Kinderarzt fordert Zufütterung, ich bin verunsichert

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PepitaSalt
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Kinderarzt fordert Zufütterung, ich bin verunsichert

Beitrag von PepitaSalt »

Hallo ihr Lieben,

ich wende mich hier an euch, weil ich einfach nicht mehr weiß was richtig ist. Kurz zu uns: Am 29.01.22 ist unser Sohn bei 37+3 in einer 50minütigen Sturzgeburt als Sternengucker mit 3.155g und 49cm zur Welt gekommen. Er war die erste Zeit sehr schläfrig und aufgrund eines niedrigen Blutzuckerspiegels wurde im Krankenhaus kurzzeitig zugefüttert. Zuhause habe ich dann unter der Aufsicht meiner Hebamme nur noch gestillt. Sein niedrigstes Gewicht waren 2.840g. Sein Geburtsgewicht hatte er nach 19 Tagen wieder. Seitdem nimmt er langsam aber stetig zu. Nasse Windeln haben wir 4-5 am Tag, Stuhlgang hat er schon seit Beginn nur alle 4-5 Tage, hier quält er sich meist auch ziemlich. Jetzt waren wir am 31.03. beim Kinderarzt und er hat unseren Sohn gewogen. Er wog 4.000g mit etwas über 8 Wochen. Mein Arzt hat mir ziemlich deutlich gesagt, dass er viel zu dünn sei und man das doch sehen müsse. Er meinte ich soll nach jedem mal stillen zufüttern so viel er will. Das hat mich total getriggert, weil ich durch das zufüttern meiner großen Tochter nicht mehr stillen konnte und sie mit 3 Monaten trotz größter Mühe dann mit der Flasche ernährt wurde. Deshalb habe ich große Angst vorm zufüttern. Ich lege ihn aktuell quasi dauernd an, so ca. Jede 1,5 Stunden. Leider kann ich nur wenig abpumpen und auch nur wenn er den Milchspendereflex auslöst. Die 30-40ml die ich abgepumpt habe, wollte ich ihm nach dem stillen geben, er hat sie aber nicht komplett getrunken. Er wirkt fröhlich, wach, lacht und zappelt und ist entspannt. Meine Hebamme meinte, es wäre alles in Ordnung aber vielleicht sehe sie die Sache auch zu entspannt. Deshalb wollte ich mir noch mal eine Meinung hier einholen. Noch kurz zu unserer Geschichte- der Papa unseres kleinen Schatzes ist „nur“ 1,67 groß und sehr schmal. Er war ein schmales Baby und war wegen seines Untergewichts auch als Kind in Kur. Könnt ihr mir sagen, ob es notwendig ist zuzfüttern und wenn ja- wie, damit ich das stillen nicht gefährde?
Hier sind seine Daten:
29.01.Geburtsgewicht 3.155g
01.02.Gewicht U2 nach 3 Tagen: 2.900g
02.02. 2.840g—> Waage der Hebamme
03.02. 2.860g
04.02. 2.840g
07.02. 2.880g
09.02. 2.930g
11.02. 2.955g
15.02. 3.060g
17.02. 3.150g
22.02. 3.270g
25.02. 3.320g —> U3 „mäßiges Gedeihen“
28.02. 3.380g
08.03. 3.580g
25.03. 3780g
30.03. 4.000g—> Kinderarzt
31.03. 4.100g —>eigene Waage ausgeliehen
01.04. 4.130g
02.04. 4.150g
03.04. 4.140g
06.04. 4.160g
07.04. 4.210g
09.04. 4.230g
11.04. 4.280g

Sorry für den langen Text. Ich bin einfach super unsicher, ob er genug bekommt oder ob ich zufüttern soll und wie ich das mache ohne unsere stillbeziehung zu gefährden.
Danke für eure Unterstützung.
Liebe Grüße
PepitaSalt
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ShinyCheetah
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Re: Kinderarzt fordert Zufütterung, ich bin verunsichert

Beitrag von ShinyCheetah »

Hey!

Es tut mir leid, dass dein Kinderarzt so unsensibel ist. Kein Wunder, dass du jetzt verunsichert bist...
Damit die Stillmods hier dich gut beraten können, wäre es prima, wenn du die Fragen aus diesem Thread beantwortest und anfängst, Anzahl der Stilleinheiten und Windeln zu protokollieren:

viewtopic.php?t=212847

Alles Gute!
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)


The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
splischsplasch
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Re: Kinderarzt fordert Zufütterung, ich bin verunsichert

Beitrag von splischsplasch »

