nach 8 Monaten problemlosen Stillens hat mich eine Brustentzündung in der rechten Brust erwischt: Sonntag morgen leicht fröstelig aber mit normaler Temperatur, 3 Stunden später dann 39 Fieber und schlimmen Schüttelfrost etc... Quarkpackungen habe ich regelmäßig gemacht, und viel angelegt. Mehr Möglichkeiten habe ich grade nicht - wir sind in Holland am Meer im Urlaub und hier gibt es weder eine Apotheke, die homöopatische Mittel hätte, noch Retterspitz oder Lecithin (habe ich in einem anderen Post von gelesen). Kohl habe ich besorgt, aber noch nicht ausprobiert. Was sind die Vor- und Nachteile von Kohl versus Quark?
Nun ja, gestern war es mit dem Fieber schon besser, schwankend zwischen 37,8 und 38,8. Heute morgen 36,7 Grad. Soweit also schon viel besser. Aber: die Brust ist immer noch ziemlich hart und schmerzhaft. Besonders heiß fühlt sie sich nicht mehr an, höchstens etwas wärmer. Leicht gerötete Stellen sind allerdings da. Wärmende Umschläge vor dem Stillen habe ich seit heute gemacht und auch als wohltuend empfunden. Kühle natürlich weiterhin, immer direkt nach dem Stillen und lasse den Wickel bis zum nächsten Stillen drauf. Das Anlegen mit dem Kinn in Richtung Verhärtung habe ich noch nicht probiert.
Wie lange darf die Brust sich denn noch so anfühlen, bevor ich mir Sorgen machen muss? Erstmal ok, solang das Fieber weg bleibt? Könnte ich noch irgendwas tun?
Und: mir kommt es so vor, als wenn der Kleine an der betroffenen Brust nicht so gut saugt. Er saugt/nuckelt zwar lange, aber scheint mir nicht so kräftig. Wie kann ich sicher sein, ob er "gut leer getrunken" hat, da sich ja das Verhärtete weiterhin hart anfühlt?
Wenn man umso öfter anlegt, hat man nicht nachher wieder mit einer "Überproduktion" Probleme? Wie schleicht man sich dann da wieder problemlos raus?
danke schonmal für eure Hilfe
die Lena