Milch auf einmal weg
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KathiHenri
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Milch auf einmal weg
Hallo,
ich wende mich an euch da ich unbedingt Rat brauche.
Ich habe am 8. Jänner meinen Sohn (zweites Kind) zur Welt gebracht. Gleich nach der Geburt saugte er an meiner Brust und ich hatte bereits viel Kolostrum.
Leider wurde er nach ca 1 Stunde auf die NIUMCU gebracht, seine Atmung war auffällig. Es stellt sich heraus , dass er einen Infekt hat und mit Antibiotikum behandelt werden muss. Nach 2 Tagen kam er von den Nimcu weg, da erst keine Atemunterstützung mehr brauchte und kam auf die Neugeborenenstation. Hier durfte er auch öfters bei mir im Zimmer sein. Leider kam dann auch noch die Gelbsucht und erst musste bestrahlt werden. Nach 6 Tagen durften wir das KH verlassen. In der ganzen Zeit im Krankenhaus pumpte ich viel ab und legte ihn an wenn immer es möglich war/er bei mir war. Ich hatte jeder Menge Milch - die Hebammen waren alle ganz begeistert.
Als wir heimkamen, wir waren 3 Stunden daheim, war die komplette Milch weg! Ich hatte nichts mehr! 10ml auf jeder Seite - zeigte mir das Abpumpen.
Ich versuche ihn immer wieder anzulegen, doch er erwischt einfach zu wenig, ich könnte den ganzen Tag dahinstillen. Die abgepumpte Muttermilch vom KH versuche ich ihm im Fläschchen zu geben, aber auch hier trinkt er nicht besonders viel.
Hat jemand einen Tipp für mich damit meine Muttermilch wieder zurückkommt? Es kommt auch noch dazu, dass sein Gelbsuchtswert noch erhöht ist und er dementsprechend müde und schwach ist.
Vielen Dank im Voraus.
LG Kathi
ich wende mich an euch da ich unbedingt Rat brauche.
Ich habe am 8. Jänner meinen Sohn (zweites Kind) zur Welt gebracht. Gleich nach der Geburt saugte er an meiner Brust und ich hatte bereits viel Kolostrum.
Leider wurde er nach ca 1 Stunde auf die NIUMCU gebracht, seine Atmung war auffällig. Es stellt sich heraus , dass er einen Infekt hat und mit Antibiotikum behandelt werden muss. Nach 2 Tagen kam er von den Nimcu weg, da erst keine Atemunterstützung mehr brauchte und kam auf die Neugeborenenstation. Hier durfte er auch öfters bei mir im Zimmer sein. Leider kam dann auch noch die Gelbsucht und erst musste bestrahlt werden. Nach 6 Tagen durften wir das KH verlassen. In der ganzen Zeit im Krankenhaus pumpte ich viel ab und legte ihn an wenn immer es möglich war/er bei mir war. Ich hatte jeder Menge Milch - die Hebammen waren alle ganz begeistert.
Als wir heimkamen, wir waren 3 Stunden daheim, war die komplette Milch weg! Ich hatte nichts mehr! 10ml auf jeder Seite - zeigte mir das Abpumpen.
Ich versuche ihn immer wieder anzulegen, doch er erwischt einfach zu wenig, ich könnte den ganzen Tag dahinstillen. Die abgepumpte Muttermilch vom KH versuche ich ihm im Fläschchen zu geben, aber auch hier trinkt er nicht besonders viel.
Hat jemand einen Tipp für mich damit meine Muttermilch wieder zurückkommt? Es kommt auch noch dazu, dass sein Gelbsuchtswert noch erhöht ist und er dementsprechend müde und schwach ist.
Vielen Dank im Voraus.
LG Kathi
- Lissi23
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Milch auf einmal weg
Der Gedanke, der mir zuerst beim Lesen kam: Dass dein Sohn so wenig aus der Flasche trinkt, und dass du auf einmal so wenig abpumpen kannst, könnte dafür sprechen, dass er sich beim Stillen schon viel holt.
Trotzdem ist es sicher wichtig, dass da jemand "vom Fach" draufschaut - hast du eine Hebamme zur Nachsorge oder kannst du Kontakt zu einer Stillberaterin aufnehmen?
Es gibt aber auch hier Stillberaterinnen, die sich sicher bald melden und die weiterhelfen können. Dazu müsstest du aber erst diese Info durchlesen und die Fragen hier beantworten. viewtopic.php?f=2&t=212847
Wichtig ist sicher auch, falls du bezüglich seines Trinkverhaltens und seiner Zunahme Sorgen hast, ihn in der Anfangszeit regelmäßig auf einer geeichten Babywaage zu wiegen oder bei der Hebamme, Kinderarzt oder in der Apotheke wiegen zu lassen (am Besten zu gleichen Bedingungen, also z. B. morgens nach dem Stillen mit frischer Windel und Body oder nackt). Stillproben sollten allerdings nicht gemacht werden, die sind meist nicht aussagekräftig und verunsichern die Eltern oft zu sehr.
