Ich bitte eindringlich um Hilfe, da ich wirklich schon verzweifelt bin!
Ich stecke zur Zeit mitten in einer Angsterkrankung. Ich habe alle Begleiterscheinungen, von Gewichtsabnahme, Schlafstörungen, Panikattacken und und und
Mein Sohn ist 14 Wochen alt und wurde bis dato vollgestillt. Ich hatte von Anfang an wahnsinnig viel Milch, er hat gut zugenommen und war immer sehr zufrieden.
Seit ca 3 Wochen bestehen zuerst nur leichte, jetzt größere Probleme. Er nimmt nicht mehr ordentlich zu und ist an der Brust zunehmend immer verzweifelter. Die Brust ist auch deurlich kleiner und sehr erich und ich spüre keine „Füllung“ mehr, soe wie vorher immer.
Von 10 mal stillen, hab ich mit Glück vlt 4 mal einen Milchspendereflex, wo er auch gut trinkt und dann zufrieden ist. Die anderen Male bin ich so derartig verspannt und voller Angst und Panik, dass ich ihn nicht ernähren kann, dass ich keinen Milchspendereflex habe und er nichts rausbekommt. Ich merke das daran, dass er nicht schluckt, den Busen anschreit, sich bäumt und verzweifelt wirkt.
Jetzt hab ich angefangen, ihm ein/zwei Fläschchen HA-Pre an Tag zu geben. Das zischt er weg wie nix.
Ich habe meine ersten beiden Kinder Langzeit gestillt und wollte das wieder. Das Stillen bedeutet mir ALLES und ich hab wirklich Angst, dass ich in ein noch tieferes Loch falle, wenn ich nicht mehr stillen kann!!!!
Meine Frage:
Wie kann ich die Milch nicht völlig zum erliegen bringen, damit ich wieder vollstillen kann, wenn ich wieder stabil bin?
Ich nehme Medikamente und hehe in Therapie, versuche gesund zu werden.
Nur diese Angst, nicht mehr stillen zu können ist übermächtig, was natürlich total kontraproduktiv ist.
Beim Pumpen kommen 2-3 Tropfen, wenn es ganz gut läuft, sind es max. 10ml.
Bitte helft mir, ich darf die Milch nicht verlieren!
Danke und liebe Grüße
Kerstin