Schlaf besser durch (Teil)Abstillen (Kind 2 Jahre und 2 Monate, Famiienbett)
Verfasst: 06.10.2017, 15:36
Hallo zusammen, ich habe ein massives Schlafdefizit, welches mit der Schlafsituation meiner Tochter zusammenhängt. Ich hab das im Schlafforum schon mal geschildert und zitiere hier kurz:
"Meine Tochter ist 2 J und 8 Mon alt. Sie stillt noch, vor allem zum Einschlafen, nachts mehrmals, nach dem Aufwachen und einmal nachmittags nach der Kita. Seit ihrer Geburt schläft sie bei mir im Bett, mein Mann schläft extra, weil er schnarcht
und damit wenigstens einer ausgeschlafen hat... Einschlafen funktioniert zuhause nur per Stillen - alternativ auch auf dem Fahrrad oder im Auto, wenn sie sehr (!) müde ist und dann ablegen im Bett. Praktisch bedeutet dass, dass Nachtschlaf bislang ohne mich nicht möglich ist, denn wenn Sie aufwacht, müsste mein Mann ja wieder los mit Rad/Auto. Versuche sie im Bett zum Schlafen zu bekommen (Mittags, Abends) durch meinen Mann oder die Oma sind bislang gescheitert (wir haben nach stundenlangem hin und herwälzen oder wenn sie zulang weinte aufgegeben). Interessanterweise funktioniert Mittagsschlaf bei der Tagesmutter oder in der Kita jedoch... Nun ist es jedenfalls so, dass die Kleine prinzipiell sehr unruhig schläft, noch oft stillt, was ich eigentlich sehr lange abkonnte - ich gehe ja eh mit ihr ins Bett und in den 12 Stunden die ich da lag, hat die Gesamtmenge Schlaf meist gepasst. Wenn sie jedoch krank ist - schon bei leichtem Schnupfen o.ä. - schläft sie allerdings grottenschlecht, stillt ca 50% der Nacht, liegt auf mir etc. Seit 3 Monaten ist sie nun in der Kita (vorher Tagesmutter) und quasi dauererkältet. Seit dieser Zeit schlafe ich so wenig, dass ich mir nicht vorstellen kann, so über den Winter/die Erkältungszeit zu kommen...ich bin ständig müde, arbeiten fällt schwer, keine Kraft etc. Es muss also etwas passieren. Verschiedene Überlegungen stehen im Raum..."
Der häufigste Rat den ich bekomme (ihr ahnt es vielleicht) ist, die kleine Abzustillen - "dann schläft sie durch". Ein Teil von mir möchte gern weiterstillen - die kleine genießt es, ich mag die Nähe auch sehr, ich denke es tut ihrem Immunsystem gut und wie gesagt ist es bislang unsere einzig sichere, halbwegs verlässliche Option sie unkompliziert in den Schlaf zu kriegen oder nachts, wenn sie aufgewacht ist, ruhig zu halten. Einschlafen war bei ihr übrigens schon als Baby schwierig, sie ging nicht in den Wagen, musste in den Schlaf gestillt oder getragen werden. Der andere Teil von mir ist erschöpft, müde, überfordert, nachts dann tw auch einfach nur noch genervt vom stundenlangen stillen, der Rücken tut weh, weil sie auf mir liegt bzw. darauf besteht, dass ich mich nicht wegdrehe. Und dieser Teil überlegt natürlich, ob sie evtl besser schlafen würde ohne das Stillen bzw auch relativ unkompliziert alternative Einschlafoptionen erlernen würde..
Meine Fragen sind nun folgende:
1) Gibt es Studien/habt ihr Erfahrungen zum Theme Schlafqualität mit/ohne Stillen?
2) Ich würde sie gern nur noch zum Einschlafen, nach dem Aufwachen, nach der Kita stillen - aber ist das realistisch, wenn sie weiter bei mir im Bett schläft? Vielleicht wäre es dann einfacher, sie schläft in ihrem Bett bei meinem Mann im Zimmer (der würde dann einen "Anti-Schnarch-Schlafanzug" verpasst bekommen), da käme sie nachts quasi nicht in Versuchung...(und wenn die neue Schlafvariante scheitert könnten wir wieder zurück zum aktuellen Status quo, da ja noch Milch da ist...)
3) oder ist nun doch die Zeit zum Abstillen gekommen?
Für Ideen, Erfahrungen, Gedanken, Tipps wäre ich sehr dankbar!
"Meine Tochter ist 2 J und 8 Mon alt. Sie stillt noch, vor allem zum Einschlafen, nachts mehrmals, nach dem Aufwachen und einmal nachmittags nach der Kita. Seit ihrer Geburt schläft sie bei mir im Bett, mein Mann schläft extra, weil er schnarcht
Der häufigste Rat den ich bekomme (ihr ahnt es vielleicht) ist, die kleine Abzustillen - "dann schläft sie durch". Ein Teil von mir möchte gern weiterstillen - die kleine genießt es, ich mag die Nähe auch sehr, ich denke es tut ihrem Immunsystem gut und wie gesagt ist es bislang unsere einzig sichere, halbwegs verlässliche Option sie unkompliziert in den Schlaf zu kriegen oder nachts, wenn sie aufgewacht ist, ruhig zu halten. Einschlafen war bei ihr übrigens schon als Baby schwierig, sie ging nicht in den Wagen, musste in den Schlaf gestillt oder getragen werden. Der andere Teil von mir ist erschöpft, müde, überfordert, nachts dann tw auch einfach nur noch genervt vom stundenlangen stillen, der Rücken tut weh, weil sie auf mir liegt bzw. darauf besteht, dass ich mich nicht wegdrehe. Und dieser Teil überlegt natürlich, ob sie evtl besser schlafen würde ohne das Stillen bzw auch relativ unkompliziert alternative Einschlafoptionen erlernen würde..
Meine Fragen sind nun folgende:
1) Gibt es Studien/habt ihr Erfahrungen zum Theme Schlafqualität mit/ohne Stillen?
2) Ich würde sie gern nur noch zum Einschlafen, nach dem Aufwachen, nach der Kita stillen - aber ist das realistisch, wenn sie weiter bei mir im Bett schläft? Vielleicht wäre es dann einfacher, sie schläft in ihrem Bett bei meinem Mann im Zimmer (der würde dann einen "Anti-Schnarch-Schlafanzug" verpasst bekommen), da käme sie nachts quasi nicht in Versuchung...(und wenn die neue Schlafvariante scheitert könnten wir wieder zurück zum aktuellen Status quo, da ja noch Milch da ist...)
3) oder ist nun doch die Zeit zum Abstillen gekommen?
Für Ideen, Erfahrungen, Gedanken, Tipps wäre ich sehr dankbar!