Trotzdem ist es sicher wichtig, dass da jemand "vom Fach" draufschaut - hast du eine Hebamme zur Nachsorge oder kannst du Kontakt zu einer Stillberaterin aufnehmen?
Es gibt aber auch hier Stillberaterinnen, die sich sicher bald melden und die weiterhelfen können. Dazu müsstest du aber erst diese Info durchlesen und die Fragen hier beantworten. viewtopic.php?f=2&t=212847
Wichtig ist sicher auch, falls du bezüglich seines Trinkverhaltens und seiner Zunahme Sorgen hast, ihn in der Anfangszeit regelmäßig auf einer geeichten Babywaage zu wiegen oder bei der Hebamme, Kinderarzt oder in der Apotheke wiegen zu lassen (am Besten zu gleichen Bedingungen, also z. B. morgens nach dem Stillen mit frischer Windel und Body oder nackt). Stillproben sollten allerdings nicht gemacht werden, die sind meist nicht aussagekräftig und verunsichern die Eltern oft zu sehr.
Viele Grüße von
Lissi mit zwei Jungs (04/09), (03/11) und Mädel (10/15)
Lissi mit zwei Jungs (04/09), (03/11) und Mädel (10/15)
- Larala
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Re: Milch auf einmal weg
Woran machst du fest, dass dein Baby nicht genug bekommt? Er hängt den ganzen Tag an der Brust und will trinken? Das könnte sehr gut Clusterfeeding sein und damit ganz normal. Babys haben diese den-ganzen-Tag-Stillen-wollen-Tage immer wieder mal. Damit regen sie die Milchbildung an und stellen sicher, dass auch bei Wachstumsschüben immer genug Milch da ist. Ich würde also erstmal mit dem Kind mitgehen und ihn so viel stillen lassen wie er möchte. Sehr wahrscheinlich wird es in ein paar Tagen von selbst besser.
mit der Ritterin vom "Ni" 5/17
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Lösche Benutzer 26955
Re: Milch auf einmal weg
Herzlichen Glückwunsch erstmal zum Baby!
Was mir direkt eingefallen ist: hast du zu Hause die gleiche Milchpumpe wie im Krankenhaus? Das kann ja einen großen Unterschied machen.
Meines Wissens nach versiegt die Milch nicht sofort auf unerklärliche Weise.
Und Dauerstillen ist bei Babys ganz normal und nicht unbedingt ein Zeichen dafür, dass die Milch nicht reicht. Da sind die Menge an Ausscheidungen und die Gewichtszunahme viel aussagekräftiger. Sollte dabei tatsächlich etwas auffällig sein, wirst du hier ganz sicher kompetente Hilfe bekommen.
Was mir direkt eingefallen ist: hast du zu Hause die gleiche Milchpumpe wie im Krankenhaus? Das kann ja einen großen Unterschied machen.
Meines Wissens nach versiegt die Milch nicht sofort auf unerklärliche Weise.
Und Dauerstillen ist bei Babys ganz normal und nicht unbedingt ein Zeichen dafür, dass die Milch nicht reicht. Da sind die Menge an Ausscheidungen und die Gewichtszunahme viel aussagekräftiger. Sollte dabei tatsächlich etwas auffällig sein, wirst du hier ganz sicher kompetente Hilfe bekommen.
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KathiHenri
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Re: Milch auf einmal weg
Danke für deine Antwort.Larala hat geschrieben: 17.01.2021, 16:31 Woran machst du fest, dass dein Baby nicht genug bekommt? Er hängt den ganzen Tag an der Brust und will trinken? Das könnte sehr gut Clusterfeeding sein und damit ganz normal. Babys haben diese den-ganzen-Tag-Stillen-wollen-Tage immer wieder mal. Damit regen sie die Milchbildung an und stellen sicher, dass auch bei Wachstumsschüben immer genug Milch da ist. Ich würde also erstmal mit dem Kind mitgehen und ihn so viel stillen lassen wie er möchte. Sehr wahrscheinlich wird es in ein paar Tagen von selbst besser.
Ich merke es daran dass meine brust schlaff ist und nur ein paar Tropfen rauskommen wenn ich zusammendrücke. Außerdem beginnt er dann oft zum schrauen wenn er lange saugt und nichts rausbekommt.
Ich hoffe sehr das es besser wird, in den letzten 3 Tagen wir dies leider nicht der Fall.
