ich eröffne jetzt doch einen eigenen Thread, nachdem das Stillen die letzten Tage immer schwieriger und nicht besser wurde.
Unser Problem:
Die Kleine wird übermorgen 5 Monate alt und hatte vor gut 2 Wochen ziemlich mit einschießenden Zähnen zu kämpfen. Stillen und Schlafen haben wir da gut mit O*sanit in den Griff bekommen; wässriger Durchfall, etwa 10mal am Tag ist geblieben. Dazu kam dann seit letzte Woche Mittwoch die Grippe mit bis zu 40 Fieber. Das hat sie soweit ganz gut weggesteckt. Sie hat da auch genügend Reserven, denke ich. Geburtsgewicht 4110g, aktuell 8500g (beim KiA).
Am Wochenende war nachts nun die Nase komplett dicht, was ich aber in meinen im-Halbschlaf-Andock-Versuchen erst gemerkt habe, als sie sich schon völlig an Rage gebrüllt hat. Die Luftzufuhr habe ich dann mit Nasentropfen und Absaugen ganz gut wiederhergestellt. Aber seitdem mag sie meist nicht mehr Stillen. Samstag hatten wir tagsüber sehr lange Stillabstände, nachts hat sie auch nur 2mal statt 5-6mal gestillt. Da sie wieder höher fieberte, gab es auch kontinuierlich Fieberzäpfchen. Damit konnte sie dann auch immer erstmal stillen. Sonntag lief ähnlich. Gestern ging es ihr dann im Laufe des Tages immer schlechter: der Husten wurde schlimmer, die Augen total rot und matschig und Stillen war auch nicht gut. Abends waren wir dann noch bei der KiÄ, die kurz davor war uns direkt in die Klinik zu schicken. Wir durften dann aber doch nach Hause. Wir sollten der Kleinen regelmäßig Schmerzmittel geben, zur Not Ibu und PCM im Wechsel, damit sie gut trinkt. Und wenn sie nicht trinkt, sofort in die Klinik. Zuhause hat das Stillen dann super geklappt und wir haben die Nacht gut geschafft, so dass ich dachte, das läuft alles wieder problemlos.
Die kleine Maus ist heute auch deutlich fitter (KiÄ war auch sehr zufrieden.), aber das Stillen ist noch schwieriger als vorher.
Stillen funktioniert seit heute eigentlich nur noch, wenn rundherum Ruhe ist (funktioniert super mit einem 2-jährigen, der heute den ersten Tag fieberfrei ist, absolutes Mama-Klebekind und mir sofort auf den Schoß springt, wenn die Kleine stillen will) und sie mindestens im Halbschlaf ist. Teilweise geht auch das kaum. Sobald sie der Brust näher kommt, fängt sie an zu brüllen, sich zu winden und wegzudrücken. Meist kann ich sie mit wippen und am Finger nuckeln beruhigen, manchmal auch nicht. Heute Mittag ging aber gar nichts mehr. Nachdem wir uns beide mit dem Stillen nur gegenseitig gestresst und um die Wette geweint haben, hat mein Mann ihr dann ca. 30ml Mumi mit dem Löffel eingeflößt.
Mich stresst das grad so sehr, dass sie nicht Stillen kann. Und das jetzt, wo es so wichtig ist wegen der Krankheit. Ich merke der kleinen Maus auch an, wie sie selbst drunter leidet, aber kann ihr irgendwie nicht helfen, teilweise sie noch nichtmal beruhigen.
Die Linksammlung hab ich am Wochenende schon durchgelesen. Ich versuche auch, soweit das geht, den Druck rauszunehmen. Aber das ist nicht so einfach. Noch wird sie vollgestillt und ist daher zwingend auf die Milch angewiesen.
Also was kann ich noch tun, um erstmal genug Milch ins Kind zu bekommen und dann auch bald wieder entspannt stillen zu können?
Das ist jetzt ein halber Roman geworden. Kurzfassen übe ich dann nochmal und schicke erstmal ab.