PepitaSalt hat geschrieben: 11.04.2022, 13:27 Hallo ihr Lieben,

ich wende mich hier an euch, weil ich einfach nicht mehr weiß was richtig ist. Kurz zu uns: Am 29.01.22 ist unser Sohn bei 37+3 in einer 50minütigen Sturzgeburt als Sternengucker mit 3.155g und 49cm zur Welt gekommen. Er war die erste Zeit sehr schläfrig und aufgrund eines niedrigen Blutzuckerspiegels wurde im Krankenhaus kurzzeitig zugefüttert. Zuhause habe ich dann unter der Aufsicht meiner Hebamme nur noch gestillt. Sein niedrigstes Gewicht waren 2.840g. Sein Geburtsgewicht hatte er nach 19 Tagen wieder. Seitdem nimmt er langsam aber stetig zu. Nasse Windeln haben wir 4-5 am Tag, Stuhlgang hat er schon seit Beginn nur alle 4-5 Tage, hier quält er sich meist auch ziemlich. Jetzt waren wir am 31.03. beim Kinderarzt und er hat unseren Sohn gewogen. Er wog 4.000g mit etwas über 8 Wochen. Mein Arzt hat mir ziemlich deutlich gesagt, dass er viel zu dünn sei und man das doch sehen müsse. Er meinte ich soll nach jedem mal stillen zufüttern so viel er will. Das hat mich total getriggert, weil ich durch das zufüttern meiner großen Tochter nicht mehr stillen konnte und sie mit 3 Monaten trotz größter Mühe dann mit der Flasche ernährt wurde. Deshalb habe ich große Angst vorm zufüttern. Ich lege ihn aktuell quasi dauernd an, so ca. Jede 1,5 Stunden. Leider kann ich nur wenig abpumpen und auch nur wenn er den Milchspendereflex auslöst. Die 30-40ml die ich abgepumpt habe, wollte ich ihm nach dem stillen geben, er hat sie aber nicht komplett getrunken. Er wirkt fröhlich, wach, lacht und zappelt und ist entspannt. Meine Hebamme meinte, es wäre alles in Ordnung aber vielleicht sehe sie die Sache auch zu entspannt. Deshalb wollte ich mir noch mal eine Meinung hier einholen. Noch kurz zu unserer Geschichte- der Papa unseres kleinen Schatzes ist „nur“ 1,67 groß und sehr schmal. Er war ein schmales Baby und war wegen seines Untergewichts auch als Kind in Kur. Könnt ihr mir sagen, ob es notwendig ist zuzfüttern und wenn ja- wie, damit ich das stillen nicht gefährde?
Hier sind seine Daten:
29.01.Geburtsgewicht 3.155g
01.02.Gewicht U2 nach 3 Tagen: 2.900g
02.02. 2.840g—> Waage der Hebamme
03.02. 2.860g
04.02. 2.840g
07.02. 2.880g
09.02. 2.930g
11.02. 2.955g
15.02. 3.060g
17.02. 3.150g
22.02. 3.270g
25.02. 3.320g —> U3 „mäßiges Gedeihen“
28.02. 3.380g
08.03. 3.580g
25.03. 3780g
30.03. 4.000g—> Kinderarzt
31.03. 4.100g —>eigene Waage ausgeliehen
01.04. 4.130g
02.04. 4.150g
03.04. 4.140g
06.04. 4.160g
07.04. 4.210g
09.04. 4.230g
11.04. 4.280g

Sorry für den langen Text. Ich bin einfach super unsicher, ob er genug bekommt oder ob ich zufüttern soll und wie ich das mache ohne unsere stillbeziehung zu gefährden.
Danke für eure Unterstützung.
Liebe Grüße
PepitaSalt
Hey Pepita,
Lass dich mal drücken, solche Sorgen sollte sich niemand machen müssen.
Es meldet sich bestimmt bald ein Stillmod und berät dich.
Sollte Zufütterung nötig sein, wird dir dies mitgeteilt und es gibt auch hilfreiche Tipps zum stillfreundlichen Zufüttern.
Fütterst du den aktuell zu?
Und wenn Gedeihkurve gut ist, kann unter Mod-Begleitung die Zufütterung reduziert werden. Zufüttern heißt also nicht zwingend das Ende vom Stillen hier.
Aber dazu wirst du bestimmt bald kompetent beraten.
Sohn 1 (08/18), Sohn 2 (08/21), Tochter (09/25) und Ehemann
Lösche Benutzer 7240

Re: Kinderarzt fordert Zufütterung, ich bin verunsichert

Beitrag von Lösche Benutzer 7240 »

Das wird! Die Stillmods können Dir sicher helfen und hier gibt es ganz viele Threads, in denen (stillfreundliches) Zufüttern eine Weile durchaus mal nötig ist, aber sicher nicht das Stillen gefährdet. Beantworte doch schonmal die von Shiny verlinkten Fragen und wenn Du magst, kannst Du Dich ja schonmal durch das gesammelte Stillwissen hier lesen. Es muss da einen angepinnten Thread geben, ich weiss grad nicht, wie der heißt :oops:
PepitaSalt
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Re: Kinderarzt fordert Zufütterung, ich bin verunsichert

