mein Kleiner ist 14 Monate alt und war noch nie der große Esser. Brei hat er phasenweise an guten Mahlzeiten 50-100g gegessen, aktuell mag er eher keinen. Fingerfood/Familienkost findet er interessant, nimmt es in den Mund, zerkaut es, spuckt es tw. wieder aus und hat sehr bald keine Lust mehr. Selten isst er mal z.B. eine 3/4 Banane und zwei Reiswaffeln, oft nur ein, zwei Bissen. Dann wird gequengelt bis er aus dem Hochstuhl darf und gestillt wird. Wir stillen bei allen Gelegenheiten (Einschlafen, Nachts, Aufwachen, nach den Mahlzeiten, Mittagsschlaf,...) noch reichlich. So mit 10 Monaten fand er Stillen uninteressant (zumindest tagsüber
Motorisch und sprachlich ist er fit, Größe und Gewicht sind okay. Er ist auch sehr aktiv, allerdings oftmals quengelig.
Der Kinderarzt meinte, dass ich zwecks Nährstoffversorgung weniger Stillen/abstillen soll, damit er anfängt zu essen. Der kleine Schatz findet das aber garnicht gut und isst erst recht nicht, wenn er die Milch verweigert bekommt. Wobei ich sagen muss, dass mir das extrem schwer fällt bzw ich nicht dahinter stehe und ich es noch nie durchgezogen habe.
Da wir momentan aber wieder bei kaum nennenswerten Mengen angelangt sind (sogar die Kacka ist wieder hell und weich), fange ich doch an mir Gedanken zu machen... Woran könnte es liegen, dass er partout nicht essen will?
Sollte ich beim Kinderarzt darauf bestehen, Eisen und Zink kontrollieren zu lassen? Der meinte er möchte den Kleinen nicht quälen und verzichtet deshalb darauf.
Oder doch wieder versuchen, mehr Brei in ihn hinein zu bekommen/Stillen zu reduzieren?
Ich freue mich über jegliche Tipps und vielleicht findet sich auch jemand, der Ähnliches erlebt hat
Vielen Dank euch schon einmal für die Unterstützung!