Ich hatte heute ein Gespräch mit der Kita. Mäusezahn soll ab Mai, also in weniger als 3 Monaten, mit der Eingewöhnung starten, sodass es personell gut passt.
Seit dem Gespräch geht mir "der A**** auf Grundeis". Warum?
Weil Mäusezahn gefühlt noch kilometerweit von Kita entfernt ist. Sie isst z.B. noch kein einziges Gramm Beikost, demnach übe ich mit ihr bisher auch noch nicht das Trinken aus dem Becher. Milch aus der Flasche akzeptiert sie derzeit auch nicht, obwohl wir das wegen eventueller Saugverwirrung lange nicht mehr versucht haben. Sie schläft 4x täglich für 45 min - in der Kita hätte sie nur 1 Schlaf. Geschlafen wird zuhause an der Brust - nicht im Kinderwagen, nicht in der Trage, nicht im Auto, schon gar nicht allein im Bett. Sie hat auch keinen Schnuller - klar. Seit kurzem besuchen wir eine Krabbelgruppe. Auch beim 4. Termin war sie noch hektisch, ängstlich und wollte sich nicht ablegen lassen (weint wenn es versucht wurde), geschweige denn den Raum erkunden. Achja, motorisch ist sie etwas langsamer als das Durchschnittsbaby - noch kein Robben /Krabbeln/ Form der Fortbewegung möglich.
Jetzt fühle ich mich wie der größte Versager und habe große Angst, dass die Eingewöhnung völlig nach hinten losgeht. Muss ich jetzt was ändern, z.b.: täglich Milch aus dem Becher anbieten, wenn Beikost noch kein Thema für sie ist, oder tagsüber die Wachzeiten strecken um wenigstens auf 3 Tagesschläfchen zu redzieren, oder sie zum einschlafen oft meinem Mann überlassen und die Brust "wegnehmen"? Sind solche Aktionen hilfreich als Vorbereitung, oder eher kontraproduktiv? Kann ich überhaupt etwas zur Vorbereitung tun, oder habe ich es gar nicht in der Hand?
Ich danke euch für Ideen und Meinungen dazu