Beitrag von PepitaSalt »

Hallo, danke für die schnelle Rückmeldung. Ich versuche mal alle Fragen zu beantworten:


* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
-ein Junge
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
-er wurde im Krankenhaus 4-5 mal mit einer geringen Menge Formula zugefüttert
-nach unserem Termin beim Kinderarzt am 30.03. habe ich versucht, ihm nach dem stillen 30-40ml abgepumpte Milch zu geben. Diese hat er aber nie komplett getrunken- immer nur ein bisschen oder gar nichts. Das pumpen habe ich dann wieder gelassen
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
- wir stillen aktuell zwischen alle 1,5 und 3 Stunden. Es gibt Tage, da schläft er danach 2-2,5 Stunden, an manchen Tagen nur 30 Minuten. Nachts stillen wir alle 2-2,5 Stunden beide Seiten. Er trinkt meist kurz, 10-12 Minuten, früher noch kürzer. Oft lege ich ihn dann noch mal auf der anderen Seite an. Nach 10-12 Minuten nuckelt er.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
- Urin: 4-5 nasse Windeln am Tag, manchmal auch mehr. Der Urin ist hell
Stuhlgang: seit Beginn zwischen 4-7 Tagen. Er hat oft Bauchweh und pupst geruchsvoll. Kümmelzäpfchen haben schon mal Abhilfe geschaffen.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
-er hat viel geschlafen (eigentlich nur) ich konnte ihn auch zum stillen manchmal nicht wecken. Er hat aber von Anfang an gut gesaugt, allerdings immer nur kurz dann ist er eingeschlafen. Passiert auch heute noch. Ich hatte keinen merklichen Milcheinschuss, meine Brüste laufen auch nie aus. Meine Hebamme sagt aber ich hätte genug Milch. Keine Andock-Probleme

* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
- er nimmt keinen Schnuller, Sauger nur aus dem Krankenhaus
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme, Kinderarzt
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
-er hatte einen niedrigen Blutzuckerspiegel und Gelbsucht
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
- durch eine Gelbsucht und frühes zufüttern war ich trotz größter Bemühungen nicht in der Lage, meine große Tochter voll zu stillen. Als alles nur noch in Stress ausgeartet ist, habe ich aufgegeben und nur noch zugefüttert. Das hat mich sehr traurig gemacht.

Die still-Menge und die Windeln werde ich die nächsten Tage aufschreiben
Liebe Grüße
splischsplasch
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Re: Kinderarzt fordert Zufütterung, ich bin verunsichert

Beitrag von splischsplasch »

carolina hat geschrieben: 11.04.2022, 13:46 Das wird! Die Stillmods können Dir sicher helfen und hier gibt es ganz viele Threads, in denen (stillfreundliches) Zufüttern eine Weile durchaus mal nötig ist, aber sicher nicht das Stillen gefährdet. Beantworte doch schonmal die von Shiny verlinkten Fragen und wenn Du magst, kannst Du Dich ja schonmal durch das gesammelte Stillwissen hier lesen. Es muss da einen angepinnten Thread geben, ich weiss grad nicht, wie der heißt :oops:
Der hier?
viewtopic.php?f=2&t=124858
Sohn 1 (08/18), Sohn 2 (08/21), Tochter (09/25) und Ehemann
Lösche Benutzer 7240

Re: Kinderarzt fordert Zufütterung, ich bin verunsichert

Beitrag von Lösche Benutzer 7240 »

Vermutlich :D danke!
PepitaSalt
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Registriert: 11.04.2022, 12:54

Re: Kinderarzt fordert Zufütterung, ich bin verunsichert

Beitrag von PepitaSalt »

PepitaSalt hat geschrieben: 11.04.2022, 13:53 Hallo, danke für die schnelle Rückmeldung. Ich versuche mal alle Fragen zu beantworten:


* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
-ein Junge

* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
-er wurde im Krankenhaus 4-5 mal mit einer geringen Menge Formula zugefüttert
-nach unserem Termin beim Kinderarzt am 30.03. habe ich versucht, ihm nach dem stillen 30-40ml abgepumpte Milch zu geben. Diese hat er aber nie komplett getrunken- immer nur ein bisschen oder gar nichts. Das pumpen habe ich dann wieder gelassen

* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
- wir stillen aktuell zwischen alle 1,5 und 3 Stunden. Es gibt Tage, da schläft er danach 2-2,5 Stunden, an manchen Tagen nur 30 Minuten. Nachts stillen wir alle 2-2,5 Stunden beide Seiten. Er trinkt meist kurz, 10-12 Minuten, früher noch kürzer. Oft lege ich ihn dann noch mal auf der anderen Seite an. Nach 10-12 Minuten nuckelt er.

* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
- Urin: 4-5 nasse Windeln am Tag, manchmal auch mehr. Der Urin ist hell
Stuhlgang: seit Beginn zwischen 4-7 Tagen. Er hat oft Bauchweh und pupst geruchsvoll. Kümmelzäpfchen haben schon mal Abhilfe geschaffen.

* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
-er hat viel geschlafen (eigentlich nur) ich konnte ihn auch zum stillen manchmal nicht wecken. Er hat aber von Anfang an gut gesaugt, allerdings immer nur kurz dann ist er eingeschlafen. Passiert auch heute noch. Ich hatte keinen merklichen Milcheinschuss, meine Brüste laufen auch nie aus. Meine Hebamme sagt aber ich hätte genug Milch. Keine Andock-Probleme

* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
- er nimmt keinen Schnuller, Sauger nur aus dem Krankenhaus, wir stillen ohne Hütchen

* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme, Kinderarzt

* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
-er hatte einen niedrigen Blutzuckerspiegel und Gelbsucht.
- ich habe Übergewicht und eventuell hatte ich eine späte Schwangerschaftsdiabetes die nicht erkannt wurde

* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
- durch eine Gelbsucht und frühes zufüttern war ich trotz größter Bemühungen nicht in der Lage, meine große Tochter voll zu stillen. Als alles nur noch in Stress ausgeartet ist, habe ich aufgegeben und nur noch zugefüttert. Das hat mich sehr traurig gemacht. Meine Hebamme damals (vor 7 Jahren) sagte mir, ich sei wohl einer der wenigen Fälle, die nicht genug Milch haben.

Die still-Menge und die Windeln werde ich die nächsten Tage aufschreiben
Liebe Grüße
klecksauge
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Re: Kinderarzt fordert Zufütterung, ich bin verunsichert

Beitrag von klecksauge »

Moin!
Ich melde mich spätestens morgen abend bei dir!
Liebe Grüße aus den Norden von
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
(Still-Mod-Team)

Tablet und Smartphone-Nutzerin........

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PepitaSalt
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Re: Kinderarzt fordert Zufütterung, ich bin verunsichert

Beitrag von PepitaSalt »

Danke schon mal für die Rückmeldungen und lieben Worte. Wir hatten jetzt die 2. schwierige Nacht in Folge und ich hab irgendwie das Gefühl, ich kriege ihn nicht satt. Ich habe heute Nacht um 22 Uhr zum einschlafen gestillt- er schläft nur an der Brust ein, sie ist gleichzeitig sein Schnulli. Dann um 12, um halb 3 und seit 4 Uhr will er dauerhaft an die Brust, trinkt aber nicht viel, schnullert dann, meckert wenn ich ihn versuche abzulegen. Im Liegen ging nur die eine Seite, auf der anderen hat er immer wild seinen Kopf hin und her geschlagen. In den Brüsten ist noch was drin, aber er trinkt es nicht. Jetzt ist er wach, lacht und ist ganz aktiv. Aber ich hab das Gefühl er ist nachts super unzufrieden. Seine Windel war heute morgen nass, aber nicht so voll wie sonst- und das, ob wohl er so oft getrunken hat.
Heute Nacht habe ich in meiner müden Verzweiflung gedacht, dass ich ihm morgen Nacht ein Fläschchen machen werde. So sehr lang halte ich den Schlafentzug nicht aus- tagsüber schläft er immer nur so kurz nach dem stillen ein- eigentlich immer nur mit Brust im Mund. Ablegen ist grad auch nicht. Nicht falsch verstehen, ich mache das alles liebend gerne aber ich bin so k.o. Dass ich kaum noch geradeaus denken kann.
Und was ich noch sagen wollte- ich versuche ja auch immer mal zu pumpen, um ihm das dann zu geben wenn er mehr schnullert als effektiv trinkt- aber es kommen nie mehr als 30-40ml insgesamt und auch nur, wenn mein Sohn den Milchspendereflex auf der anderen Seite auslöst- sonst kommt gar nix 😪
Hier noch die Ergänzung meines Protokolls:

11.04.22 4.280g * 12 mal stillen * 4x Pipi * 1x Stuhl aber nur nach Gabe eines kümmelzäpfchens weil er so doll Bauchweh hatte

Sorry für den vielen Text, ich bin einfach langsam ziemlich verzweifelt und so unsicher. Ich will ja nicht, dass er hungert oder nicht genug bekommt um gesund groß zu werden.
Liebe Grüße und einen guten Start in den Tag.
Pepita
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