- ShinyCheetah
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Re: Milch auf einmal weg
Herzlichen Glückwunsch zum Baby
Dass die Brust jetzt schlaffer ist als vorher, kann vielleicht auch daran liegen, dass du jetzt den schlimmsten Teil vom Milcheinschuss hinter dir hast. Zumindest meine ich mich zu erinnern, dass meine Brüste auch nach kurzer Zeit deutlich weniger prall waren. Das hat dann aber nichts mit der Milchmenge zu tun. Wenn dein Baby oft stillt, ist es auch nicht so überraschend, dass du weniger leicht abdrücken oder pumpen kannst. Wie ist denn die Gewichtsentwicklung bisher und wie sind die Ausscheidungen? Wie oft in 24h stillt ihr denn im Moment? Das sind alles Fragen, die auch in dem schon verlinkten Thread stehen 
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
und Tochter V (Ende Juni 21)
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KathiHenri
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Re: Milch auf einmal weg
Lissi23 hat geschrieben: 17.01.2021, 15:57 Der Gedanke, der mir zuerst beim Lesen kam: Dass dein Sohn so wenig aus der Flasche trinkt, und dass du auf einmal so wenig abpumpen kannst, könnte dafür sprechen, dass er sich beim Stillen schon viel holt.
Trotzdem ist es sicher wichtig, dass da jemand "vom Fach" draufschaut - hast du eine Hebamme zur Nachsorge oder kannst du Kontakt zu einer Stillberaterin aufnehmen?
Es gibt aber auch hier Stillberaterinnen, die sich sicher bald melden und die weiterhelfen können. Dazu müsstest du aber erst diese Info durchlesen und die Fragen hier beantworten. viewtopic.php?f=2&t=212847
Wichtig ist sicher auch, falls du bezüglich seines Trinkverhaltens und seiner Zunahme Sorgen hast, ihn in der Anfangszeit regelmäßig auf einer geeichten Babywaage zu wiegen oder bei der Hebamme, Kinderarzt oder in der Apotheke wiegen zu lassen (am Besten zu gleichen Bedingungen, also z. B. morgens nach dem Stillen mit frischer Windel und Body oder nackt). Stillproben sollten allerdings nicht gemacht werden, die sind meist nicht aussagekräftig und verunsichern die Eltern oft zu sehr.
Danke für deine Antwort.
Die Pumpe daheim ist die selbe wie im
Krankenhaus.
Meine Hebamme u Stillberaterin haben mir empfohlen dass ich ständig pumpen soll, wenn der kleine nicht saugt. Nur es kommt dann nichts mehr aus der pumpe. Und ich habe das Gefühl die Pumpe nimmt ihm den letzten Rest als dass sie meine Milch wieder zurückbringt.
- ShinyCheetah
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- Registriert: 14.12.2018, 10:40
Re: Milch auf einmal weg
Das ist definitiv nicht so. Dadurch dass die Brust "leer gehalten" wird, wird ihr signalisiert: Hier ist hoher Bedarf, bitte mehr produzieren. Würdest du nicht pumpen, wäre es zwar einen Moment lang leichter für dein Baby an die Milch zu kommen. Aber *insgesamt* würde deine Brust weniger produzieren.
Falls die Zunahme wirklich kritisch sein sollte, könnte es sein, dass die Stillberaterinnen dir hier empfehlen, die abgepumpte Milch stillfreundlich zuzufüttern. Aber um zu beurteilen, ob das Sinn macht, müsstest du tatsächlich die Fragen beantworten
Falls die Zunahme wirklich kritisch sein sollte, könnte es sein, dass die Stillberaterinnen dir hier empfehlen, die abgepumpte Milch stillfreundlich zuzufüttern. Aber um zu beurteilen, ob das Sinn macht, müsstest du tatsächlich die Fragen beantworten
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KathiHenri
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Re: Milch auf einmal weg
ShinyCheetah hat geschrieben: 18.01.2021, 09:05 Das ist definitiv nicht so. Dadurch dass die Brust "leer gehalten" wird, wird ihr signalisiert: Hier ist hoher Bedarf, bitte mehr produzieren. Würdest du nicht pumpen, wäre es zwar einen Moment lang leichter für dein Baby an die Milch zu kommen. Aber *insgesamt* würde deine Brust weniger produzieren.
Falls die Zunahme wirklich kritisch sein sollte, könnte es sein, dass die Stillberaterinnen dir hier empfehlen, die abgepumpte Milch stillfreundlich zuzufüttern. Aber um zu beurteilen, ob das Sinn macht, müsstest du tatsächlich die Fragen beantworten![]()
Das heißt du würdest immer nach dem anlegen noch nachpumpen? Bzw zwischendurch wenn er schläft?
Wenn ich ihm kein fläscheb nach der brust dazu gebe dann melder er sich stündlich. Vom gewicht nimmer er zum Glück zu. Zwar nicht viel aber immerhin.
-
pqr
- SuT-Legende
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Re: Milch auf einmal weg
Stündlich muss nicht falsch sein, sondern kann auch die Babymethode sein, die ich von meinen 2 kenne, um die Milchproduktion optimal anzuregen. Das kann bei Euch bestimmt ein Profi beurteilen.
Viele Grüße
pqr
pqr mit Mini 04/2015
und Mini2 12/2017
pqr
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