gestillt habe, ist mein Bein über ihre Beine zu legen. Also ich saß dann (wenn sie an der rechten Brust lag) rechts im Schneidersitz, habe das linke Bein aufgestellt und ihr Unterkörper klemmte unter meinem linken Bein. Den oberen Fuchtelarm konnte ich dann mit links an mich drücken, der untere ist in dieser Pose ja eh blockiert. Das klingt wahrscheinlich schräg und etwas martialisch, sie hat sich auch anfangs etwas dagegen gewehrt, aber sie konnte sich dann schnell damit abfinden, dass jetzt eben keine Turnübungen dran sind, sondern der Körper Ruhe braucht und ist dann recht schnell eingeschlafen.
Vielleicht sollte ich das dann doch nochmal probieren. Die Wiegehaltung ging hier zum Stillen nur halt noch nie ohne das ich meine tollen sehr großen und hängende Brust halten musste. Aber man lernt ja nicht aus beim Stillen ich probiere es. Ich hoffe halt wenn er älter wird das ich mich zumindest nicht mehr so abrackern muss?!🙈

Re: Verzweifelt nach 16 Monaten Schlafkampf

Verfasst: 19.07.2023, 05:42
von Serafin
Zum Laufen: gib ihm nen Kochlöffel in die Hand. Du hältst oben, er unten. Dann musst du dich nicht so bücken

Steht dein Kind wieder auf, wenn du liegen bleibst? Meine Einschlafstrategie war und ist in den Schlaf langweilen. Sprich selbst einschlafen. Meine Kinder würden nie ohne mich aufstehen.

Mein großer war und ich auch so ein Kandidat. Einschlafen dauert immer noch ewig (und um dreiviertel 7 hätt ich da noch lange nicht ankommen brauchen). Er ist müde, findet aber nicht in den Schlaf