Zu unserer Situation kommen diverse Faktoren, die ich kurz benennen möchte:
- unsere Stillbeziehung war immer gut bis ok, ich habe mir nie Sorgen gemacht und bewusst immer versucht Stress rauszunehmen
- hatte nie das Gefühl, dass ich „zu wenig Milch“ habe
- stille immer noch gerne
- der Kleine hat Brei immer schon verweigert und bekommt daher Fingerfood - davon isst er aber auch keine Unmengen; ich versuchte trotzdem immer entspannt zu bleiben
- seit fast zwei Monaten wohnen wir nicht mehr „Zuhause“, da unser neues Zuhause noch nicht fertig ist
- haben im ersten Monat zur Zwischenmiete gewohnt, da das Geld knapp wird, wohnen wir aktuell bei meinen Eltern
- sie unterstützen uns wo es geht und bis auf die üblichen Familiensituationen ist es auch relativ entspannt (kein großer Streit etc)
- der Kleine fühlt sich in Gesellschaft meiner Eltern und meines Bruders sehr wohl und genießt es (zumindest empfinde ich es so)
Nun zu meinem Problem:
- ich habe immer weniger Appetit
- habe abgenommen; wiege aktuell so wenig wie damals vor der Pubertät das letzte Mal (ich bin 33)
- wenn ich Hunger habe, esse ich was, bekomme aber nicht Unmengen runter. Das ist aber schon eine Weile so
- ich fühle mich irgendwie ausgebrannt
Nun zu meinen Fragen:
- ist es möglich, dass ich dadurch weniger/schlechte Milch für den Kleinen produziere? Also jetzt wo es mir langsam an die Substanz geht? Er hat sichtlich abgenommen, ist schmaler geworden, aber hat ebenfalls angefangen mit dem Laufen vor 3 Wochen. Wir haben nächste Woche die U6 - mal sehen was der Kinderarzt sagen wird. Versuche dahingehend noch entspannt zu bleiben
- ich habe langsam das Gefühl, dass das Stillen mich leer saugt und ich weiß nicht was ich tun soll. Ich esse nicht wesentlich weniger, aber will mich nicht zwingen müssen mehr zu essen. Kennt das jemand von euch? Hat jemand Tipps oder einen Rat?
Ich will in dieser Umbruchsituation mit Umzug und allem eigentlich nicht abstillen, da es für den Kleinen ja noch mehr Veränderung bedeuten würde, aber weiß langsam nicht mehr, wie ich mich aus der Spirale lösen kann, da es mir langsam nicht mehr so gut geht und langsam die Angst einsetzt, dass ich den Kleinen nicht mehr optimal versorge.
Sorry, für den langen Text