Eine Freundin, die gerade versucht wieder schwanger zu werden, hat ihr erstes Kind mit der Flasche großgezogen und auf Anraten des Kinderarztes
Jetzt bin ich Mutter eines nach Bedarf gestillten Kindes und kann ihr Verhalten von damals überhaupt nicht mehr verstehen. In mir krampft sich alles zusammen, wenn ich mitbekomme, dass Eltern ihren Babys bewusst Essen/die Brust/Nähe... verweigern. Ich mache mir inzwischen tatsächlich Vorwürfe, damals meinem Bauchgefühl nicht nachgegangen zu sein und mich einfach mal informiert zu haben.
Nunja, jetzt, wo möglicherweise bald Nummer 2 unterwegs ist, möchte ich noch einmal den Versuch wagen, sie zu überzeugen. Wir sind beide Wissenschaftler. Ich denke also, dass ich mit Fakten eine Chance gegen "Bei Nummer 1 hat's doch wunderbar funktioniert" haben könnte. Wisst ihr von Studien, die sich mit Stillen/Fläschchen nach Bedarf vs. nach Rhythmus befassen? Könnt ihr mir ein paar Totschlagargumente liefern, die über Bauchgefühl hinausgehen? Wie genau schadet man seinem Kind, wenn man seine Hungerzeichen ignoriert, und hat das mal jemand systematisch nachgewiesen?